goethe

Jutta Assel | Georg Jäger

Beethoven auf alten Postkarten

Eine Dokumentation

Eingestellt: September 2014

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Das Goethezeitportal stellt rund 100 Bilder Beethovens online. Sie umfassen: die Lebendmaske von Franz Klein und Porträtplastiken; gemalte und gezeichnete Porträts; Beethovens Leben in Bildern, darunter der komponierende Meister mit seinen Inspirationen und Visionen; Erinnerungsorte mit Beethovens Geburtshaus in Bonn, seinen Wohnungen in Wien und Umland sowie die Denkmäler in Bonn, Wien und Berlin. Die Lebendmaske sowie mehrere Bilder von Künstlern, denen Beethoven Modell saß (z.B. Blasius Höfel, August von Klöber, Ferdinand Schimon, Karl Stieler, Ferdinand Waldmüller) oder die ihn zumindest persönlich kannten, geben einen authentischen Eindruck von Beethovens charakteristischem Kopf und seiner Gestalt. Die Mehrzahl der Bildnisse, die erst nach Beethovens Tod gestaltet wurden, sind dagegen keine authentischen Zeugnisse seines Lebens, vermitteln vielmehr einen Eindruck davon, wie die Nachwelt das Bild des Komponisten profilierte. Zur Mythisierung Beethovens trugen die zahlreichen Bilder bei, die ihn in kräftigen Schritten allein in der Stadt, meist aber einsam in freier Natur sich ergehen und komponieren lassen. Bildlich ausgemalt wurden biografische Episoden wie die Begegnung Beethoven und Goethes in Tepliz oder Anekdoten wie Beethoven und die Blinde, auf welche die Benennung "Mondscheinsonate" zurückgeführt wird. Da diese Bilder im schichtenübergreifenden Massenmedium der Bildpostkarte weiteste Verbreitung fanden, lässt sich an ihnen ablesen, wie man Beethoven charakterisierte und wie Leben und Schaffen des Komponisten mythisiert wurden. Zum besseren Verständnis der Bilder und zu ihrer Kritik werden Umstände ihrer Entstehung und Daten der Künstler beigefügt.

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Gliederung

1. Gesichtsmaske und Porträtplastiken
2. Beethoven-Porträts
3. Artikel Beethoven
Damen Conversations  Lexikon, 1834
4. Beethovens Leben in Bildern
5. Denkmäler und Erinnerungsorte
6. Literaturhinweis und Weblinks
7. Rechtlicher Hinweis und Kontaktanschrift

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1. Gesichtsmaske und Porträtplastiken
Gesichtsmaske

Beethoven, Lebensmaske, abgenommen vom Bildhauer Franz Klein im 42. LebensjahrBeethoven, Lebendmaske, abgenommen vom Bildhauer Franz Klein im 42. Lebensjahr

Beethoven, Lebendmaske, abgenommen vom Bildhauer Franz Klein im 42. Lebensjahr

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Oben links: Vorderansicht der vom Bildhauer Franz Klein im 42. Lebensjahre Beethovens nach dem Leben abgeformten Gesichtsmaske, nach dem Originalabguss des Beethovenhauses. Diese Gesichtsmaske ist das untrüglichste Dokument über das Gesicht Beethovens in seinen besten Mannesjahren. Die Augengegend ist leider durch die aufgelegten Schutzdeckel entstellt. Bemerkenswert ist vor allem die mächtige, kugelig vorgewölbte Stirn des großen Meisters. Adressseite: Verlag des Beethovenhauses in Bonn.

Oben rechts: Seitenansicht der vom Bildhauer Franz Klein im 42. Lebensjahre Beethovens nach dem Leben abgeformten Gesichtsmaske, nach dem Originalabguss des Beethovenhauses. Diese Gesichtsmaske ist das untrüglichste Dokument über das Gesicht Beethovens in seinen besten Mannesjahren. Die Augengegend ist leider durch die aufgelegten Schutzdeckel entstellt. Bemerkenswert ist vor allem die mächtige, kugelig vorgewölbte Stirn des großen Meisters. Adressseite: Verlag des Beethovenhauses in Bonn.

Unten, Adressseite: Ludwig van Beethoven. Maske nach dem Leben. Beethovenhaus, Bonn. Verlag A. Egger, Köln 10. Rechts unten: C/2207.

Zur Abnahme der Lebendmaske musste das Gesicht Beethovens "eingeölt und mit Gips bestrichen werden, und Beethoven riss, durch in die Nasenlöcher eigeführte Röhren atmend, die erste Gipsschicht aus Angst vor Erstickung herunter." Zahlreiche Bildnisse beruhen auf der Lebendmaske und der von Joseph Daniel Danhauser abgenommenen Totenmaske. (Cadenbach: Mythos Beethoven, S. 36)

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Kopf Beethovens nach der Lebendmaske

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Beethoven. [Maske mit Lorbeer vor Noten]. Adressseite: 300 - H. C. W. Paris. Nicht gelaufen. - Nach der Lebendmaske bearbeitet.

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Porträtplastiken

Beethoven-Büste, modelliert vom Bildhauer Franz Klein 1812

Beethoven-Kopf, Bildhauer Antoine BourdelleBeethoven-Büste, Bildhauer Gustav Adolf Landgrebe

Bronzebüste Beethovens vom Bildhauer Naum Aronson 1905

Betthoven, Postkarten-Industrie AG Wien

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1. Bild von oben: Beethoven-Büste im Jahre 1812 (als der Meister 42 Jahre alt und in der Vollkraft seines Schaffens stand) modelliert von dem Bildhauer Franz Klein in Wien (geb. 1779, gest. 1837) für das Klavier-Zimmer des Klavierbauer Andreas Streicher in Wien. Von der Familie Streicher dem Beethovenhaus in Bonn gestiftet. Abgüsse der Büste sind im Handel erhältlich. Adressseite: LVB Beethovenhaus Bonn. Photogravur, Siegburg. Nicht gelaufen.

2. Bild von oben: Bourdelle - Beethoven. Musée du Luxembourg. Adressseite: Braun & Cie., Imp. Edit. Paris - 02912 Sc. Nicht gelaufen.

Der Rodinschüler Bourdelle hat Beethoven in "mindestens 45 verschiedene Variationen" plastisch dargestellt. "Da Bourdelle zahlreiche Abgüsse seiner Bronzeplastiken herstellen ließ, fanden seine Werke Verbreitung in der ganzen Welt. Von den 35 Bronzearbeiten existieren heute über 300 Abgüsse." (Cadenbach: Mythos Beethoven, S. 101.)

Zum Bildhauer Antoine Bourdelle (1861-1929) siehe den Eintrag in Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bourdelle

3. Bild von oben: "Beethoven." Landgrebe. Signet: AE [Axel Eliassons Konstförlag, Stockholm] 2702. Nicht gelaufen.

Landgrebe, Gustav Adolf, Bildhauer, * 27. 12. 1837 in Berlin, † 11. 6. 1899 ebenda. Schüler der Berliner Akademie, u.a. von August Fischer. Er erhielt 1865 den großen Staatspreis und war anschließend 4 Jahre in Rom. Zwischen 1886 und 1895 beschickte Landgrebe die Berliner Akademie-Ausstellung mit Musikerporträts (Statuetten: Beethoven; Richard Wagner; Mozartbüste; Beethovenbüste). (Thieme-Becker).

4. Bild von oben: Bronzebüste Beethovens, überlebensgroß, 1905 von dem russischen Bildhauer N. Aronson (früher Paris) im Garten des Beethovenhauses modelliert und später dort aufgestellt. Adressseite: LVB Beethovenhaus Bonn. Photogravur, Siegburg. Nicht gelaufen.

Zum Bildhauer Naum Aronson (1872-1943) siehe den Eintrag in Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Naum_Aronson

