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Die Musik in der Goethezeit

 

 

Wolfgang Amadeus Mozart Bilder zur »Zauberflöte«. Moritz von Schwinds Kartons zu den Bildern im Opernhaus zu Wien

 Jutta Assel und Georg Jäger:
Wolfgang Amadeus Mozart Bilder zur »Zauberflöte«. Moritz von Schwinds Kartons zu den Bildern im Opernhaus zu Wien

(München März 2015)

Unter den Komponisten verehrte Schwind am meisten Mozart und Beethoven. Von Mozarts Werken schätzte er "Die Zauberflöte" mit seiner Lieblingsfigur Papageno am höchsten. Die künstlerische Auseinandersetzung mit Mozart begann früh. Die Aufführungen der Oper "Die Hochzeit des Figaro" in Wien 1823 und 1824 waren Schwinds Quelle der Inspiration zu einem dreißig Federzeichnungen umfassenden Zyklus. Von da an begleiteten ihn Pläne zum Zauberflötenthema. Die Ausmalung der Loggia der Wiener Hofoper (heute: Wiener Staatsoper) mit Motiven aus der "Zauberflöte" gab Schwind endlich die Möglichkeit, sein Lieblingsprojekt zu verwirklichen. Die Hofoper, das gemeinsame Werk der Architekten Eduard van der Nüll und August Sicard von Sicardsburg, wurde als das "Erste Haus am Ring" am 25. Mai 1869 mit einer Premiere von Mozarts "Don Giovanni" eröffnet. Schwind pries den heftig umstrittenen Bau im Stil der Frührenaissance: "Das Theater, an dem ich mitgeholfen habe malen, ist ein wahres Wunder. Ein so poetisches Stück Architektur wie die Stiege, Foyer und Loggia, steht glaube [ich] auf der ganzen Welt nicht wieder." Schwind erhielt sowohl den Auftrag zur Ausmalung der Loggia wie auch des Foyers der Oper. Dabei ging er von dem "Grundgedanken" aus, " dass das Opernhaus in Wien die Gegenstände malerischer Ausschmückung am natürlichsten und ergiebigsten in dem Kreise musikalischer Dichtungen aus der großen Musikperiode der Stadt Wien finden wird, und dass der unvergängliche Name Mozart, des in Wien einheimischen grössten Compositeurs, naturgemäss den ersten Platz einnehmen muss." Das Goethezeitportal gibt Schwinds Bilder zur "Zauberflöte" in der Loggia des Opernhauses in 12 Fotografien nach den Original-Cartons wieder, erläutert die einzelnen Bilder und fügt Literaturhinweise hinzu.

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 Jutta Assel und Georg Jäger:
»Beethoven auf alten Postkarten«

(München September 2014)

Das Goethezeitportal stellt rund 100 Bilder Beethovens online. Sie umfassen: die Lebendmaske von Franz Klein und Porträtplastiken; gemalte und gezeichnete Porträts; Beethovens Leben in Bildern, darunter der komponierende Meister mit seinen Inspirationen und Visionen; Erinnerungsorte mit Beethovens Geburtshaus in Bonn, seinen Wohnungen in Wien und Umland sowie die Denkmäler in Bonn, Wien und Berlin. Die Lebendmaske sowie mehrere Bilder von Künstlern, denen Beethoven Modell saß (z.B. Blasius Höfel, August von Klöber, Ferdinand Schimon, Karl Stieler, Ferdinand Waldmüller) oder die ihn zumindest persönlich kannten, geben einen authentischen Eindruck von Beethovens charakteristischem Kopf und seiner Gestalt. Die Mehrzahl der Bildnisse, die erst nach Beethovens Tod gestaltet wurden, sind dagegen keine authentischen Zeugnisse seines Lebens, vermitteln vielmehr einen Eindruck davon, wie die Nachwelt das Bild des Komponisten profilierte. Zur Mythisierung Beethovens trugen die zahlreichen Bilder bei, die ihn in kräftigen Schritten allein in der Stadt, meist aber einsam in freier Natur sich ergehen und komponieren lassen. Bildlich ausgemalt wurden biografische Episoden wie die Begegnung von Beethoven und Goethe in Tepliz oder Anekdoten wie Beethoven und die Blinde, auf welche die Benennung "Mondscheinsonate" zurückgeführt wird. Da diese Bilder im schichtenübergreifenden Massenmedium der Bildpostkarte weiteste Verbreitung fanden, lässt sich an ihnen ablesen, wie man Beethoven charakterisierte und wie Leben und Schaffen des Komponisten mythisiert wurden. Zum besseren Verständnis der Bilder und zu ihrer Kritik werden Umstände ihrer Entstehung und Daten der Künstler beigefügt.

