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Informationen über Goethe und die Kunst und Kultur der Goethezeit

Johann Wolfgang von Goethe
Einblick in sein Leben und Werk


Porträt des jungen Goethe

 

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) war Dichter, Kritiker und Naturforscher. Bis heute ist er die bedeutendste Erscheinung der deutschen Literatur geblieben. Nicht nur während der nach ihm benannten Goethezeit, sondern auch für folgende Generationen war und ist er der Inbegriff kultureller Geistigkeit. 

 

 

 

Eine virtuelle Zeitreise durch das Leben und Werk von Friedrich Schiller

 
Johann Christoph Friedrich von Schiller (1759-1805) war Dichter, Dramatiker, Historiker, Philosoph, Mediziner und Freiheitskämpfer. Sein Freundschaftsbund mit Goethe, der Austausch mit Herder und Wieland bildeten den Beginn der Weimarer Klassik.

 

 

Glanzpunkte im Goethezeitportal


 

 Jutta Assel und Georg Jäger:
Joseph von Eichendorff: Gedichte. Illustriert von Hans Looschen

(München März 2020)

Der Berliner Maler Hans Looschen (1859-1923) war ein Schüler der Berliner Akademie (Malklasse Hildebrandt), Mitbegründer der Secession und von 1913 bis 1923 Mitglied der Preußischen Akademie der Künste. Er schuf Stilleben, Landschaften, Bildnisse, Märchenbilder und figürliche Kompositionen, "die sich durch kraftvollen Realismus, breite, wuchtige Pinselführung und koloristischen Reiz auszeichnen." Auch hat er zahlreiche Dichtungen illustriert: Balladen von Goethe und Schiller, Goethes "Hermann und Dorothea", Eichendorffs "Taugenichts" und dessen Gedichte, Chamissos "Schlemihl" wie auch Märchen und Sagen sowie Jugendliteratur. Das Goethezeitportal stellt über 15 Illustrationen zu Gedichten Eichendorffs vor, die 1896 im Verlagshaus Bong in Berlin erschienen. Darunter wenig bekannte Gedichte wie "Der alte Held", Tafellied zu Goethes Geburtstag 1831.

 

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 Jutta Assel und Georg Jäger:
Hasterose und fehlende(s) Ei(er). Texte von Schwitters und Ringelnatz sowie Hasen- und Eierkarten von Mynona zu Ostern 2020

(München März 2020)

Unsere Osterseite 2020 enthält zwei kleine Texte: "Der Hasterose" des Avantgardekünstlers Kurt Schwitters (1887-1948) und "Rätselhaftes Ostermärchen" aus dem "Kinder-Verwirr-Buch" von Joachim Ringelnatz (1883-1934). Die zumeist photographischen Bildpostkarten zeigen skurrile und komische Bildmotive und -arrangements mit Osterhasen und Ostereiern: Hasen aus Pappmaché und in natura; Hase und Küken auf Schaukel; Mädchen im Ei und mit Riesenei; Liebhaber mit Blumenstrauß im Ei; Mädchen mit Osterglocken als Reiterin auf einem Ei; Hase als Reitpferd; Kinder im Eiernest unterm Schirm u.a.m. Besuchen Sie auch die früheren Osterseiten mit vielfältigen Texten und Bildern, die wir alljährlich ─ wie an Weihnachten und Neujahr ─ für die User des Goethezeitportals als abwechslungsreiche Unterhaltung einstellen..

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 Jutta Assel und Georg Jäger: Friedrich Schiller: Der Kampf mit dem Drachen in Umrissen von Moritz Retzsch

(München Februar 2020)

Von dem Maler und Radierer Moritz Retzsch (1779-1857) publizierte  das Goethezeitportal bereits Umrisse zu Werken Goethes ("Faust") und Schillers ("Lied von der Glocke", "Gang zum Eisenhammer", "Pegasus im Joche"). Hier folgen die zu ihrer Zeit geschätzten Umrissradierungen von 1824 zu Schillers volkstümlicher Ballade "Der Kampf mit dem Drachen" (Erstdruck 1799). Dem Text der Ballade werden die 16 Umrisse von Retzsch sowie seine von ihm so bezeichneten "Andeutungen" beigegeben, in denen der Künstler die (teilweise vom Text abweichenden oder ihn ergänzenden) Bildmotive und deren Ausgestaltung beschreibt. Der Ausspruch des Kreuzordenritter-Meisters "Mut zeiget auch der Mameluk, / Gehorsam ist des Christen Schmuck" wurde zum geflügelten Wort. Eine Kurzbiographie stellt den Künstler vor.

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 Jutta Assel und Georg Jäger:
Goethe spricht in den Phonographen. Eine Liebesgeschichte. Groteske von Mynona zu Neujahr 2020

(München Dezember 2019)