5. Bild von oben, Adressseite: Beethoven. Signet: POSTIAG WIEN. Postkarten-Industrie A.G., Wien, I. Wollzeile 19.

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2. Beethoven-Porträts

Beethovens Kopf und Gestalt

"'Beethoven war klein und untersetzt. Stärke sprach aus dem ganzen Bau seines Körpers. Das Gesicht war breit, ziegelrot, erst gegen sein Lebensende wurde die Gesichtsfarbe kränklich gelb, besonders im Winter, wenn er ans Zimmer gebannt war, nicht mehr im Freien sich erging. Die Stirn war mächtig und zeigte seltsame Höcker. Tiefschwarzes, außerordentlich dichtes Haar, durch das scheinbar kein Kamm je einen Weg sich gebahnt hatte, sträubte sich nach allen Seiten, wie Schlangen um das Gorgonenhaupt (J. Russel, 1822). Das Leuchten der Augen war so außergewöhnlich, daß alle, die ihn sahen, davon ergriffen waren. Die meisten täuschten sich in ihrer Farbe. Da diese Augen von düsterem Glanz in einem dunkeln, tragischen Antlitz strahlten, sah man sie gewöhnlich schwarz, sie waren indessen graublau ( A. v. Kloeber, 1818). Klein und sehr tiefliegend, öffneten sie sich plötzlich weit in der Leidenschaft, im Zorn, rollten wild und spiegelten alle Gedanken mit wunderbarer Wahrheit (W. C. Müller, 1820). Häufig suchten sie mit traurigem Blick den Himmel. Die Nase war kurz und eckig, breit, der eines Löwen nicht unähnlich, der Mund zart, aber die Unterlippe schob sich über die obere vor. Die mächtigen Kinnbacken hätten Nüsse zermalmen können. Ein tiefes Grübchen im Kinn, rechtseitig, gab dem Antlitz eine seltsame Asymmetrie. Sein Lächeln sei gütig gewesen und Beethoven selbst im Gespräch häufig liebenswürdig und ermutigend, sagt J Moscheles. Aber sein Lachen sei unangenehm, heftig und wie eine Grimasse, übrigens stets kurz, gewesen. Es war das Lachen eines Menschen, dem die Freude ungewohnt ist. Sein gewöhnlicher Ausdruck war Melancholie, 'unheilbare Trauer'. H. F. L. Rellstab sagte im Jahre 1825, daß er seine ganze Kraft aufbieten müsse, um nicht zu weinen beim Anblick dieser sanften Augen und ihrem Ausdruck von Schmerz. Sein Gesicht veränderte sich indessen in den Augenblicken der plötzlichen Inspiration, die ihn unvorhergesehen, sogar auf der Straße überfielen, mitten unter den Vorübergehenden, die ihn anstarrten. Wenn er phantasierend am Klavier saß, schwollen die Muskeln in seinem Gesicht an, die Adern traten hervor, die ohnehin wilden Augen rollten noch einmal so heftig, der Mund zuckte, und Beethoven hatte das Aussehen eines Zauberers, der sich von Geistern überwältigt fühlt, die er selbst beschwor.' (R. Rolland, 1903)"

Quelle:
Goethe Handbuch. 2., vollkommen neugestaltete Auflage, hrsg. von Alfred Zastrau. Bd. 1. Stuttgart: Metzler1961. Hans-Joachim Moser, Eintrag Beethoven, Sp. 951-957. Hier Sp. 951f.

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Silhouette Beethovens als Kurfürstlicher KammermusikusBeethoven, Jugendbildnis, Verlag Hermann Leiser in Berlin

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Links: Silhouette Beethovens als Kurfürstlicher Kammermusikus mit Zöpfchen & Jabot. Dies älteste bekannte Bildchen Beethoven[s] wurde von einem Bonner Maler [Joseph v.] Neesen im von Breuning'schen Hause aufgenommen. Adressseite: Verlag des Beethovenhauses in Bonn. Nicht gelaufen.

Rechts: L. V. Beethoven. Jugendbildnis. Verl. Herm. Leiser, Berlin-Wilm. 6255. Nicht gelaufen.

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Beethoven vom Maler Fritz Rumpf, Verlag Georg Gerlach & Co. BerlinBeethoven. Freude, schöner Götterfunken

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Links: L. v. Beethoven. Signatur im Bild, abgeschnitten: [R]umpf. Signet: GG Co [Georg Gerlach & Co. A.G. Berlin] Nicht gelaufen. - Fritz Rumpf, 1856-1927.

Rechts: L. v. Beethoven. Signet im Bild: EPG 2002. Noten mit Text: Freude, schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium ... Nicht gelaufen. Adressseite ungeteilt.

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Bildnis Beethovens 1814, nach einer Zeichnung von Louis Letronne gestochen von Blasius Höfel

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Bildnis Ludwigs van Beethoven aus dem Jahre 1814 nach einer (verschollenen) Zeichnung von Louis Letronne gestochen von dem hervorragenden Kupferstecher Blasius Höfel (geb. 1792, gest. 1863). Dieser selten gewordene und oft nachgebildete Stich zeigt den Meister im Alter von 44 Jahren auf der Höhe seiner Kraft und ist nicht nur technisch ein Meisterwerk, sondern gilt auch in Bezug auf Porträtähnlichkeit als eines der besten auf uns gekommenen Bildnisse Beethovens. Adressseite: Verlag des Beethovenhauses in Bonn. Nicht gelaufen.

"Der Stecher Höfel fand das Originalbildnis von Létronne nicht getreu genug. Um dem Porträt einen höchsten Graf von Ähnlichkeit verleihen zu können, erhielt er von Beethoven die Erlaubnis, ihn selbst porträtieren zu dürfen. Das Ergebnis der Sitzung war derart überzeugend, dass man in der Umgebung Beethovens erklärte, dieser Stich wäre äußerst ähnlich geraten. Beethoven selbst fand Gefallen an seinem Bildnis und verschenkte es in mehreren Exemplaren an seine Freunde." (Bory: Beethoven, S. 164.)

Zum Kupferstecher Blasius Höfel (1792-1863) siehe den Eintrag in Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Blasius_Höfel

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Beethoven von Lazar Binenbaum. Verlag Hermann A. Wiechmann in MünchenBeethoven von Lazar Binenbaum. Verlag Hermann A. Wiechmann in München

Beethoven von Lazar Binenbaum. Verlag Hermann A. Wiechmann in München

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Oben links: L. Binenbaum. Beethoven. Im Bild signiert: Lazar Binenbaum, Adressseite: Verlag Hermann A. Wiechmann, München. No. 827. Nicht gelaufen.

Oben rechts: L. Binenbaum. Beethoven. Im Bild signiert: Lazar Binenbaum. Adressseite: Verlag Hermann A. Wiechmann, München. No. 826. Nicht gelaufen.

Unten: L. Binenbaum. Beethoven. Adressseite: Verlag Hermann A. Wiechmann, München. No. 5141. Adressseite beschrieben und datiert 1920. Nicht postalisch gelaufen.

Binenbaum, Lazar, Bildnismaler, geb. 20.1. 1876 Adrianopel (Türkei), gest. vor 1953. Schüler von Franz Defregger in München, wo er ansässig wurde. Bildnisse (z.B. Brustbilder von Kaiser Wilhelm II., Papst Pius X.), auch Genremotive. (Vollmer)

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Beethoven. Stich nach einer Zeichnung von August von Kloeber. Verlag Hermann A. Wiechmann in MünchenBeethoven. Zeichnung von August von Kloeber. F. A. Ackermanns Kunstverlag in München
Bildnis Beethovens im 49. Lebensjahr. Nach einem Gemälde von Ferdinand SchimonBeethoven. Verlag A. Noyer in Paris

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Oben links: N.e. anonym. Stich [nach der Kloeberschen Zeichnung]. Beethoven. Adressseite: Wiechmann-Bildkarten. Sammlung 115. Ludwig van Beethoven. Acht Bildnisse. Verlag Hermann A. Wiechmann, München. Nicht gelaufen.

Oben rechts: L. van Beethoven. Zeichnung von A. von Kloeber (1817). Signet: AM. 1465. Adressseite: Signet AM. F. A. Ackermann's Kunstverlag, München. Serie 117: 12 Histor. Beethoven-Porträts. Nicht gelaufen.

"Der Maler Klöber hatte durch die Vermittlung des Cellisten Jakob Dont 1818, als Beethoven sich in Mödling aufhielt, die Erlaubnis erhalten, das Porträt des Komponisten und das seines Neffen Karl anzufertigen. Der Maler stellte beide vor dem Hintergrund der Landschaft von Brühl bei Mödling in natürlicher Größe dar. Dieses Gemälde ist leider verschollen. Die hier abgebildete Zeichnung, gleichfalls 1818 in Mödling entstanden, dürfte eine Studie zu diesem Doppelporträt gewesen sein." (Bory: Beethoven, S. 170, mit zwei weiteren Studien.)

Zum Maler und Illustrator August von Kloeber (1793-1864) siehe den Eintrag in Wikipedia:
de.wikipedia.org/wiki/Klöber

Unten links: Bildnis Beethovens nach dem Originalgemälde von Ferdinand Schimon (Portraitmaler und Sänger geb. 1797, gest. 1852). Nach den Angaben von Beethovens Freund und Sekretär Anton Schindler ist dies Gemälde, welches den Meister im 19. Lebensjahre darstellt, das ähnlichste aller nach dem Leben gemalten Beethovenbildnisse. Adressseite: Verlag des Beethovenhauses in Bonn. Nicht gelaufen.

Der junge Maler und Sänger Schimon suchte 1818 oder 1819 um die Erlaubnis nach, ein Porträt von Beethoven anfertigen, zu dürfen, "die ihm dieser jedoch verweigerte. Durch die Vermittlung von Schindler wurde ihm immerhin gestattet, seine Staffelei und sein Malgerät im Arbeitszimmer Beethovens aufzustellen [...]. Beethoven änderte dann plötzlich seinen Entschluss und lud Schimon mehrmals zum Kaffee ein, so dass der Maler Gelegenheit hatte, sein Porträt während der Mußestunden des Komponisten zu vollenden." (Bory: Beethoven, S. 172)

Zum Sänger und Porträtmaler Ferdinand Schimon (1794-1852) siehe den Eintrag in Wikipedia. Hier auch eine Farbabbildung des Beethoven-Bildes:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_Schimon

Unten rechts: Beethoven (1770-1827. Compositeur. Signet: AN Paris [A. Noyer, Paris]. 140. Adressseite, Signet: Y, eingeschrieben AOE im Kreis. Made in France. Nicht gelaufen.

