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Goethe, Schiller und die Goethezeit auf Google+

Informationen über Goethe und die Kunst und Kultur der Goethezeit


 Jutta Assel und Georg Jäger: 
Im wunderschönen Monat Mai ... Pfingstgrüße Folge I

(München April 2015)

Pfingstzeit ist Frühlings- und meist auch Maien-Zeit, ist die Zeit der Ausflüge "ins Grüne", der Volks-, Sänger- und Schützenfeste mit mancherlei Brauchtumspflege und fröhlicher Geselligkeit. Unsere kleine Auswahl an Pfingstgruß-Karten beschränkt sich auf wenige der seit ca. 100 Jahren populären Motive aus dem weiten ikonographischen Spektrum der Pfingstpostkarten wie: auf Frühlingslandschaften mit blühenden Wiesen und Bäumen - besonders natürlich mit den zartgrünen Birken; auf blumenpflückende junge Frauen, Kinderreigentanz und Vogelkonzert; auf ausschwärmende Maikäfer und einen festlich geschmückten Pfingstochsen; auf Blumengrüße mit Maiglöckchen, Pfingstrosen, Veilchen etc. sowie auf einige Fotopostkarten mit Kindern, jungen Mädchen und Liebespaaren, die im Atelier zwischen meist künstlichen Blumen und Blütenbäumen dekorativ und "liebreizend" posieren. Die durchwegs die weltlichen Freuden der (arbeitsfreien) Pfingsttage feiernden Postkarten sind zu einem Kranz gewunden mit Gedichten aus der Goethezeit bis ins 20. Jahrhundert, die von den Gefühlen und Befindlichkeiten der Menschen im Wonnemonat Mai künden. Die beigefügten Texte dienen der Information über das religiös-kirchliche Pfingstfest, das Brauchtum und die Empfindungen des in der Natur und die Natur Feiernden. Pfingsten ist ein christliches Fest, an dem die Ausgießung des Heiligen Geistes an die in Jerusalem versammelten Jünger gefeiert wird, wie es die Apostelgeschichte (2,1-4) berichtet. In der älteren Kunst wird die Herabkunft des Heiligen Geistes in Gestalt einer Taube oder im Bild von Feuerzungen über den Häuptern dargestellt. Mit der Aussendung des Heiligen Geistes, der die Apostel andere Sprachen sprechen und verstehen lässt,  beginnt die Verkündigung der Heilsgeschichte. In den Postkarten findet sich diese christliche Ikonographie nicht, sie gestalten ausschließlich - soweit dies von uns überprüft werden konnte - säkulare Motive, die freilich zuweilen christliche Vorstellungen des Pfingstfestes aufnehmen: Es ist die Natur, die vom Hauch Gottes, vom "Lebensodem" bzw. vom "Pfingstgeist" belebt wird; der Spaziergang in die erblühende Natur, in den "grünen Dom der Wälder," tritt dem Kirchgang an die Seite.

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Johann Wolfgang von Goethe: Einblick in sein Leben und Werk

Georg Melchior Kraus: »Goethe« 1775/76

 

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) war Dichter, Kritiker und Naturforscher. Bis heute ist er die bedeutendste Erscheinung der deutschen Literatur geblieben. Nicht nur während der nach ihm benannten Goethezeit, sondern auch für folgende Generationen war und ist er der Inbegriff kultureller Geistigkeit. 

 

 

 

Eine virtuelle Zeitreise durch das Leben und Werk von Friedrich Schiller

 
Johann Christoph Friedrich von Schiller (1759-1805) war Dichter, Dramatiker, Historiker, Philosoph, Mediziner und Freiheitskämpfer. Sein Freundschaftsbund mit Goethe, der Austausch mit Herder und Wieland bildeten den Beginn der Weimarer Klassik.

 

 

Die Weimarer Klassik

Aus dem Jugendprojekt

Ruth Mirtes: Goethe und die Weimarer Klassik

Frisch aus dem Ei geschlüpft sind bei uns die neuen Informationsseiten über die Weimarer Klassik im Jugendprojekt. An dieser Stelle 1000 Dank an die Deutsch-Lehrerin Ruth Mirtes für den lebendigen und informationsreichen Text! Wir finden den Beitrag richtig gut zu lesen und mal nicht so trocken, wie es leider ja oft in Sekundärliteratur der Fall ist. Überzeugt Euch am besten selbst gleich auf den Seiten über "Goethe und die Weimarer Klassik".

