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Goethe, Schiller und die Goethezeit auf Google+

Informationen über Goethe und die Kunst und Kultur der Goethezeit

Johann Wolfgang von Goethe: Einblick in sein Leben und Werk

Georg Melchior Kraus: »Goethe« 1775/76

 

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) war Dichter, Kritiker und Naturforscher. Bis heute ist er die bedeutendste Erscheinung der deutschen Literatur geblieben. Nicht nur während der nach ihm benannten Goethezeit, sondern auch für folgende Generationen war und ist er der Inbegriff kultureller Geistigkeit. 

 

 

 

Goethe im Gedicht

Eine Anthologie
Zusammengestellt von Gunter E. Grimm

Die Anthologie enthält Gedichte, die sich an Goethe selbst wenden oder in denen er namentlich genannt wird. Die Sammlung ist auf ständige Progression angelegt und versteht sich keineswegs als abgeschlossen. Für Hinweise auf weitere Gedichte ist der Herausgeber immer dankbar.

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Eine virtuelle Zeitreise durch das Leben und Werk von Friedrich Schiller

 
Johann Christoph Friedrich von Schiller (1759-1805) war Dichter, Dramatiker, Historiker, Philosoph, Mediziner und Freiheitskämpfer. Sein Freundschaftsbund mit Goethe, der Austausch mit Herder und Wieland bildeten den Beginn der Weimarer Klassik.

 

 

Glanzpunkte im Goethezeitportal


 Jutta Assel und Georg Jäger:
Goethe-Motive auf Postkarten. Eine Dokumentation. Gretchen Fotopostkarten VII

(München Juli 2016)

Das Goethezeitportal publiziert eine weitere Serie von Fotopostkarten aus dem großen, global tätigen Verlag "Neue Photographische Gesellschaft" in Berlin-Steglitz. Die sechs Bilder illustrieren bekannte Motive aus der Geschichte Gretchens im ersten Teil von Goethes "Faust": Gretchen mit dem Gebetbuch, die beim Verlassen der Kirche von Faust angesprochen wurde; das Blumenorakel; Gretchen am Spinnrad, in Gedanken an Faust und in Sehnsucht nach ihm sowie Gretchen angstvoll im Bewusstsein ihrer Schwangerschaft, die in ihrer Not kniend Maria anruft. Da das Fotoatelier, in dem die Bildfolge hergestellt wurde, anscheinend über kein Marienbild verfügte, diente als Requisit ein einfaches, blumenumkränztes Kreuz. Auffallend ist das "historische", dem Mittelalter nachempfundene Gewand Gretchens sowie der an einem langen Hüftgurt hängende Beutel, ehemals eigentlich der Hausfrau zugeordnet. Szenenauswahl und Tracht samt langen Zöpfen folgen der typischen Gretchenikonographie. Bemerkenswert: Auf dem zweiten und dritten Bild blickt Gretchen den Beschauer neckisch an, als ob sie mit ihm flirten wolle. Da die Karten von demselben Schreiber an dessen Schwester 1907 verschickt wurden, werden zum Studium der Schreibpraxis auf Postkarten auch die Adressseiten wiedergegeben.

  Zur Dokumentation

 

Lesen Sie auch: Serie I | Serie II | Serie III | Serie IV | Serie V | Serie VI

 



 Jutta Assel und Georg Jäger:
Sagenmotive auf Postkarten. »Der kleine Däumling« von Charles Perrault und Ludwig Bechstein. Mit einer Postkartenserie von Oskar Herrfurth

(München Juni 2016)

Das Märchen handelt von einem schlauen Knirps, der bei seiner Geburt nicht größer als ein Daumen war und daher "Däumling' geheißen wurde. Er war das jüngste der sieben Knaben einer armen Holzhauer- bzw. Korbmacherfamilie, die von ihren Eltern zwei Mal im Wald ausgesetzt wurden, als ihnen der Hungertod drohte. Das erste Mal markierte der Däumling den Weg in den Wald mit Kieselsteinen und fand so mit seinen Brüdern zurück nach Hause. Das zweite Mal fielen sie fast einem Menschenfresser zum Opfer; auch hier bewies sich der Däumling als beherzt und klug: Von ihm getäuscht, schnitt der Unhold statt den Knaben seinen sieben Töchterchen, hässlichen kleinen Blutsaugerinnen, die Kehle durch. Dem Menschenfresser entwendet der Däumling die Siebenmeilenstiefel und macht mit ihnen sein Glück. Das auf Charles Perrault (1628-1703) zurückgehende Märchen wurde von Bechstein in sein "Deutsches Märchenbuch" aufgenommen. Beide Fassungen werden zum Vergleich zusammen, gemeinsam mit den Illustrationen von Oskar Herrfurth (1862-1934), einem beliebten Märchenillustrator, publiziert.

