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Herausragende Magisterarbeiten

Um Forschungsergebnisse von Magister- und Diplomarbeiten über Themen der Goethezeit zugänglich zu machen, publiziert das Goethezeitportal ausgewählte Abschlussarbeiten. Der volkswirtschaftliche Wert der Erkenntnisse dieser Arbeiten, die in Archiven verstauben, wird allein für die LMU München pro Jahr auf einen zweistelligen Millionenbetrag geschätzt (»Verschenktes Gehirnschmalz«).

Aufgenommen werden ausschließlich Arbeiten mit innovativen, weiterführenden Ansätzen, die mit der besten Note ausgezeichnet wurden. Vom Betreuer wird ein Geleitwort erwartet.

 

 

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Erkan Atalay: „Mir ekelt vor diesem Tintengleksenden Sekulum“: Die Kritik an der Aufklärung in der frühen Dramatik Friedrich Schillers

(Göttingen 2008)

Erkan Atalays Studie zeigt den aufklärungskritischen Impuls der frühen Dramatik Schillers auf; behandelt werden insbesondere Die Räuber sowie Die Verschwörung des Fiesco zu Genua. Im Mittelpunkt steht dabei Schillers Absicht, eine Kritik der neuzeitlichen Subjektivität zu liefern. Leitender Begriff der Untersuchungen Atalays ist der Gigantismus und damit jene nicht mehr durch ständische Regeln und Traditionen bestimmte Subjektivität, die an ihrer autonomen Selbstbegründung scheitert, weil Selbstbefreiung in Solipsismus und schließlich in Größenwahn überzugehen droht. Die Arbeit zeigt mit kritischem und ausgesprochen selbständigem Blick auf die Forschung, wie es Schiller in Anlehnung an Konzepte des englischen Sensualismus und der Moralphilosophie um den ‚ganzen Menschen’ zu tun ist. Das in Schriften Kants, Mendelssohns oder Wielands explizit oder implizit formulierte ‚Gefahrenpotential’ ‚der Aufklärung’ für das in den Prozess des Mündigwerdens entlassene Individuum bereitet die kritischen Positionen Schillers vor, die Atalay – im Sinne nachträglicher Setzungen zu den frühen Dramen – der epochalen Abhandlung Über die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen entnimmt. Im Vordergrund steht dabei Schillers Absage an jene aufklärerischen Konzepte, die sich nicht etwa um eine „Rehabilitation der Sinnlichkeit“ (P. Kondylis) verdient machen, sondern die eine einseitige Orientierung an der Verstandeskultur propagieren und so ‚den ganzen Menschen’ marginalisieren. Auf diese Weise gelingt es Atalay, den ‚Egoismus’ etwa eines Franz Moor aus unterschiedlichen Blickrichtungen zu erklären: zum einen in der Konfrontation mit Kants Konzept einer Kultur der Mündigkeit, deren Kon-sequenzen, insbesondere bezogen auf die ablehnende Haltung gegenüber der Religion, das Drama vorführt; zum anderen in Erinnerung an Mendelssohns Warnung vor den ‚inhumanen’ Folgen einer bloß ‚theoretischen’ Aufklärung; und zum dritten mit Wielands Forderung nach einer enttabuisierten (nämlich der „uneingeschränktesten“) „Untersuchung“, die keinerlei Denkverbote zulässt. Aus dieser Perspektive verkörpern Karl und Franz einerseits die zwei entgegen gesetzten Tendenzen des Zeitalters: den prometheischen Individualismus (Karl) und den konsequenten Materialismus (Franz). Andererseits führen sie genau darin die möglichen Gefahren einer sich einseitig verselbständigenden Aufklärung in den jeweiligen Extremen vor. Als ‚tertium comparationis’ dieser ‚Perversionen’ kann der Egoismus des gekränkten ‚Genies’ gelten, der sich etwa auch in der Figur des Grafen von Lavagna, Fiesco, wiederholt, und in diesem Fall zudem mit der politischen Philosophie des Jahrhunderts begründet wird.

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 Fischer, Katrin: Die Turmgesellschaft in Wilhelm Meisters Lehrjahre. Eine Deutung unter Bezug auf Goethes Einstellung gegenüber Teleologie und im Kontext der Frage, was ein gelungenes Leben gewährleistet. (Darmstadt 2004)   PDF-Fassung 

 

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 Igl, Natalia: Görres’ Teutsche Volksbücher in der ideologischen Konstellation der Zeit. Eine Untersuchung der Referenzprobleme und Strategieentwürfe der Volksbuchschrift mit Blick auf den gesellschaftlichen Strukturwandel und dessen Folgeprobleme. (München 2006)

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Anna Teresa Macías García: Arpa y arpa eólica en la obra de Johann Wolfgang von Goethe

(München Juni 2007)

Two hypotheses were set for this work: the role of the harp and Aeolian harp as literary motifs in the oeuvre of Johann Wolfgang von Goethe, and their concrete meanings. These would be either inherited from the literary tradition or personal. The two aims of this work were the confirmation of both hypotheses and the identification of the different kinds of harps that Goethe knew throughout his life. The meaning of the harp as motif is almost always inherited from the literary tradition; it can also work as a metonymy of poetry. Goethe met some of the most famous harpists of his time; most of them played single-action harps. He was also familiar with the phenomenon of the wandering harpists, who used hook-harps. These personal experiences led to a personal meaning of this instrument in some of his literary works, such as the character of the harpist in Wilhelm Meisters Lehrjahre. The most original meaning of the harp can be found in two fantastic tales: Märchen and Der neue Paris, where this instrument works as attribute of fantastic creatures that show positive features. The Aeolian harp always works as a literary motif in Goethe’s oeuvre and has several meanings: the spiritual world in Faust, the musicality of Serbian folksongs in “Über serbische Lieder”, or the spiritual union and sensitiveness of the human soul in Äolsharfen. Therefore, the different meanings of the harp and Aeolian harp in Goethe’s work practically vary from work to work: some are inherited from the literary tradition and others are personal of the author. It is precisely in this diversity of meanings where the richness of these literary motifs is based.

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 Mayer, Petra: E.T.A. Hoffmanns Meister Floh: Eine grotesk märchenhafte Satire. (Stuttgart 2006)    PDF-Fassung

 

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 Stört, Diana: „...aus Herz und Hand des Freundes“ – Untersuchungen zu Form und Funktion der handschriftlichen Widmung im 18. Jahrhundert am Beispiel der Gleimbibliothek zu Halberstadt. (Magisterarbeit Magdeburg 2004)   PDF-Fassung 

 

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 Wagner, Julia: Die Turmgesellschaft in Wilhelm Meisters Lehrjahre. (Berlin 2006) 
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Welle, Florian: Der Körper ist nur Werkzeug: Die Konstruktion bürgerlicher Subjekte durch die Philanthropen. (München 2000)  Abstract     PDF-Fassung 

 

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