Um uns der Weimarer Klassik zu nähern, müssen wir das thüringische Städtchen zunächst einmal verlassen. Zusammen mit Goethe brechen wir nach Italien auf und spazieren zuweilen neben ihm, wenn er dort, unter der Sonne des Südens, zum Klassiker wird....

Zur Mignon-Serie Folge II  Zum Beitrag

 

 

Glanzpunkte im Goethezeitportal


 Jutta Assel und Georg Jäger:
Christoph Martin Wieland: Geschichte des Prinzen Biribinker mit Illustrationen von Julius Zimpel

(München März 2015)

Die 'Geschichte des Prinzen Biribinker' ist ursprünglich nicht separat erschienen, sondern ist dem ersten großen Roman Wielands "Don Sylvio von Rosalva" (1764) eingefügt. Der ursprüngliche Titel dieses Romans "Der Sieg der Natur über die Schwärmerei" verdeutlicht die Absicht, die Titelfigur Don Sylvio von seinen Phantastereien zu heilen. Denn Don Sylvio - ein neuer Don Quijote - hat durch das Studium der Feenmärchen jeglichen Wirklichkeitssinn verloren, ist ein Schwärmer geworden und lebt ganz in der "Feerey". "Um Don Sylvio zu kurieren, wählt der Erzähler Don Gabriel das wirksamste Mittel: er sucht den ganzen Feenspuk durch Verspottung ad absurdum zu führen." (Schüddekopf) Und so treibt der Text ein parodistisches Spiel mit Elementen der seinerzeit beliebten französischen Feenmärchen. Biribinker, dem "Feenritter", begegnen auf seiner Ritterfahrt die seltsamsten Dinge; ein Großteil der Handlung spielt im Bauch eines Riesenwals und in einem aus Feuer erbauten unsichtbaren Palast. Bevölkert wird die Welt von einem bösen und einem guten Zauberer, von Feen, Sylphen, Ondinen, Salamandern und Gnomen bzw. hässlichen Zwergen. Der böse Zauberer Padmanaba verwandelt eine wunderschöne Fee in einen Nachttopf (!), so wie er Feen zu Bienen, Gnomen zu Hummeln, einen Salamander zu einem redenden Kürbis usf. verzaubert. Julius Zimpel (1896-1925) hat die Handlung mit meist starkfarbigen Lithographien illustriert; Bildräume und Personen sind äußerst stilisiert. Zimpel weckt Interesse durch Hell-Dunkel-Kontraste, freie flächige Farbigkeit mit raffinierten Zwischentönen, aber auch durch märchenhafte, naiv anmutende Szenen mit pikanten Details. Für die "Geschichte des Prinzen Biribinker" schuf er Illustrationen im artifiziellen Art-déco-Stil, die jedoch auch einen Märchenton anklingen lassen.

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Wolfgang Amadeus Mozart Bilder zur »Zauberflöte«. Moritz von Schwinds Kartons zu den Bildern im Opernhaus zu Wien

 Jutta Assel und Georg Jäger:
Wolfgang Amadeus Mozart Bilder zur »Zauberflöte«. Moritz von Schwinds Kartons zu den Bildern im Opernhaus zu Wien

(München März 2015)