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Inge Nunnenmacher: Konrad Kochers Besuch bei Goethe

Der schwäbische Musiker Konrad Kocher (1786 – 1872) besuchte im April 1819 Goethe in Weimar, wobei, wie der Dichter schrieb, der aufstrebende Opernkomponist aus Stuttgart ihm „durch musikalischen Vortrag und Gespräch wirklich Interesse abgewonnen“ hat.

Wie es zu diesem Gespräch gekommen war, welche Folgen es für den 33-jährigen Musiker hatte und wer dieser Konrad Kocher überhaupt war, lesen Sie in diesem Beitrag für das Goethezeitportal.

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 Anna Teresa Macías García: Lieder der Goethezeit für Gesang und Harfe

 

Das Genre der Vertonungen blühte im deutschsprachigen Raum im 18. und 19. Jahrhundert. In vielen Ländern ist es unter der Bezeichnung "Lied" bekannt. Wenn auch die meisten Vertonungen original für Singstimme und Klavierbegleitung komponiert wurden, gibt es zahlreiche, die für Harfe oder "für Begleitung der Harfe oder des Pianoforte" geschrieben wurden. Diese Harfenvertonungen wurden von manchen Komponisten gepflegt, wie zum Beispiel von Johann Friedrich Reichardt, Carl Friedrich Zelter oder Conradin Kreutzer mit Texten von Johann Gottfried Herder, Johann Wolfgang von Goethe oder Johann Ludwig Uhland. Viele dieser Harfenvertonungen der Goethezeit sind in Vergessenheit geraten. Vorliegendes Projekt beginnt darum mit einer historischen Einleitung. Ihr folgt ein bibliographisches Verzeichnis der bemerkenswertesten Harfenvertonungen der Epoche. Für die wichtigsten Vertonungen finden sich Spielhinweise und kritische Editionen. Jeder besprochenen Vertonung wird außerdem ein Musikbeispiel hinzugefügt. Auf Grund seiner Interdisziplinarität spricht das Projekt Philologen, Musikwissenschaftler und praktische Musiker, insbesondere Harfenisten, an. Es soll dazu beitragen, das originale Harfenrepertoire der Goethezeit wieder zu interpretieren, und, was noch wichtiger ist, es wieder zu genießen.

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 Jutta Assel und Georg Jäger:
»Schubert-Motive auf Postkarten«: Bildnisse von Franz Schubert

(München Juli 2008)

Die Publikation von Schubert-Motiven auf Postkarten beginnt das Goethezeitportal mit Bildnissen des Musikers. Vorgestellt werden die einflussreichen Porträts der beiden Wiener Maler Wilhelm August Rieder (1796-1880) und Josef Kriehuber (1800-1876) sowie deren Nachfolger, die Totenmaske und weitere, posthume Bildnisse. Zu einem beliebten Sujet wurde der in der Natur sich ergehende und komponierende Tondichter. Seiten mit Orten der Erinnerung an Schuberts Leben und Schaffen und Illustrationen zu seinen populären Liedern folgen.

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 Jutta Assel und Georg Jäger:
»Schubert-Motive auf Postkarten«:
Orte der Erinnerung an Franz Schubert Serie aus dem "Cottage"-Verlag

(München Juli 2008)

Der Wiener „Cottage“-Verlag gab eine Serie von Postkarten heraus, die Orte der Erinnerung an Franz Schubert – von der Schubertschule im Himmelpfortgrund bis zur ersten Grabstätte im Alten Währinger Friedhof - mit einem erläuternden Text kombinieren.

Das Goethezeitportal publiziert sieben dieser Karten.

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