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Beethoven komponierend. Gemalt von Joseph Karl Stieler. Verlag Stengel & Co. in Dresden

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Beethoven komponierend. Adressseite: Berlin. Ludwig van Beethoven. J. K. Stieler. Stengel & Co., G.m.b.H., Dresden 29140. Made in Germany. Nicht gelaufen. Text:

Joseph Karl Stieler, geb. 1. November 1781 in Mainz, gest. 9. April 1858 zu München. In seiner Jugend Miniaturmaler, studierte er später bei Fasel in Würzburg und Fuger in Wien. Nachdem er in Paris, Frankfurt, Mailand und Rom tätig gewesen war, wurde er 1812 von König Ludwig nach München berufen. Hier malte er unter anderem auch die berühmte Schönheiten-Galerie.

Beschreibung im Digitalen Archiv des Beethovenhauses in Bonn, Auszug:
Das Stielersche Porträt von 1820 zeigt Beethoven beim Komponieren. " Beethoven hält einen Stift in der Hand und scheint gerade am Credo seiner "Missa solemnis" zu arbeiten. Das Notenmanuskript, das er hält, trägt auf der Vorderseite die Aufschrift: "Missa solemnis / Aus D # (das # steht für Dur)", auf der dem Komponisten zugewandten Seite ist das Wort "Credo" zu erkennen." Den Hintergrund bilden zum ersten Mal in einem Beethoven-Bildnis romantische Naturmotive.

"Beethoven räumte dem Maler für sein Porträt [...] nur drei Sitzungen ein, so dass Stieler sein Gemälde nicht gänzlich durchführen konnte, vor allem die Hände nicht. Daher kommt es, dass die von Stieler gemalten Hände deutlich abweichen von denen, die auf den anderen Beethoven-Porträts zu sehen sind." (Bory: Beethoven, S. 173.)

Der Beethoven-Biograf Anton Schindler übte Kritik an der Darstellung von Stieler: An diesem Porträt "stieß die Neigung des Kopfes auf Widerspruch, weil der Meister den Mitlebenden nicht anders bekannt war, als seinen Kopf stolz aufrecht tragend, selbst in Momenten körperlichen Leidens." (Cadenbach: Mythos Beethoven, zit. S. 38)

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Beethoven, gemalt von Ferdinand Waldmüller, Ausschnitt

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Beethoven. Scherl Bilderdienst, Berlin. Adressseite, Druck: Gesellschaft für Buchdruckerei und Verlag Düsseldorf.

Es handelt sich um einen Ausschnitt aus dem Porträt von Ferdinand Waldmüller. "Es wurde im Auftrag von Verleger Breitkopf & Härtel, Leipzig, geschaffen. Nachdem er dem Maler nur eine Sitzung zugestanden hatte, machte ihm Beethoven derartige Schwierigkeiten, dass Waldmüller beschloss, die Arbeit nach dem Gedächtnis zu vollenden. Wollte sich der Maler am Musiker rächen oder hat er nur die Züge eines schlecht gelaunten Beethoven verewigt?" (Bory: Beethoven, S. 7 mit Farbabbildung)

Zu Ferdinand Waldmüller (1793-1865) siehe den Eintrag in Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_Waldmüller

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Beethoven von Josef Kriehuber. Verlag Hermann A. Wiechmann in MünchenBeethoven von Adolf Volkhofen jr. Kupfertiefdruck-Verlag von Karl Rudolph Bremer & Co. in Köln

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Links: Kriehuber. Beethoven. Adressseite: Wiechmann-Bildkarten. Sammlung 115. Ludwig van Beethoven. Acht Bildnisse. Verlag Hermann A. Wiechmann, München. Nicht gelaufen.

Zum Wiener Lithografen und Maler Josef Kriehuber (1800-1876) vgl. den Eintrag in Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Kriehuber

Rechts:  L. van Beethoven (Signatur). Adressseite: L. v. Beethoven. Nach einem Original von A[dolf] Volkhofen jr. Kupfertiefdruck-Verlag von Karl Rud. Bremer & Co., Köln a. Rh. Nr. 26 327/1 K. T.

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BeethovenBeethoven. Verlag Brüder Kohn, Wien I

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Links: Adressseite: Ludwig van Beethoven 1770-1827. Signet. 3743. Nicht gelaufen.

Rechts: Beethoven. Im Bild signiert, unleserlich. Adressseite: B. K. W. I. [Brüder Kohn, Wien I.] 874-4. Gelaufen. Poststempel unleserlich.

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Beethoven. Nordwestdeutscher Kunstverlag in Goslar

Beethoven. Kunstverlag Max Sinz in DresdenBeethoven. Idealporträt von Hermann Torggler

Beethoven von Willy Fassbender. F. A. Ackermanns Kunstverlag in München

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Oben: Ludwig van Beethoven. Adressseite: Nordwestdeutscher Kunstverlag G.M.B.H., Goslar Nicht gelaufen. Adressseite ungeteilt.

Mitte links: Beethoven. Adressseite, Signet: MS im Kreis [Kunstverlag Max Sinz, Dresden]. Gelaufen 1904. Adressseite ungeteilt.

Mitte rechts: L. van Beethoven. H. Torggler pinx. Signet: A. 1902. Adressseite: F. A. Ackermann's Kunstverlag, München. Serie 160 (6 Karten). Umstehendes Bild ist auch als großes Kunstblatt in Vierfarbendruck (Bildgröße 23 : 31 cm. Preis M. 1,50) erschienen. Nicht gelaufen.

Über den Porträtmaler Hermann Torggler (1878-1939), der Idealporträts von Dichtern und Komponisten schuf, siehe den Eintrag in Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Torggler

Unten: Beethoven. W. Fassbender. Signet: A. 7060. Adressseite: F. A. Ackermanns Kunstverlag, München.

Von Willy Fassbender (Bonn 1873-1938 Bonn) vgl. das Bild "Beethoven beim Komponieren im Studierzimmer" oder "Beethoven schreibt die Pastoralsymphonie", online bei Wikimedia Commons:
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Fassbender_Beethoven.jpg?uselang=de

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Beethoven. Silhouette von Willi Bithorn. Fa. A. Ackermanns Kunstverlag in München

Beethoven - Mozart

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Oben: L van Beethoven (Signatur). Signiert W. B. Signet: A. 6604. Adressseite: F. A. Ackermann's Kunstverlag, München. - Serie 661: W[illi]. Bithorn, 12 Komponisten-Silhouetten. Umstehende Silhouette ist auch als größeres Kunstblatt (Kartengröße 32 x 24 cm) erschienen. Nicht gelaufen.

Wie aus oben genannter Serie hervorgeht, schuf Willi Bithorn eine Reihe von Silhouetten von Komponisten und Musikern.

Unten: Beethoven - Mozart. Keine weiteren Angaben. Nicht gelaufen.

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3. Artikel Beethoven
Damen Conversatiuons-Lexikon
1834

Beethoven, Ludwig van, wurde den 17. Dezember 1770 (nach einer andern Angabe den 16. Dezember 1772) zu Bonn geboren, wo sein Vater Tenorsänger in der kurfürstlichen Kapelle war. Frühzeitig entwickelte sich sein gewaltiges Talent für die Tonkunst; schon im 9. Jahre begann er zu componiren, und ein Jahr später überraschte er schon durch seine freien Phantasien auf dem Clavier. Sein erster Lehrer war van der Eden, diesem folgte der Hoforganist C. G. Neefe. So ausgebildet und durch die Munificenz des kunstsinnigen Kurfürsten unterstützt, ging er 1792 nach Wien, um sich unter der Leitung des großen Haydn in der Composition zu vervollkommnen. Haydn wurde nicht nur des jungen genialen Mannes Lehrer, sondern auch sein väterlicher Freund. Unter seiner Leitung studirte er Bach's und Händel's Werke und ging zu den Meisterwerken seines Lehrers und Mozart's über. Zu gleicher Zeit bildete er sein Clavierspiel noch weiter aus, daß er bald für einen der ersten Virtuosen auf diesem Instrumente galt. Auch der berühmte Albrechtsberger widmete sich seinem Unterrichte. Im Jahre 1801 starb sein großmüthiger Gönner, der Kurfürst; Beethoven verlor dadurch die Aussicht zu einer Anstellung in Bonn und blieb auf das Zureden seiner Freunde in Wien. Schon jetzt hatten seine Compositionen einen großen Ruf.

Im Jahre 1809, als Oestreich unter dem Drucke des Krieges seufzte, Kunst und Wissenschaft mit darunter litten, und Beethoven eine bittere Täuschung erfahren hatte, sehnte er sich fort aus der Kaiserstadt und strebte nach einer auswärtigen festen Anstellung. Unglückliche Liebe verdüsterte seine Seele, und schlug seinem Herzen eine Wunde, die nie heilte; aber ihre Wonnen und Schmerzen lernte er jetzt aussprechen mit der Feuerzunge seiner Töne. Der König von Westphalen, Hieronymus, kam seinem Wunsche zuvor und bot ihm eine Kapellmeisterstelle an seinem Hofe an. Da aber vereinigten sich die Fürsten Lobkowitz und Kinsky mit dem Erzherzog Rudolf und setzten dem Tondichter einen Jahrgehalt von 4000 Gulden aus, unter der einzigen ehrenvollen Bedingung, Oestreich nie zu verlassen.