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  Jutta Assel und Georg Jäger:
Orte kultureller Erinnerung. Oybin

(München Mai 2016)

Dass der Oybin ein romantischer Sehnsuchtsort wurde, verdankt er mehreren Umständen: den Ansichten auf den Berg und den reizenden Aussichten von ihm; den schroffen und bizarren Felsformationen mit ihren Gipfeln und düsteren Schluchten; den Trümmern der Raubritterburg und den Ruinen des Klosters der Cölestiner, das hier von 1369 bis zum Auszug der Mönche 1574 bestand; dem Bergfriedhof; dem Farbenspiel bei Sonnenuntergang und -aufgang sowie der Beleuchtung der Felsen und Trümmer im Mondschein. Prägend für das Bild vom Oybin in der romantischen Landschaftsmalerei wurden die Bilder von Caspar David Friedrich und Carus. Zu den Attraktionen für Touristen zählen die Mönchszüge, die mit dem Berg verbundenen Sagen, wie vor allem der Jungfernsprung, aber auch Kuriositäten wie das durch Mörserfeuer erzeugte Echo, "das wie ein majestätischer Donner durch den zackigen Berggürtel hinrollt" (Peschek, 42). Insgesamt erregt der Oybin das "Gefühl für schauerlichschöne Natur" (Peschek, 2), doch stimmen die Klosterruinen und der Bergfriedhof in einsamer Natur auch zu "frommen, heiligen Empfindungen" (Peschek, 54).

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 Jutta Assel und Georg Jäger: 
Der Pfingstausflug. Pfingstgrüße Folge II

(München Mai 2016)

Die diesjährigen Pfingstgrüße haben nur ein Thema: den Pfingstausflug. Familien, kleine und große Gruppen, auch Einzelne sind unterwegs, strömen "in die Natur", hinaus aufs Land - alt und jung, groß und klein. Sie kommen zu Fuß, per Fahrrad, in der Pferdekutsche, im mit Birkenzweigen geschmückten großen Leiterwagen, dem Rösser vorgespannt sind. Die naturhungrigen Städter reisen an auch per Schiff, Eisenbahn und mit dem "Pfingstomnibus." Und die Dörfler schließen sich der bunten, feiertäglich gekleideten Menge an, wollen an diesem Festtag im vertrauten Kreis ebenfalls hinaus ins Freie, in Wiesen, Feld und Wald, in denen sie sonst nur arbeitend tätig sind. Doch alle suchen und genießen sicher auch die Geselligkeit, das lockere, fröhliche Miteinander, das Wiederbegegnen mit Freunden und Verwandten, neue Bekanntschaften. Die Pfingstausflügler wandern eine meist kurze Strecke, lassen sich dann nieder am Seeufer, im Wald oder zwischen dem Eisenbahngeleise und der Straße. Manche trinken und essen, doch die meisten erholen sich beim Gehen, beim Rasten und Ruhen im Gras, beim Plaudern, Schauen und Scherzen in der sonnigen, blühenden Natur. Eingefügt in die Bildstrecke mit alten Postkarten sind wieder Gedichte und Textausschnitte.

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Besuchen Sie auch unsere erste Pfingstseite mit Bildern und Texten:



 



  Jutta Assel und Georg Jäger:
Ich hab' mein Herz in Heidelberg verloren. Ein Schlager auf Bildpostkarten

(München April 2016)

Das Lied "Ich hab' mein Herz in Heidelberg verloren" stammt aus dem gleichnamigen Singspiel, das Friedrich Raimund Vesely, alias Fred Raymond, in den 1920er Jahren nach dem Text von Fritz Löhner und Ernst Neubach komponierte. Es wurde zu einem Erfolgsschlager, der die Heidelberg-Romantik neu belebte. Das Goethezeitportal stellt über 30 Bildpostkarten vor, die den Text bildlich umsetzen und ausdeuten. Eine der 6teiligen Serien ging 1937/38 von ein und demselben Schreiber an die gleiche Empfängerin und ist damit eine Quelle zur Erforschung der Schreibpraxis von Postkartentexten. Anhand einer Serie von Humorpostkarten lässt sich ein übliches Verfahren der Verfremdung studieren, nämlich die Übertragung des Geschehens ins Kindliche und Puppenhafte.

