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Goethe-Gesellschaft Weimar e.V.

Burgplatz 4
99423 Weimar

Telefon: +49 (36 43) 20 20 50
Telefax: +49 (36 43) 20 20 61

E-Mail: goetheges@aol.com
Webseite: www.goethe-gesellschaft.de

»Die Goethe-Gesellschaft ist eine wissenschaftlich-literarische Gesellschaft internationalen Charakters. Sie zählt etwa 3500 Mitglieder in 50 Ländern der Welt. Gemäß ihrer Satzung will sie im In- und Ausland "zur vertieften Kenntnis Goethes, seines Umfeldes und seiner Bedeutung für die Gegenwart beitragen, seine Bedeutung für die moderne Welt aufzeigen und der ihm gewidmeten Forschung Anregungen geben".

 


Zur Erreichung dieser Ziele tragen bei:

  • die Hauptversammlung
  • das Goethe-Jahrbuch
  • die Schriften der Goethe-Gesellschaft
  • das Stipendiatenprogramm 
  • Sommerkurs für Studierende
  • Sommerschule für Schüler
  • die Ortsvereinigungen
  • die ausländischen Goethe-Gesellschaften
  • Vorträge, Symposien und Ausstellungen.

 

 

1. Hauptversammlung

Alle zwei Jahre, traditionell von Mittwoch bis Samstag in der Woche nach Pfingsten, veranstaltet die Goethe-Gesellschaft für ihre Mitglieder die sogenannte Hauptversammlung. 1999 folgten mehr als 1000 Goethe-Freunde aus 30 Ländern der Welt der Einladung nach Weimar. Die Hauptversammlung beinhaltet die wissenschaftliche Konferenz, bei der in 16 Arbeitsgruppen neueste Ergebnisse der Goethe-Forschung referiert und diskutiert werden, die Mitgliederversammlung sowie ein vielseitiges kulturelles Programm.

 

2. Die wissenschaftlichen Publikationsorgane

Die wissenschaftlichen Publikationsorgane der Gesellschaft sind das Goethe-Jahrbuch und die Schriften der Goethe-Gesellschaft. Das Goethe-Jahrbuch, bislang liegen 122 Bände vor, enthält Abhandlungen zur Goethe-Forschung, Rezensionen wichtiger Neuerscheinungen, Berichte zur Tätigkeit der Goethe-Gesellschaft, ihrer Ortsvereinigungen und ausländischen Gesellschaften sowie eine Goethe-Bibliographie. Die Schriften der Goethe-Gesellschaft erscheinen seit 1885 in unregelmäßigen Abständen. Bislang liegen 69 Bände vor.

 

3. Stipendiatenprogramm

Mit dem 1993 von Prof. Dr. Werner Keller ins Leben gerufenen Stipendiatenprogramm fördert die Goethe-Gesellschaft jüngere Goethe-Forscher aus vorwiegend ost- und südosteuropäischen Ländern. Die meist dreimonatigen Stipendien mit Arbeitsmöglichkeiten in den Archiven und Bibliotheken Weimars, dem Kennenlernen deutscher Klassik am authentischen Ort und der wissenschaftlichen Betreuung durch die Goethe-Gesellschaft wirken nachhaltig auf die Stipendiaten. Im Mai 2006 konnten wir den 200. Stipendiaten begrüßen: die tschechische Germanistin Dr. Alice Stašková.

 

4. Ortsvereinigungen

Gleichsam der Puls der Goethe-Gesellschaft sind die Ortsvereinigungen. In ihnen - und es gibt sie in nunmehr 59 Städten Deutschlands - findet das Vereinsleben der Gesellschaft sozusagen vor Ort statt: Vorträge, Lesungen, Soireen und Exkursionen.

Ortsvereinigungen sind selbständig tätige literarische Vereinigungen, die Kenntnisse über Leben und Werk Goethes, über die Weimarer Klassik und ihre Wirkung an Interessierte aus allen Bevölkerungsschichten vermitteln. Den Mitgliedern der Goethe-Gesellschaft wird empfohlen, Mitglied einer Ortsvereinigung in ihrer Nähe zu sein. Den Mitgliedern einer Ortsvereinigung wird empfohlen, auch der Goethe-Gesellschaft anzugehören. Die Ortsvereinigungen sind korporative Mitglieder der Goethe-Gesellschaft. Die sog. Weimarer Muttergesellschaft unterstützt die Tätigkeit der Ortsvereinigungen - ihrer Tochtergesellschaften - und fördert Neugründungen.

 

5. Ausländische Goethe-Gesellschaften

Korporative Mitglieder der Goethe-Gesellschaft sind auch die 36 Goethe-Gesellschaften im Ausland. Sie alle arbeiten freundschaftlich mit der Goethe-Gesellschaft in Weimar zusammen. Die Goethe-Gesellschaft unterstützt die Arbeit ausländischer Goethe-Gesellschaften nach Kräften, so durch Wissenschaftleraustausch, Literaturbeihilfen und finanzielle Zuwendungen. Fremdsprachige Goethe-Ausgaben werden durch die Goethe-Gesellschaft mitermöglicht, in diesem Jahr beispielsweise die erste Übersetzung des Urfaust ins Slowakische. Unser Engagement gilt zugleich der Neugründung von Goethe-Gesellschaften. In den letzten Jahren ist es gelungen, Goethe-Gesellschaften zu gründen in Bulgarien, Serbien, Italien, Indien, China, Rumänien, in Tschechien, der Slowakei und in Kolumbien.«

 

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