Nun folgten in einer Reihe von Jahren seine gefeiertsten Werke: den Simphonien, dem Fidelio, der Adelaide etc., noch die Schlacht von Vittoria, Egmont, Schiller's Hymne an die Freude, Mignon und eine Reihe der genialsten Werke. Von allen Seiten wurden ihm glänzende Auszeichnungen zu Theil; er blieb derselbe, einsam, finster, zurückgezogen, menschenscheu, aber mit einem Herzen voll Liebe für alle Menschen, tief im Innern fühlend Wonne und Weh, Liebe und Begeisterung einer ganzen Welt und sie kund gebend in gewaltigen Akkorden. Er dichtete meist im Freien, im Walde, emporblickend durch das Blättergrün zu dem unermeßlichen blauen Himmelsgewölbe, lauschend den leisesten Athemzügen der Natur und dem Wehen der Liebe, die durch das Weltall säuselt.

Noch düsterer aber gestaltete sich des Dichters äußeres Leben, als er das Gehör verlor, als er die Sprache der Muse, seiner bräutlichen Göttin, nicht mehr hören, seinen eigenen Gebilden nicht mehr lauschen konnte. Immer noch schaffend blieb der Genius, und er entzückte Andere am Claviere, während sein Auge nur die Bewegung der Tasten sah. – 1826 begann seine sonst kräftige Gesundheit zu wanken und er starb am 26. März 1827, tief betrauert nicht nur von seinen Freunden, nicht nur von ganz Wien, sondern von der ganzen civilisirten Welt. »Wir haben,« hieß es damals, »einen großen Todten zu beweinen, eine Sonne ist untergegangen!« Sein Leichenbegängniß wurde mit fürstlicher Pracht begangen, Sänger trugen seinen Sarg, 8 Kapellmeister hielten das Bahrtuch, alle ausgezeichneten Gelehrten und Künstler Wien's trugen die Fackeln, hochstehende Männer aller Klassen und ein Theil der Bevölkerung folgte dem Zuge nach dem Gottesacker. Wien's erste Dichter weihten ihm ihre Gesänge, drei verschiedene Requiem wurden gehalten, und auch an andern Orten wurde ihm in der Kirche und auch auf der Bühne manche Todtenfeier geweiht.

Seine Werke – sie werden ewig leben, unvergänglich schön; sie sind die Erzeugnisse des gewaltigsten Geistes in der Tonkunst. Die himmelanstürmende Macht seiner Sprache wird an der Themse wie an der Newa, am Tajo wie an der Seine, an den Borden des atlantischen Oceans, wie an den Ufern des Mittelmeeres vernommen, wo sie rührt, begeistert, entzückt, hinreißt.

Beethoven war eine kräftige gedrungene Gestalt, seine Stirne wunderschön, seine Augen tiefsinnig, geistblitzend, sein Lächeln bezaubernd. Freunde haben ihm auf dem Währinger Kirchhofe einen Grabstein errichtet.

Quelle:
Damen Conversations  Lexikon. Herausgegeben von Carl Herloßsohn. Neusatz und Faksimile der 10-bändigen Ausgabe Leipzig 1834 bis 1838 (Digitale Bibliothek; 118) Berlin: Directmedia 2005. Eintrag Beethoven, S. 1211-1214. - Der Grabstein wurde auf den Zentralfriedhof verlegt.

Für eine ausführlichere Biografie Beethovens mit Besprechung seiner Kompositionen und Literaturangaben siehe den Artikel in Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Beethoven

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4. Beethovens Leben in Bildern

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Beethovens Geburt. Aquarell-Entwurf zu einem monumentalen (nicht ausgeführten) Gemälde von Professor Friedrich Geselschap. Der durch seine Wandgemälde in der Kuppel des Zeughauses in Berlin berühmte Meister starb 1908 in Rom. Adressseite: LVB Beethovenhaus Bonn. Photogravur, Siegburg.

"Ort der Szene ist das 'Geburtszimmer' im Bonner Beethoven-Haus. Hinter der Wiege stehen Beethovens Eltern, die mangels bildlicher Belege in 'falschem' Alter dargestellt sind. Zu ihnen gesellt sich eine das Kind bettende Amme, die unvermeidliche Muse mit der Leier sowie, statt eines Engelchors, vier singende Chorknaben. Vor der Wiege liegt der Lorbeerkranz, und die Mutter übernimmt sozusagen die Rolle der Parze: Sie hält eine Dornenkrone bereit." Cadenbach: Mythos Beethoven, S. 100. Ebd. zur "direkten Parallele zwischen dem Leiden Beethovens und der Passion Christi". Vgl. auch S. 35 ("Parallele zur Darstellung der Geburt Christi"; Geburtszimmer als "das emotionale Zentrum des Beethoven-Hauses in Bonn"), Farbabbildung Nr. 156 auf S. 114.

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Beethoven. Zeichnung von Johann Peter Lyser. F. A. Ackermanns Kunstverlag in München

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L. van Beethoven. Zeichnung von J. P. Lyser. Im Bild signiert. Signet: AM [F. A. Ackermanns Kunstverlag, München]. 1472. Nicht gelaufen.

Die Zeichnung erschien 1833 in der Zeitschrift Cäcilia zu Hamburg und war von folgender Unterschrift begleitet: ' Treu nach der Natur gezeichnet, wie er in den letzten Jahren seines Lebens durch die Straßen Wiens mehr sprang und lief denn ging.'" (Bory: Beethoven, S. 199, mit weiteren Zeichnungen Lysers.)

Vgl. von Johann Peter Lyser das "Gedenkblatt des Beethovenfestes zu Bonn", 1845. "In seinem Zentrum sieht man, wie der Meister in der Natur gekrönt wird, und am Rand sind Szenen angebracht, die auf Beethovens Werke und sein Leben verweisen." (Cadenbach: Mythos Beethoven, S. 72, Abb. Nr. 110 auf S. 79.)

Zum Schriftsteller und Maler Johann Peter Lyser (1804-1870) siehe den Eintrag in Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Peter_Lyser

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Beethoven von Lazar Binenbaum, Verlag Hermann A. Wiechmann in München

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Beethoven. L. Binenbaum. Adressseite: Verlag Hermann A. Wiechmann, München. Nr. 258. Nicht gelaufen.

Binenbaum, Lazar, Bildnismaler, geb. 20.1. 1876 Adrianopel (Türkei), gest. vor 1953. Schüler von Franz Defregger in München, wo er ansässig wurde. Bildnisse (z.B. Brustbilder von Kaiser Wilhelm II., Papst Pius X.), auch Genremotive. (Vollmer, ergänzt)

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Beethoven in Meditation von Willy Fassbender. Rheinischer Ansichtskarten-Verlag Jos. Kessel, Niederdollendorf bei Bonn

Beethoven

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Oben: In Meditation. Nach W. Faßbender, Bonn [1873-1938]. Adressseite: Rhein.-Ansichtsk.-Verlag Jos. Kessel, Niederdollendorf b/Bonn, Nr. 1109. Im Briefmarkenfeld: Echte Fotografie. Die gute Kessel-Karte. Nicht gelaufen. - Titel auch: "Der junge Beethoven in der rheinischen Landschaft", vgl. Cadenbach: Mythos Beethoven, Abb. 75.

Von Willy Fassbender (Bonn 1873-1938 Bonn) vgl. das Bild "Beethoven beim Komponieren im Studierzimmer oder Beethoven schreibt die Pastoralsymphonie", online bei Wikimedia Commons:
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Fassbender_Beethoven.jpg?uselang=de

Unten: Beethoven. Adressseite: M. M. Nr. 1300. Keine weiteren Angaben. Nicht gelaufen.

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Beethoven auf seinem Spaziergang im Gelände des Kahlenbergerdorfes. Gemalt von Rudolf Klingsbögl. Im Selbstverlag bei W. J. Knoch in Wien

Otto Nowak, Beethoven (Der einsame Meister). Verlag Brüder Kohn, Wien )

Beethoven. Gemalt von V. Krogh. Stenders Forlag Eneberettiget

Beethoven auf Spaziergang

Beethoven. Gemalt von J. Nosek.

Beethoven auf Spaziergang. Gemalt von H. Wulff

Beethoven auf Spaziergang. Gemalt von H. Wulff. Verlag Lederer & Popper in Prag

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1. Bild von oben: Beethoven. Auf seinem Morgenspaziergang im Gelände des Kahlenbergerdorfes. Im Bild signiert: Rudolf Klingsbögl. Adressseite: Im Selbstverlag bei W. J. Knoch, Wien I., Stephansplatz Nr. 2. Nicht gelaufen.

Klingsbögl, Rudolf, geb. 27. Februar 1881, gest. 1943, Maler in Wien. Studienreisen nach München und Paris. Begründete in Wien eine Malschule. Malte u.a. Charakterköpfe und Porträts. (Thieme-Becker)

2. Bild von oben: Beethoven (Der einsame Meister). Otto Nowak pinx. Adressseite: B K W 1 [Brüder Kohn, Wien I.] Nr. 1140. Nicht gelaufen.

Zum Maler Otto Nowak (1874-1945) siehe den Eintrag in Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Nowak

3. Bild von oben. Im Bild signiert: V. Krogh. Adressseite, Signet: S im Kreis. V. Krogh: Beethoven. Stenders Forlag Eneberettiget. 130.