Salomo Friedländer alias Mynona (1871-1946) war ein Literat und Philosoph, der als freier Schriftsteller im Berliner Kreis avantgardistischer Künstler und Gesellschaftskritiker lebte. Für seine literarischen Werke wählte er als Pseudonym "Mynona", das rückwärts gelesene Wort "anonym". Bekannt geworden sind seine Grotesken, die Heterogenes verbinden und "kalkuliert auf Irritation angelegt" sind (so Reto Sorg über die Groteske). Die hier ausgewählte, 1916 erstmals publizierte Groteske verbindet die etwas mühevolle Liebesgeschichte der Studentin Anna Pomke, die  schwärmend gern Goethes Stimme hören möchte, mit ihrem in sie verliebten Prof. Dr. Abnossah Pschorr, der – um sie für sich zu gewinnen – einen Spezial-Phonographen erfindet,  um einst gesprochene Sätze dieses berühmten Toten mit Hilfe ihrer andauernden "Tonschwingungen" wieder vernehmbar zu machen. Um Goethes Stimme möglichst authetisch einzufangen, bildet Prof. Pschorr dessen Luftwege und Kehlkopf nach. Dies gelingt ihm durch Studien an Goethes Leichnam in der Weimarer Fürstengruft, in die er einbricht und die dortige "Bewachungsgilde" hypnotisiert. Nach der Konstruktion seines kleinen Apparates mit Anna Pomke wieder in Weimar, erhält er Zutritt zu Goethes Arbeitszimmer, stellt seinen Phonographen dort auf und es gelingt ihm zur Ver- und Bewunderung aller Anwesenden "die wirkliche Wiederholung wirklich von ihm gesprochener Worte". Sie sind ans "Eckermännlein" gerichtet, polemisieren gegen Newton und handeln über die Philosophie Schopenhauers, über den Mynona promoviert hat, und die Rolle des Willens, "den wahrhaften Urheber aller großen und kleinen Dinge". Auf mehrere historische Personen und Ereignisse in Weimar nimmt die Groteske spöttisch Bezug, so auf Elisabeth Förster-Nietzsche, die Schwester Nietzsches und Nachlassverwalterin ihres Bruders, die das Weimarer "Nietzsche-Archiv" begründete. Nach mancherlei Wirren findet die Liebesgeschichte im Weimarer "Elephanten" ihr happy end.

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 Jutta Assel und Georg Jäger: 
Walther von der Vogelweide. Bilder von Eduard Ille im Schloss Neuschwanstein. Mit Hinweisen zur Rezeption des Minnesangs im 18. und 19. Jahrhundert

(München Dezember 2019)

Mit dem Schloss Neuschwanstein (seit 1869 im Bau) schuf sich König Ludwig II. von Bayern ein "privates Refugium", in dem er seine romantische Vorstellung vom Mittelalter umsetzen konnte. Die detaillierte Planung des Baues und seine bildliche Ausgestaltung nach Konzeptvorschlägen von H. Holland lag in den Händen des Königs selbst. Für das Toiletten-Zimmer wurden Bilder aus dem Leben und dem Werk von Walther von der Vogelweide, "als dem meistgerühmten und meistgefeierten aller Minnesänger", ausgewählt. Sie werden hier als Postkartenserie aus dem Münchner Verlag von Martin Herpich wiedergegeben. Informiert wird über den Maler und Illustrator Eduard Ille (1823-1900), einen führenden Mitarbeiter der "Münchener Bilderbogen" und der "Fliegenden Blätter", der an der Ausmalung von Schloss Neuschwanstein beteiligt war. Die produktive Rezeption des Minnesangs seit den Ausgaben von Bodmer und Breitinger (1758/59) wie von Tieck (1803) wird in den wichtigsten Daten und Fakten referiert, womit die Wirkungsgeschichte verdeutlicht wird, auf der die Themen der in Wandpaneelen eingefügten 'Teppichmalereien' in Neuschwanstein fußen.

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Die Weimarer Klassik

Aus dem Jugendprojekt

Ruth Mirtes: Goethe und die Weimarer Klassik

Frisch aus dem Ei geschlüpft sind bei uns die neuen Informationsseiten über die Weimarer Klassik im Jugendprojekt. An dieser Stelle 1000 Dank an die Deutsch-Lehrerin Ruth Mirtes für den lebendigen und informationsreichen Text! Wir finden den Beitrag richtig gut zu lesen und mal nicht so trocken, wie es leider ja oft in Sekundärliteratur der Fall ist. Überzeugt Euch am besten selbst gleich auf den Seiten über "Goethe und die Weimarer Klassik".

Um uns der Weimarer Klassik zu nähern, müssen wir das thüringische Städtchen zunächst einmal verlassen. Zusammen mit Goethe brechen wir nach Italien auf und spazieren zuweilen neben ihm, wenn er dort, unter der Sonne des Südens, zum Klassiker wird....

Zur Mignon-Serie Folge II  Zum Beitrag

 

 

Empfehlungen der Redaktion

Uwe Japp: Die diskursive ‚Imagination‘ Europas bei August Wilhelm und Friedrich Schlegel

Der vorliegende Aufsatz diskutiert die Idee Europas in den Vorlesungen August Wilhelm und Friedrich Schlegels. Die hauptsächliche Frage ist, wie die Pluralität der Nationen und Literaturen als Einheit gedacht werden kann. Es ist zu akzeptieren, dass die Idee Europas nicht per se evident ist, sondern als das Resultat einer Konstruktion betrachtet werden muss. Friedrich Schlegel z.B. charakterisiert Europa durch Mannigfaltigkeit und Rastlosigkeit, Asien hingegen durch Ruhe und Fülle. Es ist zu fragen, wie derartig allgemeine Thesen auf die Literatur appliziert werden können, insbesondere auf die Geschichte der Literatur. Der vorliegende Aufsatz exponiert und erläutert die Antworten beider Schlegel. Ein Fazit gibt Hinweise auf die ‚Europäizität‘ der europäischen Literatur, wie die Romantiker sie sehen. Ein Supplement verweist auf den speziellen Ausblick auf die europäische Literatur, der sich in Friedrich Schlegels Zeitschrift Europa findet, die er von 1803 bis 1805 herausgab.

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