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 Jutta Assel und Georg Jäger:
Volksleben in Italien: Bartolomeo Pinelli "Costumi pittoreschi"

(München März 2016)

Der für seine zahlreichen Radierfolgen zum italienischen Volksleben (z.B. Raccolta di motivi pittoreschi, 1809; Nuova Raccolta di costumi pittoreschi, 1810) sowie für seine Illustrationsserien zur antiken (L'Eneide di Virgilio, 1811) und italienischen Literatur (z.B. Dante, Tasso, Ariost, Manzoni) bekannte Zeichner und Grafiker Bartolomeo Pinelli (1781-1835) wird in einer Auswahl aus seinem Werk "Costumi pittoreschi" (1816) vorgestellt. Es sind kulturhistorisch interessante Dokumente zur regionalen Tracht, zu den Straßenhändlern und anderen Beschäftigungszweigen, zu Volksbelustigungen und -spielen sowie  zum religiösen und Familienleben in jener Zeit. Die seltenen, zeitgenössisch kolorierten Blätter zeigen kräftigere Farbigkeit als die beigefügten gezeichneten und aquarellierten Skizzen Pinellis, deren meist lockerer Strich und Farbauftrag neben seinen akademischen Radierungen reizvoll sind.

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 Jutta Assel und Georg Jäger:
Volksliedmotive. »Des Knaben Wunderhorn:
Die Ammen-Uhr«

(München März 2016) 

"Des Knaben Wunderhorn", die von Arnim und Brentano publizierte Sammlung alter deutscher Lieder, enthält im Anhang des dritten Bandes (1808) Kinderlieder, darunter "Die Ammenuhr". Die neun Vierzeiler entsprechen dem Tagesablauf von Mitternacht bis acht Uhr morgens, in dem die Amme dem Kind die Suppe bringt. Das von einem Kreis von Dresdner Künstlern illustrierte Gedicht wurde zu einem der "schönsten deutschen Bilderbücher" (Horst Kunze). Den Künstlern, die sich im Winter regelmäßig in einem Café trafen, wurden die neun Strophen per Los zur Illustration zugeteilt. Mit einem zusätzlichen Umschlagbild wurden die neun Holzschnitte 1843 publiziert. Seitdem wurde das Gemeinschaftswerk mehrfach, sowohl schwarz-weiß wie koloriert, faksimiliert bzw. nachgedruckt. Zusammen mit dem Text des Kindergedichts publiziert das Goethezeitportal beide Fassungen der Illustrationen sowie eine Würdigung des Gedichts von Ernst Lissauer. Die Nachweise weiterer Illustrationen und der zahlreichen Vertonungen belegen, dass "Die Ammenuhr" in den deutschen Liederschatz Eingang gefunden hat.

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  Jutta Assel und Georg Jäger:
Geschichte der Bildpostkarte

(München Februar 2016)

In seinen Bildern stützt sich das Goethezeitportal zu einem großen Teil auf Bild- bzw. Motivpostkarten. Übergreifende Fragen und Rahmenbedingungen der Kartenkultur und Kartenwirtschaft wurden bislang nur im Zusammenhang einzelner Seiten thematisiert. Das vorliegende Projekt mit Vorstudien und Dokumenten zu einer Geschichte der Bildpostkarten bis 1933 soll zentrale Bereiche zusammenhängend thematisieren: Varietäten, Gestaltung und Herstellung, Marktverhältnisse, Reklame und Propaganda, rechtlicher Rahmen, Pornografie und Zensur u.v.m. Je nach Fortschritt unserer Arbeiten werden weitere Seiten folgen und vorliegende Seiten ergänzt werden. Eine breit angelegte, von Zeit zu Zeit zu aktualisierende Bibliographie ist als Arbeitsinstrument angelegt. Der dokumentarische Anhang gibt oft schwer erreichbare Quellentexte wieder.