Unter den Komponisten verehrte Schwind am meisten Mozart und Beethoven. Von Mozarts Werken schätzte er "Die Zauberflöte" mit seiner Lieblingsfigur Papageno am höchsten. Die künstlerische Auseinandersetzung mit Mozart begann früh. Die Aufführungen der Oper "Die Hochzeit des Figaro" in Wien 1823 und 1824 waren Schwinds Quelle der Inspiration zu einem dreißig Federzeichnungen umfassenden Zyklus. Von da an begleiteten ihn Pläne zum Zauberflötenthema. Die Ausmalung der Loggia der Wiener Hofoper (heute: Wiener Staatsoper) mit Motiven aus der "Zauberflöte" gab Schwind endlich die Möglichkeit, sein Lieblingsprojekt zu verwirklichen. Die Hofoper, das gemeinsame Werk der Architekten Eduard van der Nüll und August Sicard von Sicardsburg, wurde als das "Erste Haus am Ring" am 25. Mai 1869 mit einer Premiere von Mozarts "Don Giovanni" eröffnet. Schwind pries den heftig umstrittenen Bau im Stil der Frührenaissance: "Das Theater, an dem ich mitgeholfen habe malen, ist ein wahres Wunder. Ein so poetisches Stück Architektur wie die Stiege, Foyer und Loggia, steht glaube [ich] auf der ganzen Welt nicht wieder." Schwind erhielt sowohl den Auftrag zur Ausmalung der Loggia wie auch des Foyers der Oper. Dabei ging er von dem "Grundgedanken" aus, " dass das Opernhaus in Wien die Gegenstände malerischer Ausschmückung am natürlichsten und ergiebigsten in dem Kreise musikalischer Dichtungen aus der großen Musikperiode der Stadt Wien finden wird, und dass der unvergängliche Name Mozart, des in Wien einheimischen grössten Compositeurs, naturgemäss den ersten Platz einnehmen muss." Das Goethezeitportal gibt Schwinds Bilder zur "Zauberflöte" in der Loggia des Opernhauses in 12 Fotografien nach den Original-Cartons wieder, erläutert die einzelnen Bilder und fügt Literaturhinweise hinzu.

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 Jutta Assel und Georg Jäger: 
Illustrationen zu Szenen aus Goethes "Faust": Gretchens Liebesorakel

(München Februar 2015) 

Als Goethe das Blumenorakel bzw. das Blumenzupforakel im "Faust" (Urfaust; Faust I, Gartenszene) verwendete, war dieses Spiel wohl schon Jahrhunderte in verschiedenen Varianten im Gebrauch. Wissenschaftlich 'entdeckt' wurde es im Gefolge der Brüder Grimm von der Volkskunde des langen 19. Jahrhunderts. Es war um 1900 sowohl in der Literatur und der Presse wie in der bildenden Kunst ein beliebtes Motiv. Das Goethezeitportal publiziert Illustrationen auf Postkarten, die in der Jahrhundertwende zu einem neuen Massenmedium wurden. Teils beziehen sich die Illustrationen auf die Gartenszene im "Faust", in der Gretchen sich durch das Blumenorakel Auskunft holen möchte über die Liebe Fausts, teils bedienen sich die Kompositionen mit häufig überraschendem Bildwitz der volkstümlichen Überlieferung. Diese Postkarten wurden nicht nur für die üblichen Grüße an Verwandte und Freunde verwendet, bot sich doch das Bildmotiv für Liebesgrüße geradezu an. Dokumentiert wird ein Fall der unter der Briefmarke versteckten geheimen oder intimen Botschaft.

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 Jutta Assel und Georg Jäger:
Sagenmotive auf Postkarten. Eine Dokumentation »Der Schmied von Ruhla« oder: »Landgraf werde hart!« und »Der Edelacker«

(München Januar 2015) 

Das geflügelte Wort "Landgraf werde hart" hält die Erinnerung wach an die Sage vom Schmied in Ruhla und dem Edelacker. Ludwig, Landgraf von Thüringen, Sohn des Gründers der Wartburg, war ein milder und weicher Herrscher, was seine Edelleute und Ritter ausnutzen, um die Untertanen zu pressen und zu schinden. Der Schmied von Ruhla, bei dem der Landgraf, verirrt bei der Jagd, Speise und Unterkunft findet, schildert die Plagen des Volkes. Bei jedem Hammerschlag sprach er: "Landgraf werde hart wie dies Eisen!" und sprach weiter: "du böser, unseliger Herr! was taugst du den armen Leuten zu leben? siehst du nicht, wie deine Räte das Volk plagen?" Der "hartgeschmiedete" Landgraf nahm sich's zu Herzen und zwang seine Edelleute zum Gehorsam. Und als sie sich zusammenrotteten und gegen ihren Herrn empörten, schlug er sie. Zu ihrer Strafe spannte er die Eidbrüchigen in einen Pflug ein, schwang die Geißel und ackerte mit ihnen einen steinigen Boden, der seitdem "Edelacker" genannt wird. Da er Rache fürchten musste, ging er fortan im eisernen Panzer und hieß man ihn den "Eisernen Landgrafen". Diese Geschichte vom milden Herrn und der Tyrannei seiner dünkelvollen Amtleute und Räte wurde zu einer verbreiteten Sage. Das Goethezeitportal gibt mehrere Varianten der Sage, darunter von den Brüdern Grimm und Bechstein, sowie zwei Balladen wieder. Illustriert wird die Sage mit über 10 Bildern und dem Notgeld von Freyburg an der Unstrut.

