goethe

Goethe, Schiller und die Goethezeit auf Google+

Jutta Assel | Georg Jäger

Goethe-Motive auf Postkarten
Eine Dokumentation

Goethe-Silhouetten

Stand: März 2016
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Vgl. Nr. 14.

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Gliederung

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1. Postkarten

Zur Beachtung:
Um sie zu vergrößern, doppelklicken Sie auf die Abbildungen.

1. Goethe als Knabe (1762)

Goethe als Knabe (1762). Verso: Fr. A. Ackermann's Kunstverlag, München. – Serie 104 (12 Karten). No. 1332: Historische Goethe-Silhouette. Nicht gelaufen. – Rollett, II. – Zarncke, Nr.67, Profil nach rechts.

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2. Goethe (1775)

Goethe (1775). Verso: Fr. A. Ackermann's Kunstverlag, München. – Serie 104 (12 Karten). No. 1334: Historische Goethe-Silhouette. Nicht gelaufen. – Rollett, XI.

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3. Silhouette nach Melchior

Wolfgang Goethe. Verso: Signet: Südmark. Verlag: Verein Südmark, Graz. Karte No. 62. Nicht gelaufen. – Nach Relief von Johann Peter Melchior (1742-1825) 1775. Vgl die Seite Goethe-Plastiken, Nr.2.

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4. Goethe, etwa 1775/80

Goethe, etwa 1775/80. Lebensgroßer Schattenriß. Verso: Verlegt bei Berger, Deutscher Buch- u. Kunstverlag, Dresden. Veröffentlicht mit Erlaubnis des Goethe-National-Museums, Weimar. Hergestellt bei der F. Bruckmann AG München. Nicht gelaufen. – Zarncke, Nr. 72. – Wahl, Nr. 20. – Goethe und die Kunst, S. 150. Vgl. Abbildung in der Goethe-Galerie www.biblint.de/goethe_schattenriss.html

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5. Goethe in Weimar - Um 1780

Goethe in Weimar - Um 1780. Nicht gelaufen. Vgl. Kommentar zu Nr. 4.

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6. Goethe 1780

Goethe 1780. Prägestempel: Goethe-Nationalmuseum Weimar. Verso: Autorisierte Original-Aufn. v. Louis Held, Hofphotograph in Weimar. Serie 1. Nr. 1-12. Gesetzlich geschützt. Nicht gelaufen. – Zarncke, Nr. 74.

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7. Goethe (1780)

Goethe [faksimiliert] (1780). Verso: Fr. A. Ackermann's Kunstverlag, München. – Serie 104 (12 Karten). No. 1336: Historische Goethe-Silhouette. Nicht gelaufen. – Rollett, XXIV.

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8. Goethe (1776)

Goethe (1776). Verso: Fr. A. Ackermann's Kunstverlag, München. – Serie 104 (12 Karten). No. 1335: Historische Goethe-Silhouette. Nicht gelaufen. – Rollett, XVIII. – Zarncke, Nr. 85. – Payer-Thurn, S. 89: "Goethe vor einer Büste der Frau v. Stein." – Wahl, Nr. 23, um 1780. An einem Grabmal mit Büste und Urne. – Wahl / Kippenberg, S. 92: "Eine der schönsten Silhouetten der Blütezeit dieser Kunst."

"Da zu Füßen des Postaments mit der Büste eine Totenurne steht, muß es die Büste einer Gestorbenen sein. An Goethes Schwester zu denken, verbietet das Profil. Sollte Fräulein von Laßberg gemeint sein, die sich am 16. Januar 1778 in der Ilm das Leben nahm und der Goethe ein teilnahmvolles Gedächtnis widmete? Das Gebüsch könnte auf den Park weisen, wo ihr Goethe eine Erinnerungsstätte geschaffen hatte."

(Friedrich Zarncke, 1888. Zit. n. Goethezeit in Silhouetten, S. 32)

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9. Goethe vor einer Büste um 1780

Goethe vor einer Büste um 1780. Prägestempel: Goethe-Nationalmuseum Weimar. Verso: Der Goethe-Kreis in Silhouetten II. Signet. Verlag Alt-Weimar. Nicht gelaufen. – Siehe Kommentar zur vorigen Nummer.

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10. Goethe in Hoftracht (1780)

Goethe in Hoftracht (1780). Verso: Fr. A. Ackermann's Kunstverlag, München. – Serie 104 (12 Karten). No. 1337: Historische Goethe-Silhouette. Nicht gelaufen. – Rollett, XXV: "... in schwarzer Tusche ausgeführt, nachdem die Umrisse mit Bleistift gezogen waren. Die Hemdkrause an der Brust ist weiss gelassen." – Zarncke, Nr. 83. – Goethezeit in Silhouetten, S. 42f. u.d.T. "Johann Wolfgang von Goethe in Kavalierstracht".

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11. Goethe (1782)

Goethe (1782). Verso: Fr. A. Ackermann's Kunstverlag, München. – Serie 104 (12 Karten). No. 1338: Historische Goethe-Silhouette. Nicht gelaufen. – Rollett, XXVII. – Zarncke, Nr. 86. – Wahl, Nr. 27. Gemalte Hinterglassilhouette auf weißem Hintergrund. "Ob die Deutung der Gebäude auf Fürstenhaus, Haus der Frau von Stein und Goethes Haus berechtigt und danach >nach 1782< zu datieren ist, muß noch dahingestellt bleiben." Goethezeit in Silhouetten, S. 60f.