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  Jutta Assel und Georg Jäger:
Moritz von Schwind: Die sieben Werke der Barmherzigkeit
der Heiligen Elisabeth

(München Februar 2016)

Zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit, das Papst Franziskus für 2016 ausgerufen hat, veröffentlicht das Goethezeitportal die von Moritz von Schwind gestalteten Rundbilder zu den sieben Werken der "leiblichen Barmherzigkeit". Dabei handelt es sich um die 1853/54 entstandenen Fresken für die Elisabeth-Galerie auf der Wartburg. In den Illustrationen zu allen sieben barmherzigen Werken ─ Die Hungrigen speisen | Die Durstigen tränken | Die Nackten kleiden | Die Müden beherbergen | Die Gefangenen trösten | Die Kranken pflegen | Die Toten begraben ─ tritt die Heilige Elisabeth als Helferin und Trösterin auf. Die früh gestorbene Landgräfin von Thüringen (1207-1231) führte ein asketisches Leben im Dienste tätiger Nächstenliebe und wird insbesondere an ihren Wirkungsstätten, auf der Wartburg und in Marburg, verehrt. Schwinds Bilderzyklus wird durch theologische Kommentare ergänzt, welche die Bezugsstellen für die Werke der Barmherzigkeit im Alten und Neuen Testament aufführen, die als festes Schema der "leiblichen Barmherzigkeit" in der moralischen Unterweisung tradiert wurden. Orientiert wird der Leser über den seinerzeit auch im Kreis der Nazarener bekannten und geschätzten Reproduktionsstecher Julius Thaeter (1804-1870).

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Postkoloniale Arbeiten / Postcolonial Studies

Leitung: Anil Bhatti (New Delhi)

Dieses Forum präsentiert wissenschaftliche Texte, die im weitesten Sinne postkoloniale Fragestellungen in den Literatur- und Kulturwissenschaften dokumentieren. Das Interesse an solchen Fragestellungen, das bis vor etwa einem Jahrzehnt sich auf das angelsächsische Sprachgebiet konzentrierte, ist jetzt im mehrsprachigen Europa auffallend gestiegen. Dies mag mit den gesellschaftlichen und kulturellen Transformationen in Europa und den Spannungen, unter denen bereits bestehende komplexe Gesellschaften im historischen Prozeß existieren, zusammenhängen.

Postkoloniales Denken wird in diesem Forum als ein intern durchaus widersprüchliches Ensemble von Haltungen zum Prozeßcharakter von Kulturen begriffen. Ihr Reflexionsfeld umfaßt Problembereiche wie: die Normalität bzw. Problematik plurikultureller, multilingualer, multireligiöser und multiethnischer Zusammenhänge; das Problem von Alterität, Diversität, Hybridität, und von entsprechenden Mechanismen von Inklusion und Exklusion. Im weitesten Sinne hängen diese Fragestellungen mit einem offenen Konzept von "Weltliteratur" zusammen. Die Relevanz dieser Fragestellungen für Literatur- und Kulturprozesse in Europa wird zur Diskussion gestellt.

 

http://www.goethezeitportal.de/kommunikation/diskussionsforen/postkoloniale-studien.html

 

 

Birgit Wagner:
Ein Muttermal, so schön wie ein Amberstückchen. Das Verhältnis von sprachlicher und kultureller Übersetzung, diskutiert am Beispiel von Antoine Gallands Mille et une nuits

Dieser Beitrag beginnt mit einer kritischen Betrachtung der Rede von ‘kultureller Übersetzung’, ihren Verwendungsweisen, ihren Unschärfen, aber auch ihren Anschlussmöglichkeiten in den Kulturwissenschaften, wobei die Unterscheidung zwischen sprachlicher und – metaphorisch erweitert – kultureller Übersetzung stets mitbedacht wird. Die anschließende Fallstudie analysiert Antoine Gallands Übersetzung der Märchen von 1001 Nacht, erschienen zwischen 1704 und 1717. Seine Fassung der Mille et une nuits ist ein Musterbeispiel für die Verschränkung von sprachlicher und kultureller Übersetzung, insofern Galland die arabische Handschrift den stilistischen, literarischen und gesellschaftlichen Werten des französischen klassischen Geschmacks unterwirft. Als Vergleichstexte werden die modernen Übersetzungen der Märchen von Claudia Ott ins Deutsche und Jamel Eddine Bencheikh / André Miquel ins Französische herangezogen. Der Vergleich bietet exemplarisch Aufschluss über kulturelle Differenzen, historische und ästhetische Entwicklungslinien, lokale Verankerungen und geopolitische Machtverhältnisse.

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Empfehlungen der Redaktion

Beiträge von Prof. Dr. Wolfgang Braungart: Neu im Goethezeitportal

 

Wolfgang Braungart: Die Volksballade als populäres Lied. Einige Interpretationsperspektiven

In: Otto Holzapfel (Hrsg.): Deutsche Volkslieder. Balladen (Deutsche Volkslieder mit ihren Melodien. Achter Teil) Freiburg / Breisgau 1988, S. 254-271.