V. Krogh: nicht ermittelt.

4. Bild von oben, mit russischem Titel. Nicht gelaufen.

5. Bild von oben: Adressseite: J. Nosek: Beetnoven. F. H. & S. W. IX. Nr. H. 434. Gelaufen. Poststempel 1917.

J. Nosek: nicht ermittelt.

6. Bild von oben: Wulff. Beethoven. Adressseite: M. J. S. 026. Gelaufen. Feldpost. Poststempel unleserlich. - Dasselbe Motiv wie im folgenden Bild, jedoch beschnitten.

7. Bild von oben, Adressseite: Beethoven. H. Wulff pinx. Signet: L&P [Lederer & Popper, Prag] 2678. Nicht gelaufen.

H. Wulff: nicht ermittelt.

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Beethoven. Verlag Deutscher Schulverein, Wien. Kunstdruckerei von Josef Eberle, Wien VII.

Beethoven Weltflucht. Gemalt von Rudolf Hausleithner. Verlag Brüder Kohn, Wien I

Beethoven. Gemalt von Rudolf Hausleithner. Hergestellt von Rotophot, Budapest

Beethoven in freier Natur

Beethoven in Schönbrunn. Gemalt von Hugo Schubert

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1. Bild von oben: Ludwig van Beethoven. Im Bild signiert, unleserlich. Adressseite: Verlag Deutscher Schulverein, Wien, VIII. Karte Nr. 952. Kunstdruckerei von Josef Eberle, Wien VII. Schottenfeld 58. Nicht gelaufen.

2. Bild von oben: Beethoven Weltflucht. R. Hausleithner pinx. Adressseite: B K W 1 [Brüder Kohn, Wien, I.] Nr. 1642. Feldpost. Poststempel 1916.

Zum Beethoven-Mythos gehört "die Taubheit, die aus ihr resultierende Isolation, die als 'Weltflucht', ja sogar als selbstgewählte Einsamkeit in der 'heiligen Natur' dargestellt wurde." Auf zahlreichen Bildern erscheint der taube Beethoven "als einsamer und nicht selten erschöpfter Wanderer". (Cadenbach: Mythos Beethoven, S. 40f.)

3. Bild von oben: Adressseite: Hausleithner: Beethoven. Nr. 742. Rotophot, Budapest, Liszt Ferenctér 9. Im Briefmarkenfeld Signet Könyves Kálmás.

Zum Maler Rudolf Hausleithner (1840-1918) siehe den Eintrag in Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hausleithner

4. Bild von oben, Adressseite: Schmidt: Beethoven. Salon J. P. P. 2182. Nicht gelaufen.

Schmidt: nicht ermittelt.

5. Bild von oben: Beethoven in Schönbrunn. Im Bild signiert: H. Schubert. Adressseite: W. R. B. & Co., Wien, III. Serie Nr. 22 - 129. Nicht gelaufen.

Schubert, Hugo, Maler, Radierer und Illustrator, geb. Wien 13. 10. 1874, gest. ebda 19. 10. 1913, Schüler der Wiener Akademie (Thieme-Becker).

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Beethoven, gemalt von Rudolf Hausleithner. Wiener Kunst. Verlag Brüder Kohn, Wien I

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Beethoven. Rud. Hausleithner pinx. Adressseite: B K W 1 [Brüder Kohn, Wien I.] Nr. 1743. Wiener Kunst. Datiert 1918. Poststempel unleserlich. Zu Rudolf Hausleithner (1840-1918) siehe oben.

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Der komponierende Beethoven und seine Visionen

La Vision de Beethoven. Gemalt von Adam Setkowicz

Beethoven. Gemalt von Hans Temple. Verlag Hermann A. Wiechmann in München. Druck von der Kunstanstalt J. Löwy in Wien

Aimé François Joseph Lemud: Beethoven

L. v. Beethoven. Sonata appassionata. FRIST. Wydawnictwo Salonu Malarzy Polskich w Krakowie

Beethoven. Gemalt von Fr. Ullreich. Verlag Brüder Kohn, Wien I

Beethoven. Schon weichet die Nacht - / Weltentrückt / Hat sie der Meister schaffend verbracht. Kunstverlag Hans Friedrich Abshagen, Dresden

Beethoven. Gemalt von Kurt von Rozynski

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1. Bild von oben: A. Setkowicz. Wizya Beethovena. La Vision de Beethoven. Adressseite: Wydawnictwo "POCZTÓWKI" w Krakowie. Edition des cartes postales polonaises à Cracovie. 183. Nicht gelaufen.

Beim Maler handelt es sich möglicherweise um Adam Setkowicz, 1876-1945. Siehe den Eintrag in der polnische Wikipedia:
http://pl.wikipedia.org/wiki/Adam_Setkowicz

2. Bild von oben: H. Temple. Beethoven. Adressseite: Verlag Hermann A. Wiechmann in München. Nr. 96. Druck von J. Löwy, Kunstanstalt, Wien. Gelaufen. Datiert 1919. Poststempel unleserlich. - Farbabbildung bei Cadenbach: Mythos Beethoven, Nr. 89 auf S. 65.

Zu Hans Temple (1857-1931), Genre- und Porträtmaler, siehe den Eintrag in Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Temple

3. Bild von oben: Postkarte mit russischer Beschriftung [Aimé François Joseph Lemud: Beethoven]. Nicht gelaufen. - Vgl. Cadenbach: Mythos Beethoven, Abb. 190.

4. Bild von oben: Im Bild signiert, unleserlich. Adressseite: L. v. Beethoven. Sonata appassionata. Signet: FRIST. Wydawnictwo Salonu Malarzy Polskich w Krakowie. Ser. 116/1. Nicht gelaufen.

5. Bild von oben: Im Bild signiert: Fr. Ullreich. Adressseite: Beethoven. Fr. Ullreich pinx. B. K. W. I. [Brüder Kohn, Wien I.] 910-2. Nicht gelaufen.

Bei "F. Ullreich" handelt es sich möglicherweise um die Wiener Malerin Fritzi Ulreich (1865-1936). Siehe den Eintrag in Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Fritzi_Ulreich

6. Bild von oben:, Adressseite: Beethoven. Schon weichet die Nacht - / Weltentrückt / Hat sie der Meister schaffend verbracht. / Sphärenklängen lauscht er entzückt. / Wonnetrunken / Und von der Freude Göttertrunken / Selig erhellt, / Schwebt sein Geist über'm Sternenzelt. Kunstverlag Hans Friedrich Abshagen, Dresden. Nicht gelaufen. - Nach dem Gemälde von Rudolph Eichstaedt "Beethoven beim Morgengrauen im Studierzimmer" (1899). Vgl. Cadenbach: Mythos Beethoven, S. 104f., Abb. Nr. 189.)

Zum Geschichts- und Porträtmaler Rudolf Eichstaedt (1857-1924) siehe den Eintrag in Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Eichstaedt

7. Bild von oben, Adressseite: v. Rozynski. Beethoven. Signet nicht lesbar. Nr. 1020. Nicht gelaufen.

Rozynski, Kurt von (geb. 1864 in Schippenbeil / Ostpreußen, Todesdatum unbekannt). Genremaler, Musikerdarstellungen, von denen mehrere auf Postkarten verbreitet wurden, Illustrator. Lebte mindestens 1895 bis 1937 in Berlin (Ries; Wikipedia). Siehe auch den Eintrag in Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Rozynski

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Beethoven. IX. Symphonie. Gemalt von Albin Egger-Lienz. Wiener Künstler-Postkarte. Verlag Brüder Kohn, Wien I

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Beethoven. Egger-Lienz pinx. IX. Symphonie. Adressseite: Wiener Künstler-Postkarte. B K W 1 [Brüder Kohn, Wien I.] Serie 909/I. Notenauszug. Nicht gelaufen.

Zum Maler Albin Egger-Lienz (1868-1926) siehe den Eintrag in Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Albin_Egger-Lienz

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Beethovens Begegnung mit Goethe in Teplitz

Im Juli 1812 kam es in Teplitz zur ersten Begegnung zwischen Beethoven und Goethe. Goethe suchte am 19. Juli den wesentlich jüngeren Komponisten auf. Seinen Eindruck formulierte er in einem Schreiben an Zelter vom 2. September:

Beethoven habe ich in Töplitz kennen gelernt. Sein Talent hat mich in Erstaunen gesetzt; allein er ist leider eine ganz ungebändigte Persönlichkeit, die zwar garnicht Unrecht hat, wenn sie die Welt detestabel findet, aber sie freylich dadurch weder für sich noch für andere genußreicher macht.

Beethoven schrieb am 9. August an seinen Verleger Breitkopf und Härtel: "Goethe behagt die Hofluft zu sehr, mehr als es einem Dichter geziemt." Bei der Begegnung mit dem kaiserlichen Hofe, die auf den Bildern illustriert wird, soll Goethe zur Seite getreten und devot gegrüßt haben, wogegen Beethoven unbeeindruckt weiter ging.

Quelle:
Goethe Handbuch. 2., vollkommen neugestaltete Auflage, hrsg. von Alfred Zastrau. Bd. 1. Stuttgart: Metzler1961. Hans-Joachim Moser, Eintrag Beethoven, Sp. 951-957. Hier Sp. 953-955.