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Empfehlungen der Redaktion

Carl Murdfield: Aus der Chronik des "Malkasten"

Der 1848 in Düsseldorf gegründete Künstlerverein "Malkasten" repräsentiert die kreative Szene des 19. Jahrhunderts, in der Goethes Leben und seine Werke stets präsent waren. Der Verein erwarb "die durch Goethe und Jacobi geweihte herrliche Besitzung Pempelfort vor den Toren der Stadt". Im Park wurde eine Goethebüste aufgestellt. Das Festspiel "Der junge Goethe bei Jacobi in Pempelfort" von Ludwig Keller wurde auf der Wiese vor dem alten Jacobihaus zur Aufführung gebracht. Als Devotionalie wurde den Besuchern ein Stück Birkenrinde von einer vom Sturm gefällten Buche gezeigt, "in das Goethe noch mit eigener Hand seinen Namen hineingeschnitten hat." Das "gesellige Künstlerleben", zu dem der Verein gegründet wurde, entfaltete sich in zahlreichen Spielformen, von denen die Künstler- und Maskenfeste am berühmtesten wurden. Der vorliegende Beitrag gibt einen Einblick in das Künstlerleben des "Malkasten" und seine Geschichte.

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Klaus H. Kiefer: "Goethe!" – Vom "fait divers" zum Film. Ein Vortrag

Während die Goethe-Biographik vor allem im 19. Jahrhundert den Autor des „Werther“ und seinen Helden „anzuähneln“ versuchte, blieben Goethe-Bildnisse und „Werther“-Illustrationen grundverschieden, und dies, obwohl das Aussehen Goethes relativ gut bekannt war. Dabei blieb das tragische Schicksal Jerusalems, des eigentlichen „Vorbilds“ der Werther-Figur, bis heute unterbelichtet. Das Genre „biopicture“, das Philipp Stölzl in „Goethe!“ zu realisieren sucht, stellt die Frage nach der Ähnlichkeit von Goethe, Werther und Jerusalem in verschärftem Maße, nun da im 21. Jahrhundert alle medialen Möglichkeiten geboten sind oder es zumindest zu sein scheinen. Eine Erklärungshypothese dieser Mimesis-Problematik wird mit einer Verknüpfung semiotischer und hermeneutischer Verfahren versucht.

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Schätze aus dem Düsseldorfer Goethemuseum

Das von der Universität Duisburg-Essen geförderte und von G. E. Grimm geleitete Projekt widmet sich der Erfassung seltener Rezeptionszeugnisse, die allesamt aus den Beständen des Düsseldorfer Goethemuseums stammen. Einen ersten Überblick über die Ausstellungen im Goethemuseum gewähren die bisher 90 "Anmerkungen", die außer der inhaltlichen Beschreibung der jeweiligen Ausstellung kulturgeschichtlich wichtige Abbildungen enthalten. Neben den Katalogen sind diese Faltblätter, zwischen 8 und 16 Seiten stark, die wichtigste Publikation, die Besucher über Ausstellungen informiert und zugleich einen Zugang zum jeweiligen Thema eröffnet. Vollständig wiedergegeben und erschlossen wird das "Jahrbuch der Sammlung Kippenberg" von 1921 bis 1935, das wichtigste Organ der damaligen Goethe-Philologie. Vollständig digitalisiert liegen zudem seltene "Wertheriana" vor.