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Wolfgang Braungart: Entinstitutionalisierung und Individualisierung. Der Text als Sammlung (Jean Paul, Eduard Mörike)

In: Barbara Marx, Karl-Siegbert Rehberg (Hrsg.): Sammeln als Institution. Von der fürstlichen Wunderkammer zum Mäzenatentum des Staates. München, Berlin: Deutscher Kunstverlag 2007, S. 239-246. ISBN 978-3-422-06615-1

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Wolfgang Braungart: Kitsch in der Volksballade? 166. Der eifersüchtige Knabe

In: Deutsche Volkslieder mit ihren Melodien. Balladen. Bd. 10. Hrsg. von Otto Holzapfel und Wiegand Stief. Bern u.a.: Peter Lang 1996, S. 80-84.

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Wolfgang Braungart: Der brave Tuttlinger und der Limburger Käse. Johann Peter Hebels hermeneutische Parabel "Kannitverstan" (1809)

In: Susanne Kaul, Lothar van Laak (Hrsg.): Ethik des Verstehens. Beiträge zu einer philosophischen und literarischen Hermeneutik. München, Paderborn: Wilhelm Fink 2007, S. 175-198.

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Wolfgang Braungart: Bertuch und die Freie Zeichenschule in Weimar. Ein Aufklärer als Förderer der Künste

In: Friedrich Justin Bertuch (1747-1822). Verleger, Schriftsteller und Unternehmer im klassischen Weimar. Hrsg. von Gerhard R. Kaiser und Siegfried Seifert. Tübingen: Max Niemeyer Verlag 2000, S. 279-289. ISBN 3-484-10796-0

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Schätze aus dem Düsseldorfer Goethemuseum

Das von der Universität Duisburg-Essen geförderte und von G. E. Grimm geleitete Projekt widmet sich der Erfassung seltener Rezeptionszeugnisse, die allesamt aus den Beständen des Düsseldorfer Goethemuseums stammen. Einen ersten Überblick über die Ausstellungen im Goethemuseum gewähren die bisher 90 "Anmerkungen", die außer der inhaltlichen Beschreibung der jeweiligen Ausstellung kulturgeschichtlich wichtige Abbildungen enthalten. Neben den Katalogen sind diese Faltblätter, zwischen 8 und 16 Seiten stark, die wichtigste Publikation, die Besucher über Ausstellungen informiert und zugleich einen Zugang zum jeweiligen Thema eröffnet. Vollständig wiedergegeben und erschlossen wird das "Jahrbuch der Sammlung Kippenberg" von 1921 bis 1935, das wichtigste Organ der damaligen Goethe-Philologie. Vollständig digitalisiert liegen zudem seltene "Wertheriana" vor.

   Zu den Wertheriana

   Zu den Faltblättern "Anmerkungen"

   Zum Jahrbuch der Sammlung Kippenberg

 

 

»Unsere Buch-Tipps für Sie«


Literatur Kompakt: Friedrich Schiller

von Gunter E. Grimm (Hg.) und Helmut Schmiedt

Friedrich Schiller – eine literaturgeschichtlich herausragende Gestalt. Mit Goethe steht Schiller für die Weimarer Klassik, die häufig zum Gipfelpunkt der deutschen Literatur erklärt worden ist. Auch in der Gegenwart zeigt sich noch seine außerordentlich intensive und vielfältige Wirkung. Helmut Schmiedt vermittelt einen Überblick über Schillers wechselvolle Lebensgeschichte und die literaturhistorischen und gesellschaftlich-politischen Zusammenhänge. Er stellt zentrale Werke sowie Deutungsmöglichkeiten und -probleme vor. Dabei kommen auch unterhaltsame und faszinierende Aspekte zur Sprache, wie Schillers Neigung zu grotesken inhaltlichen Pointen und seine besondere Fähigkeit, Redewendungen zu prägen. Im Spannungsfeld zwischen Aufklärung, Sturm und Drang und den ästhetischen Konzepten der Weimarer Klassik erscheint Schiller als ein literarischer Kämpfer für Freiheit und Selbstbestimmung, der in zunehmendem Maße von Zweifeln an der Realisierbarkeit aufklärerischer Konzepte heimgesucht wird und doch möglichst viel von ihnen zu retten versucht.

Preis: € 14,90 (D)
ISBN 978-3828829701

 

 

 

 

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