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Der Hofmann Goethe mit Beethoven in Teplitz

Adolf Karpellus, Goethe und Beethoven in Teplitz. Galerie Wiener Künstler

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Oben: Handschriftlich: Der Hofmann Goethe mit Beethoven in Teplitz. Keine weiteren Angaben. Nicht gelaufen.

Unten: Signiert im Bild. Adressseite: A. Karpellus. Goethe und Beethoven in Teplitz. W. R. B. & Co., Wien. III. Galerie Wiener Künstler Nr. 542. Nicht gelaufen.

Zu Adolf Karpellus (1869-1919), Maler und Illustrator, siehe den Eintrag in Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Karpellus

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Beethoven und die Blinde

Erläuterung zum Bildmotiv im Digitalen Archiv des Beethovenhauses in Bonn, Zitat:
Nach einer Anekdote "soll Beethoven bei einem abendlichen Spaziergang Klavierspiel gehört haben und davon angelockt in ein Zimmer getreten sein. Dort traf er ein blindes Mädchen beim Musizieren an. In einer Variante [...] heißt es, der Komponist habe spontan beschlossen: 'Ich will ihr den Mondschein spielen, den zu sehen ihr nicht vergönnt ist'. Darauf habe er den ersten Satz seiner cis-Moll-Sonate gespielt, die so den Namen 'Mondschein-Sonate' erhielt."

Beethoven und die Blinde. Gemalt von Fritz Hermann Armin. Verlag Hermann A. Wiechmann in München. Druck von F. Bruckmann A.G. in München

Beethoven und die Blinde. Gemalt von Wenzel Tornoe. Dänische Kunst. Verlag Arthur Schürer & Co., Berlin-Schöneberg

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Oben: Beethoven und die Blinde. v. Armin gem. Adressseite: Verlag Hermann A. Wiechmann in München. No. 35. Rechts unten: F. Bruckmann A.-G. München [Druck]. Nicht gelaufen. - Alternativer Titel: "Mondscheinsonate".

Armin, Fritz Hermann, geb. 1866 in Wien, gest. 1908 in München, Schüler der Münchner Akademie, tätig in München und Wien. Genre-Szenen und Landschaften sowie Illustrationen "märchenhafter und phantastischer Szenen". (Thieme-Becker, Vollmer, Digitales Archiv des Beethovenhauses)

Unten: Adressseite: Dänische Kunst. Wenzel Tornøe: Beethoven und die Blinde. Signet ASCO. Arthur Schürer & Co., B.-Schöneberg. Datiert 1915. Beschrieben, aber nicht postalisch gelaufen.

Zum Maler Wenzel Tornøe (1844-1907) siehe den Eintrag in der dänischen Wikipedia:
http://da.wikipedia.org/wiki/Wenzel_Tornøe

Siehe auch das Bild "Beethoven - Mondscheinsonate" von Kurt von Rozynski (1864-?) im Beethovenhaus Bonn. Des weiteren das Gemälde "Mondscheinsonate" von F. Bodenmüller und die Postkarte "Beethoven und das blinde Mädchen". Abbildungen bei Cadenbach: Mythos Beethoven, Abb. 87 auf S. 65, Abb. 138 auf S. 94, Abb. 140 auf S. 95.

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Die Intimen

Albert Graefle: Ludwig van Beethoven und die Intimen, dem Spiel desselben lauschend. - Bild beschädigt durch durchgeschlagenen Poststempel.

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Postkarte mit russischer Beschriftung. [Albert Graefle: Ludwig van Beethoven und die Intimen, dem Spiel desselben lauschend] Gelaufen]. Poststempel 1911. - Bild beschädigt durch durchgeschlagenen Poststempel. Siehe Cadenbach: Mythos Beethoven, Abb. 116.

Hyacinth Holland: Albert Graefle (1809-1889) in der "Allgemeinen Deutschen Biographie". Auf dem Gemälde werden dargestellt "der in Begeisterung hingegossene [Anton] Schindler, der zufriedene Siegmund Anton Steiner, der tiefergriffene Abbé Vogler und der kritische Dr. [Gottfried] van Swieten", die dem am Klavier fantasierenden Meister lauschen. Onlinefassung:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd116809833.html?anchor=adb

Dem Maler ging es nicht "um historische Genauigkeit seines Bildes. Denn ganz links lehnt Abbé Stadler, der immerhin 22 Jahre älter als Beethoven war und Konzerte verlassen haben soll, sobald Beethovensche Musik gespielt wurde, und neben ihm sitzt, den Kopf aufstützend, Siegmund Anton Steiner, der zu dem Zeitpunkt, als der hinten am Fenster stehende Organist Johann Christian Friedrich Schneider Beehoven zum ersten Mal fantasieren hörte, mit diesem in ernsthaften finanziellen Auseinandersetzungen befangen war. Der ganz rechts sitzende Herr ist als ein gewisser 'Schweitzer' gekennzeichnet: ihn kennen Beethovens Biographen nicht." Cadenbach: Mythos Beethoven, S. 72f., Abb. Nr. 116 auf S. 81. Die abweichenden Namen nach einem älteren Druck des Gemäldes im Verlag Franz Hanfstaengl in München.

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Beispiele zu Beethovens Fortleben in der Musikkultur

Beethovens Sonate. Gemalt von Kamil Vladislav Muttich

Beethoven. Gemalt von Lionello Balestrièri

Beethoven. Gemalt von Lionello Balestrièri

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Oben: C. V. Muttich: Beethovens Sonate. Adressseite, Signet: Vierblättriges Kleeblatt, eingeschrieben: K V K V. 1190. Feldpost. Datiert 1916.

Muttich, Kamil Vladislav, Maler und Illustrator, geb. Prag 1873, gest. Nimburg (Nymburk) 6. 11. 1924, Schüler der Prager Akademie. Pastellporträts, Landschaften, Illustrationen und Karikaturen (Thieme-Becker)

Mitte: Beethoven - L. Balestrièri. Im Bild signiert: L. Balestrièri Paris [Jahreszahl unleserlich]. E. F. Paris. Adressseite: P. Chene 89, Rue Poileau VIsé Paris N. Stempel unleserlich. Nicht gelaufen. - Alternativer Titel: Kreuzersonate.

Unten: Dass koloriert. Signatur abgeschnitten. Adressseite: L. Balestrieri: Beethoven. Salon J. P. P 2090. Cop. B & Co. Rechts unten: J. Plichta, Praha I.-321. Nicht gelaufen. - Alternativer Titel: Kreuzersonate.

Das Gemälde veranschaulicht, "als ein Beispiel aus vielen möglichen, die Versenkung, Andacht und sogar ekstatische Begeisterung, zu der Beethovens Musik - wieder sehen wir seine Maske wie ein Heiligenbild an der Wand hängen - die Hörer zwingt." Cadenbach: Mythos Beethoven, S. 101, Abb. Nr. 160 auf S. 115.

Balestrièri, Lionello, italienischer Maler, geb. 1874 in Cetona (Prov. Siena),gest. 1958, studierte in Siena, später bei Domenico Morelli in Neapel, dessen Lieblingsschüler er wurde. Balestrieri neigte zu sentimentalen Vorwürfen, insbesondere zu Darstellungen aus dem Leben der Künstlerbohème ("La morte di Mimi" (1898) nach Murgers "Vie de Bohème"; „Una birreria a Montmartre“, eine Verherrlichung des Pariser Nachtlebens). "Mit einem Schlage wurde Balestrièri dann weit bekannt durch sein Beethoven-Gemälde, das ihm auf der Pariser Weltausstellung 1900 eine goldene Medaille eintrug, und das er dann 1901 von der venezianischen Kunstausstellung aus eine so erfolgreiche 'Tournée' durch Europa und Amerika antreten ließ. Dieses durch photomechanische Reproduktionen alsbald weit verbreitete Gemälde führt das Innere eines Künstlerateliers vor Augen. Im Hintergrunde des Bildes sieht man zwei Musiker in der Ausführung eines Musikstückes für Klavier und Violine begriffen. Drei junge Künstler und eine elegante junge Dame – vermutlich die Gattin oder die Geliebte eines der Anwesenden – lauschen in ekstatischer Begeisterung den magischen Harmonien des großen Tondichters, dessen Bildnismaske an der Wand sichtbar ist." Balestrièri entwickelte die Technik mehrfarbiger Kupferätzung, mit der er seit 1902 mehrfarbig gedruckte Radierungen schuf, "unter denen (ebenso wie auf seinen Gemälden) die mannigfaltig belebten Darstellungen aus dem Pariser Weltstadtleben überwiegen". (Thieme-Becker, Artikel von M. Mafái)

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5. Denkmäler und Erinnerungsorte

Bonn

Bonn am Rhein. Beethoven-Denkmal am Münsterplatz. Verlag H. Rubin & Co., Dresden-LoschwitzBonn. Beethoven-Denkmal am Münsterplatz. Rheinischer Ansichtskarten-Verlag J. Kessel, Köln - Mülheim

Bonn, Reliefs vom Beethovendenkmal am Münsterplatz

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Oben links: Bonn a. Rhein. Beethoven-Denkmal. Adressseite: Verlag H. Rubin & Co., Dresden-Loschwitz. Gelaufen. Poststempel unleserlich.