   Zu den Wertheriana

   Zu den Faltblättern "Anmerkungen"

   Zum Jahrbuch der Sammlung Kippenberg

 

 

»Unsere Buch-Tipps für Sie«


Norbert Mecklenburg: Goethe. Inter- und transkulturelle poetische Spiele

Dieses Buch arbeitet an Goethes vielfältigem literarischen Schaffen möglichst umfassend dessen inter- und transkulturelles Potential heraus. Die hier untersuchten lyrischen, erzählenden und dramatischen Werke reichen von dem frühen, bis heute brisanten Entwurf einer Mohammed-Tragödie über Iphigenie auf Tauris als Drama weiblicher Aufklärung und interkultureller Verständigung, die anti(k)-christliche Vampirballade Die Braut von Korinth und das autobiographische Werk Italienische Reise bis zu Goethes späten poetischen Experimenten mit indischen und chinesischen Themen, Stoffen und Texten. Im Zentrum steht sein interkulturelles Meisterwerk West-östlicher Divan. Dieser wird, nach einer orientierenden Einleitung, schwerpunktmäßig unter dem Gesichtspunkt einer Spannung zwischen Religion und Dichtung untersucht, wie Goethe, ein beispielhaft säkularer Mensch und freier Geist, sie wahrgenommen und kritisch bearbeitet hat. Den Abschluss des Buches bildet ein Kapitel über Goethes bis heute wegweisende Gedanken zur „Weltliteratur“. Die theoretischen Konzepte, welche die Einzelanalysen leiten, sind in Norbert Mecklenburgs anderem Buch Das Mädchen aus der Fremde dargelegt, das ein Standardwerk der interkulturellen Literaturwissenschaft geworden ist. Einschlägige Forschungsliteratur ist gewissenhaft aufgearbeitet und nachgewiesen. Bisherige Interpretationen werden kritisch geprüft und nötigenfalls revidiert. Allen an Goethe Interessierten macht das Buch ein Angebot, sein Schreiben und Denken unter inter- und transkultureller Perspektive neu zu entdecken: Es lohnt sich, im Lichte heutiger gesellschaftlicher und (inter-)kultureller Erfahrungen lesend zu erproben, wie gegenwärtig Goethes poetische Spiele geblieben sind.

Norbert Mecklenburg ist Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität zu Köln. Er hat Bücher u. a. über Theorie der Literaturkritik, literarischen Regionalismus, Uwe Johnson, Theodor Fontane, Annette von Droste-Hülshoff geschrieben. Bei iudicium sind bisher von ihm erschienen: Die grünen Inseln (1987); Nachbarschaften mit Unterschieden (2004); Das Mädchen aus der Fremde (2008).

iudicium-Verlag: München 2014, ISBN: 978-3-86205-401-5


Iris Bunte: Bildung, Bekenntnis und Prestige

Studien zum Buchbesitz einer sozial mobilen Bevölkerungsschicht im "katholischen Teutschland" der Frühen Neuzeit: Die Bibliotheken der Werler Erbsälzer.

Bibliotheken sind lebendige Zeitzeugen. Das gilt nicht nur für gesammeltes Wissen, Räumlichkeiten und Aufstellungssystematiken. Auch Marginalien in den Büchern, Randnotizen, Lesezeichen, eingelegte Kochrezepte oder gepresste Pflanzen berichten vom Alltagsleben ihrer Besitzer.

Diese Studie schließt eine Forschungslücke. Sie beschäftigt sich mit den Adels- und Klosterbibliotheken des kurkölnischen Herzogtums Westfalen und ihren Nutzern. Untersuchungsgebiet ist die Hellwegstadt Werl. Die Untersuchung umfasst den Zeitraum vom Beginn des Buchdrucks bis zum Niedergang des Alten Reichs 1806.

Reihe: Historia profana et ecclesiastica
Bd. 19, 2013, 464 S., 59.90 EUR, gb., ISBN 978-3-643-11915-5

Dr. phil. Iris Bunte, M.A., ist seit 2012 Studienreferendarin für das Lehramt an Gesamtschulen und Gymnasien. Weitere Publikation von Iris Bunte hier im Goehezeitportal zu "Goethe, Gotter und Goue – auf Frei(maur)ers Füßen in Wetzlar": http://www.goethezeitportal.de/fileadmin/PDF/db/wiss/gotter/catalogue_bunte.pdf

 

 

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