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Feuilleton

Die Rubrik »Feuilleton« bildet den Kulturteil des Goethezeitportals. In ihm erscheinen Neupublikationen aus dem Feuilleton bzw. aus dem Kulturteil von Zeitungen, aus dem Rundfunk oder dem Fernsehen.

 

Neueste Beiträge

19. August 2009

Oliver Ruf:
Der Geist ist fruchtbar noch. 
Herr Schiller, Was heißt und zu welchem Ende studiert man »Geisteswissenschaft«? – Ein mögliches Gespräch aus aktuellem Anlass 

Zwischen Anfang 1787 und Ende 1789 erscheint in der Zeitschrift Thalia Schillers Roman "Der Geisterseher", der zunächst zeigt, wie die nüchterne Vernunft über scheinbar rätselhafte Geschehnisse triumphiert; er kann aber auch Ausgangspunkt sein, um Schiller mit drängenden Fragen zur Relevanz der Geisteswissenschaften zu konfrontieren, zumal dieser als Professor selbst über einen Wissenschaftlertypus nachgedacht hat, der ständig darum bemüht ist (und bemüht sein muss), die Bedingungen zu erfüllen, unter denen er sein Amt angetreten hat, der – wie es heißt – "beim Eintritt in seine akademische Laufbahn keine wichtigere Angelegenheit" hat, "als die Wissenschaften, die er Brotstudien nennt, von allen übrigen, die den Geist nur als Geist vergnügen, auf das sorgfältigste abzusondern".

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16. Juni 2007

Thomas Trumpp:
Ich hab die liebe Kleine bey der Dester gesehn ...
Goethe in Vallendar am 18. Juli 1774

Während seines Aufenthaltes in Vallendar am 18. Juli 1774 besuchte Goethe den Wüstenhof, noch heute ein beliebtes Ausflugslokal, wo er eines seiner bekanntesten Gedichte geschrieben haben soll: "Das Heide[n]röslein". Was ist in diesem Zusammenhang quellengestützt  fundierte Erkenntnis, unsichere Vermutung oder gar gut vermarktbare Legende? Für die Beantwortung dieser drei Fragen setzt sich der Beitrag auseinander mit: dem Wüstenhof und seiner Geschichte von 1252 bis heute (I), Goethes Reise auf Lahn und Rhein am 18. Juli 1774 (II) und nicht zuletzt mit Goethes Gedicht „Heidenröslein“ (III).

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9. Mai 2007

Michael Thumser:
Vor 175 Jahren starb Johann Wolfgang von Goethe: Ein Dichter geht verloren

Vorm Tod graut es ihm. Als Christiane, die Gattin und „dickere Hälfte“, unter Qualen verendet, hält er sich etliche Zimmer entfernt von ihr auf, nicht an ihrem Bett: Durchs Haus bis zu ihm dringen ihre Schmerzensschreie und machen ihn selber krank. 1816 ereignet sich dies. Elf Jahre zuvor hat er es schon nicht über sich gebracht, dem 45-jährigen Schiller beim Sterben beizustehen; der war immerhin Gefährte im Geiste, ein Freund vielleicht, fruchtbarer Antipode: Ko-Klassiker.

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18. Juli 2005

Wilfried Stroh:
Friedrich Schiller als Lateiner

Friedrich Schiller, der literarische Jubilar des Jahres, hat auch wegen seiner Bemühungen um die griechische Literatur, besonders Homer und die Tragödie, oft Interesse auf sich gezogen. Weniger bekannt sind seine Studien zu den Römern und seine Beherrschung der lateinischen Sprache. Vor allem die an der Hohen Karlsschule verfasste Dissertation (über zwei Arten des Fiebers) zeigt, dass er ein nicht nur gewandter, sondern geradezu kreativer Lateiner war, der auch im antiken Idiom schon etwas von der Sprachmächtigkeit der bald danach verfassten „Räuber“ vorausahnen lässt. Sed legite ipsi, ut iudicetis!

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