Oben rechts: Bonn, Beethoven-Denkmal. Adressseite: Rheinischer-Ansichtskarten-Verlag J. Kessel, Köln - Mülheim. Nr. 218. Datiert u. Poststempel 1937.

Unten: Die Phantasie. Kirchliche Musik. Die Symphonie. Dramat. Musik. Reliefs vom Bonner Beethovendenkmal von Ernst Jul. Hähnel (1845). Adressseite: LVB Beethovenhaus Bonn. Photogravur, Siegburg. Nicht gelaufen. - Vgl. Cadenbach: Mythos Beethoven, Abb. 111-114.

Zum Bonner Beethoven-Denkmal am Münsterplatz (von Ernst Hähnel entworfen, von Jacob Daniel Burgschmiet ausgeführt, Enthüllung 1845) siehe den Eintrag in Wikipedia. Hier finden Sie auch eine Beschreibung der Reliefs im Sockel des Denkmals. URL:
http://de.wikipedia.org/wiki/Beethoven-Denkmal_(Bonner_Münsterplatz)

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Bonn, Beethoven-Denkmal in der Rheinaue. Sitzplastik von Peter Christian Breuer. Kunstanstalt und Großverlag Jakob Krapohl, M.-Gladbach

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Zum Bonner Beethoven-Denkmal in der Rheinaue (Sitzplastik des Bildhauers Peter Christian Breuer; 1938 am Alten Zoll in Bonn aufgestellt, seit 1977 im Freizeitpark Rheinaue) siehe den Eintrag in Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Beethoven-Denkmal_(Bonner_Rheinaue)

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Beethovens Geburtshaus in Bonn. Kunstverlag Wilhelm Köhler, BonnBeethovenhaus in Bonn, Straßenansicht
Beethovenhaus in Bonn, gemalt von Nikolai von Astudin. Verlag von Hoursch & Bechstedt in KölnBeethovenhaus in Bonn, Hofansicht

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Oben links: Bonn - Beethoven's Geburtshaus.Adressseite: Kunstverlag Wilhelm Köhler, Bonn No. 3041. Nicht gelaufen.

Oben rechts: Das Beethovenhaus - Bonngasse 20 - Straßenansicht. Adressseite: LVB Beethovenhaus Bonn. Photogravur, Siegburg. Handschriftlich: 1929. Nicht gelaufen.

Unten links: Bonn - Beethovenhaus. Im Bild signiert: N. Astudin. Adressseite, Signet: HB. No. 143. Verlag von Hoursch & Bechstedt - Köln. Astudin-Karten vom Rhein. Nicht gelaufen. Text:

Das Beethovenhaus in Bonn. Das Geburtshaus des großen Tonmeisters Ludwig van Beethoven (1770-1827) ist im alten Zustand wiederhergestellt und als Beethoven-Museum eingerichtet eine große Sehenswürdigkeit.

Zu dem durch seine Rheinansichten bekannten Maler Nikolai von Astudin (1847-1925) siehe den Eintrag in Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Astudin

Unten rechts: Hofansicht des Hauses Bonngasse 20 mit dem Hintergebäude, welches in seinem ersten und im Dachgeschoss von der Familie Johann van Beethoven bewohnt war. Im Dachgeschoss des Hinterhauses ist das Geburtszimmer Ludwigs van Beethoven. Adressseite: LVB Beethovenhaus Bonn. Photogravur, Siegburg. Handschriftlich: 1929. Nicht gelaufen.

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Beethovens Geburtszimmer im Beethovenhaus zu Bonn, Marmorbüste von Karl Voss

Beethovens Geburtszimmer im Beethovenhaus zu Bonn, Marmorbüste von Karl Voss

Beethovens Flügel und seine Streichinstrumente im Beethovenhaus zu Bonn, mit der Büste von Josef Danhauser

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Oben: Beethovens Geburtszimmer im Beethovenhaus zu Bonn ganz im alten Zustande erhalten. Die in diesem geweihten Raume stehende Marmorbüste von † Prof. C. Voss ist alleiniges Eigentum des Beethovenhauses und nicht im Handel. Adressseite: LVB Beethovenhaus Bonn. Photogravur, Siegburg. Nicht gelaufen.

Mitte: Beethovenhaus in Bonn. Geburtszimmer. Adressseite: Druck Deutsche Photogravur A.-G. Siegburg. Ohne Verlagsangabe. Nicht gelaufen.

Die beiden Bilder zeigen das Geburtszimmer vor dem Einbau des zweiten Fensters, mit der Büste von Karl Voss in der Mitte des Zimmers.

Zum Bildhauer Karl Voss (1825-1896) siehe den Eintrag in Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Voss_(Bildhauer)

Unten: Beethovens Flügel und seine Streichinstrumente: vorn am Stuhl das Cello von A. Guarneri (1675); auf dem Flügel die Geige von Amati (1690); an der Wand die 2. Geige von Jos. Guarneri (1718) und die Viola von Vic. Rugero (1690). Vorne auf dem Flügel der Bronzeleuchter des Meisters, rechts die Büste von Jos. Danhauser. Adressseite: Verlag des Beethovenhauses in Bonn. Nicht gelaufen.

Zu Josef Danhauser (1805-1845), der Beethoven die Totenmaske abnahm, siehe den Eintrag in Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Danhauser

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Wien

Beethoven-Grabdenkmal in Wien. Verlag Brüder Kohn, Wien I

Grabdenkmal von Mozart und Beethoven in Wien. Verlag Brüder Kohn, Wien I

Grabdenkmal
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Oben: Wien. Beethoven-Grabdenkmal. Adressseite: B. K. W. I. [Brüder Kohn, Wien I.] 218. Nicht gelaufen.

Beschreibung im Digitalen Archiv des Beethovenhauses in Bonn, Auszug:
Auf dem obeliskenförmigen Oberteil zwei Embleme: auf halber Höhe eine Lyra mit darüber gesetztem Sonnensymbol und oben ein Schmetterling in einer Schlange, die sich in den Schwanz beißt. "Leier und Sonne sind Symbole des Apollo als Gott des Lichtes und Führer der Musen. Der Schmetterling ist ein Sinnbild der Seele [...]. Die Schlange, die sich in den Schwanz beißt, weist auf die Unvergänglichkeit der Kunst hin".

Unten: Mozart's Grab und Beethoven. Zentralfriedhof, Wien. Adressseite: B. K. W. I. [Brüder Kohn, Wien I.] 835. Nicht gelaufen.

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Beethoven-Denkmal von Caspar von Zumbusch. Gruss aus-Karte. Verlag C. Ledermann jun., Wien I.

Beethoven-Denkmal von Caspar von Zumbusch. Postkarten-Industrie AG, WienBeethoven-Denkmal von Caspar von Zumbusch. Gemalt von R. Preuß. Verlag Brüder Kohn, Wien I

Original-Modell zu dem Beethoven-Denkmal in Wien von Caspar von Zumbusch

Denkmal von Caspar von Zumbusch
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Oben: Gruß aus Wien. Giorgio Baldani. Beethoven-Monument. 72 - Verlag C. Ledermann jun. Wien I. - Deponirt. Adressseite nicht geteilt.

Mitte links, Adressseite: Wien I., Beethoven-Denkmal. 4541. Echte Fotografiekarte der Postkarten-Industrie A.G., Wien I., Wollzeile 19. Nicht gelaufen.

Mitte rechts: R. Preuß sculp. Adressseite: Wien, Beethoven-Denkmal. R. Preuß pinx. B.K.W. I. [Brüder Kohn, Wien I.] 854-5. Nicht gelaufen.

Unten: Aus dem Museum-Zimmer des 2. Stockwerks im Beethoven-Hause in Bonn: Original-Modell zu dem Beethoven-Denkmal in Wien (auf dem Beethoven-Platz an der Wiener Ringstraße) von Prof. C. von Zumbusch. Geschenk des Künstlers an das Beethovenhaus in Bonn. Adressseite: Verlag des Beethovenhauses in Bonn. Deutsche Photogravur Akt.-Ges. Siegburg. Nicht gelaufen.

Beschreibung im Digitalen Archiv des Beethovenhauses in Bonn, Auszug:
"Der Komponist thront hoch oben, weit weggerückt vom Betrachter, auf den er herabblickt. Zu seinen Füßen sind an der Front und Rückseite des Denkmals Putten dargestellt, die Beethovens Sinfonien oder allgemein seine Musik verkörpern. An den beiden Seiten des Monumentes sind die großen Figuren des Titanen Prometheus und der Siegesgöttin Nike angebracht. Sie verkörpern das Leiden zum Wohle der Menschheit und den überzeitlichen Ruhm."

Zum Bildhauer Caspar von Zumbusch (1830-1915; Beethoven-Denkmal 1873-1880) siehe den Eintrag in Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Caspar_von_Zumbusch

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Adressseite: Max Klinger, Beethoven. Museum der bildenden Künste zu Leipzig. Verlag von E. A. Seemann in Leipzig. Nr. 13. Nicht gelaufen.

Polychrome Innenraumstatue, 1885-1902, Zentrum der XIV. Ausstellung der Wiener Secession 1902. Beethoven thront auf einem Sessel, vor ihm ein Adler - der Vogel des Zeus - , der zu ihm aufblickt. "Nach der Beschreibung von Marian Bisanz-Prakken verwendete Klinger 'Marmor für den Oberkörper und für die Füße von der griechischen Insel Syros, gelbbraun gestreiften Alabaster aus Tirol für das Gewand, dunkelroten Pyrenäenmarmor für den Felssockel und den Adler. Für die Augen des Adlers wählte Klinger Bernstein, für die vier Engelsköpfe am oberen Thronrand Elfenbein; ihre Flügel wurden aus antiken Glasflüssen, Achaten, Jaspis und Perlmutter zusammengesetzt und mit Goldfolie unterlegt.' Dazu kam noch der reichgeschmückte Bronceguss des Throns und die Vergoldung für die Armlehnen." (Cadenbach: Mythos Beethoven, S. 13, mit Abbildungen der Details der Statue S. 20-22.)

Zu Max Klinger (1857-1920) siehe den Eintrag in Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Klinger

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Ludwig van Beethoven. Noch steht manch altes Haus, verehrt als seines Wirkens Stätte. Österreichs Beethovenfeier zum 100. Todestag

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Ludwig van Beethoven. Noch steht manch altes Haus, verehrt als seines Wirkens Stätte. Kein neues ward erbaut, das nicht sein Lied durchklungen hätte. Mit 8 Ansichten. Adressseite: Österreichs Beethovenfeier [100. Todestag]. Gelaufen. Datiert 1928. Poststempel unleserlich.

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Wien - Heiligenstadt

Wien, Beethovenhaus. Postkartenverlag Donauland, Wien III.

Wien, Beethovenhaus. Postkarten-Industrie AG, Wien I.

Beethofen-Haus in Heiligenstadt. Gemalt von Rudolf Klingsbögl. Selbstverlag bei W. J. Knoch, Wien, I.

Beethovenhaus in Heiligenstadt. Gemalt von Felix Riedel. Wiener Kunst. Verlag Brüder Kohn, Wien I.

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1. Bild von oben: Wien, Beethovenhaus. 6875. Adressseite: Rudolf Sterbenz, Wien, I. Petersplatz 9. Signet: D im Kreis. Postkartenverlag "Donauland" Wien III./40. Datiert: 1939. Poststempel unleserlich.

2. Bild von oben: Wien, Beethovenhaus.Postkarten-Industrie A.G., Wien I. Nicht gelaufen.

3. Bild von oben: Beethoven-Haus in Heiligenstadt. Im Bild signiert: Rudolf Klingsbögl. Adressseite: Im Selbstverlag bei W. J. Knoch, Wien, I., Stephansplatz Nr. 2. Nicht gelaufen.

Klingsbögl, Rudolf, geb. 27. Februar 1881, gest. 1943, Maler in Wien. Studienreisen nach München und Paris. Begründete in Wien eine Malschule. Malte u.a. Charakterköpfe und Porträts. (Thieme-Becker, Bd. 20, 1927, S. 520.)

4. Bild von oben: Beethovenhaus in Nußdorf [recte Heiligenstadt]. Felix Riedel gem. Im Bild signiert: Felix Riedel 1915. Adressseite: Wiener Kunst. B K W 1 [Brüder Kohn, Wien I.] Nr. 1942. Nicht gelaufen. - Felix Riedel (1878-1950), Ansichten von Wien.

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Beethoven-Denkmal im Heiligenstädter Park. Verlag Nikolaus Jekel, Wien VII.

Beethoven-Denkmal im Heiligenstädter Park

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Oben: Wien, Beethovendenkmal. Adressseite, Aufn.: Kartograph., früher Militärgeograph. Institut, Wien VIII. Verlag: Nikolaus Jekel, Wien VII., Lindengasse 1. Datiert u. Poststempel 1927.

Unten: Wien, Beethovendenkmal in Heiligenstadt. H. Markl. Nicht gelaufen.

Das Beethovendenkmal im Heiligenstädter Park wurde von Robert Weigl (1851 oder 1852-1902) 1902 geschaffen und 1910 um eine architektonische Einfassung mit einer Säulenreihe ergänzt.

Beschreibung im Digitalen Archiv des Beethovenhauses in Bonn, Zitat:
"Das unmittelbare Vorbild für die Beethoven-Figur bildet eine Lithographie von Martin Tejcek (1780-1847), die Beethoven beim Spaziergang zeigt. Weigl übernahm diese Darstellung aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts fast ganz genau in seine Plastik und schuf damit ein ausgesprochen realitätsnahes Bildnis Beethovens. Dieses Denkmal sollte den Eindruck erwecken, als begegne der Betrachter dem Komponisten ganz unmittelbar beim Spaziergang in der Natur."

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Baden bei Wien

Baden bei Wien. Hier komponierte L. van Beethoven die IX. Symphonie. Verlag Foto Hubmann

Kurstadt Baden bei Wien. Beethovenhaus. Verlag P. Ledermann, Wien I.

Baden bei Wien. Beethovenhaus. Verlag Foto Hubmann, Wien I.

Baden bei Wien.. Hier komponierte L. van Beethoven seine IX. Symphonie. Verlag Photo Hubmann, Wien I.

 

Baden bei Wien, Hof im Beethovenhaus. Verlag Foto Hubmann, Wien I.

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1. Bild von oben: Baden bei Wien. Hier komponierte L. van Beethoven die IX. Symfonie. Adressseite: Verlag Foto Hubmann, Wien, I., Schwertgasse 3. Nicht gelaufen.

2. Bild von oben: Kurstadt Baden bei Wien. Beethovenhaus. (IX. Symphonie). Adressseite: P. Ledermann, Wien I., Fleischmarkt 20. Rechts unten: 5747. Gelaufen. Poststempel 1957 (?).

3. Bild von oben: Baden b. Wien. Beethovenhaus, Frauengasse 10. Vlg. Hubmann. 2881. Adressseite: Verlag Foto Hubmann, Wien, I., Schwertgasse 3. Rechts unten: 1175. Nicht gelaufen.

4. Bild von oben: Baden b. Wien, Rathausgasse 10, hier komponierte L. van Beethoven seine IX. Symphonie. Vlg. Hubmann. 3700. Adressseite, Signet: HDH Verlag. Verlag: Photo Hubmann, Wien, I. Schwertgasse 3. Rechts unten: 65890. Nicht gelaufen.

5. Bild von oben: Baden bei Wien, Hof im Beethovenhaus, Frauengasse 10. 3662. Adressseite: Verlag Foto Hubmann, Wien, I., Schwertgasse 3. Rechts unten: 11724. Nicht gelaufen.

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Berlin

Mozart-Hayn-Beethoven-Denkmal im Tiergarten in Berlin. Verlag Paul Schnabel, Berlin

Gruss aus Berlin. Komponistendenkmal im Tiergarten

Berlin, Komponistendenkmal im Tiergarten. Serie: Weltstadtbilder aus Berlin

Zum Vergrößern klicken Sie bitte auf das Bild

Oben: Mozart- Haydn- Beethoven-Denkmal im Tiergarten, Berlin. 1905. Paul Schnabel, Berlin O. 34. No. 204. Adressseite: Datiert 1911, Poststempel unleserlich.

Mitte: Gruss aus Berlin. Im Tiergarten. Komponistendenkmal Beethoven. Gelaufen. Poststempel 1905. Adressseite ungeteilt.

Unten: Berlin. Tiergarten. Am Komponistendenkmal. Adressseite: Serie "Weltstadtbilder aus Berlin" No. 150. Gelaufen. Datiert u. Poststempel 1911.

Zum Beethoven-Haydn-Mozart-Denkmal (auch Komponistendenkmal genannt; errichtet von Rudolf und Wolfgang Siemering 1904) siehe den Eintrag in Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Beethoven-Haydn-Mozart-Denkmal

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6. Literaturhinweise und Weblinks

Literatur:
* Erich Valentin: Beethoven. Eine Bildbiographie (Kindlers Klassische Bildbiographien) München: Kindler 1957.
* Robert Bory: Ludwig van Beethoven. Sein Leben und sein Werk in Bildern. Zürich: Atlantis Verlag 1960.
* Richard Petzoldt: Ludwig van Beethoven. Leipzig: VEB Deutscher Verlag für Musik [1970]. - Bildbiografie.
* Rainer Cadenbach: Mythos Beethoven. Ausstellungskatalog. Laaber: Laaber-Verlag 1986. ISBN 3-89007-110-4

Beethovenhaus Bonn
Digitales Archiv
mit großer Bildersammlung
http://www.beethoven-haus-bonn.de/sixcms/detail.php?template=startseite_digitales_archiv_de

Liste der Beethoven-Denkmäler
rhttp://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Beethoven-Denkmäler

Historische Bildpostkarten
der Universität Osnabrück
http://www.bildpostkarten.uni-osnabrueck.de/index.html

Zum Vergleich mit Franz Schubert
siehe im Goethezeitportal
:

Schubert-Motive auf Postkarten
Eine Dokumentation
Bildnisse von Franz Schubert
http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=3775

Orte der Erinnerung an Franz Schubert
Serie aus dem "Cottage"-Verlag
http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=3808

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7. Rechtlicher Hinweis und Kontaktanschrift

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