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12. Goethe 1782

Goethe 1782. Prägestempel: Goethe-Nationalmuseum Weimar. Verso: Autorisierte Original-Aufn. v. Louis Held, Hofphotograph in Weimar. Serie 1. Nr. 1-12. Gesetzlich geschützt. Nicht gelaufen. – Zarncke, Nr. 87, seitenverkehrt.

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13. Goethe im Reiseanzug (1782)

Goethe im Reiseanzug (1782). Verso: Fr. A. Ackermann's Kunstverlag, München. – Serie 104 (12 Karten). No. 1339: Historische Goethe-Silhouette. Nicht gelaufen. – Rollett, XXVI: Höchstwahrscheinlich wurde dieser Schattenriss "von dem als Silhouetteur, besonders durch die lebendige Bewegung seiner schreitenden Figuren bekannte Secretät des Feldmarschalls Fürsten Suwarow, dem zu Gotha geborenen und 1805 zu St. Petersburg verstorbenen Johann Friedrich Anthing 1782 in Weimar angefertigt, in welchem Jahre sich derselbe dort aufgehalten hat". – Zarncke, Nr. 82, nach links.

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14. Goethe mit Fritz von Stein (1783)

Goethe mit Fritz von Stein (1783). Verso: Fr. A. Ackermann's Kunstverlag, München. – Serie 104 (12 Karten). No. 1341: Historische Goethe-Silhouette. Nicht gelaufen. – Zarncke, Nr. 81. – Payer-Thurn, S. 89. – Goethe und die Kunst, S. 214. Kommentar von Johann Caspar Lavater im hier abgeschnittenen Rahmen:

Goethe und Stein
Dir verständiger Horcher ertheilt umsonst nicht der weise
Genialische Mann der reifen Erfahrung Belehrung.

 

Fritz von Stein, der Lieblingssohn von Charlotte von Stein, war seit 1779 "häufig bei Goethe zu Gast und wurde von ihm oft als Bote und als Cupido für die Briefchen zwischen ihm und Charlotte eingesetzt. Seit etwa 1780 unterrichtete er ihn und nahm ihn 1781 auf die Reise nach Leipzig mit" (Goethe und die Kunst, S. 214) 1783 nahm ihn Goethe für drei Jahre, bis zu seiner Abreise nach Italien, als Ziehsohn in sein Haus auf. Vgl.Charlotte von Stein an Karl Ludwig Knebel, Weimar, 7. Juli 1783: "Er [Goethe] hat Fritz zu sich genommen und hat eine vortreffliche Art, mit ihm umzugehen."

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15. Goethe mit Fritz von Stein

Goethe mit Fritz von Stein. Prägestempel: Goethe-Nationalmuseum Weimar. Verso: Der Goethe-Kreis in Silhouetten II. Signet. Verlag Alt-Weimar. Nicht gelaufen. – Siehe Kommentar zur vorigen Nummer.

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16. Goethe (1790)

Goethe [faksimiliert] (1790). Verso: Fr. A. Ackermann's Kunstverlag, München. – Serie 104 (12 Karten). No. 1343: Historische Goethe-Silhouette. Nicht gelaufen. – Rollett, XXXVIII. – Zarncke, Nr. 77.

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17. Goethe

Goethe. Signiert: HL 06. Verso: Postkarte. Signet. Nr. 45100. Nicht gelaufen.

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18. Illumna-Leucht-Postkarte

Goethe [faksimiliert]. Illumna 107. Verso: Illumna-Leucht-Postkarten. Gesetzlich geschützt. Man räume dieser Karte einen Platz ein, wo sie dem Licht ausgesetzt ist. Je mehr Licht, je mehr Sonne darauf fällt, umso schöner erstrahlt sie im Dunkeln. Nicht gelaufen. – 20er Jahre.

    Liegt dir Gestern klar und offen,
    Wirkst du Heute kräftig frey,
    Kannst auch auf ein Morgen hoffen
    Das nicht minder glücklich sey.

    Weimar, d. 15 Jun. 1826.          Goethe

 

Prägestempel: Goethe National-Museum Weimar. Verso: Autorisierte Original-Aufn. v. Louis Held, Hofphotograph in Weimar. Serie 1. Nr. 1-12. Gesetzlich geschützt. Nicht gelaufen. – Zahme Xenien, Zweite Reihe, 4.

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Weitere Seiten zu Goethe-Bildern auf Postkarten

Zeitgenössische Goethe-Porträts und ihre Adaptionen
http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=433

Stielers Goethe-Bildnis und seine Adaptionen
http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=435

Tischbeins "Goethe in der Campagna
http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=434

Goethe-Plastiken
http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=425

Zu Bildpostkarten siehe:
Zeitgenössische Goethe-Porträts und ihre Adaptionen,
Kap. 1, mit weiterführender Literatur

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Biesalski, Ernst: Scherenschnitt und Schattenrisse. Kleine Geschichte der Silhouettenkunst. München: Callwey 1964.

Buß, Georg: Aus der Blütezeit der Silhouette. Eine kunst- und kulturgeschichtliche Studie (Xenien-Bücher, 34) Leipzig: Xenien-Verlag 1913.

Goethe und die Kunst. Hg. von Sabine Schulze. Ostfildern: Verlag Gerd Hatje 1994 (Ausstellungskatalog Schirn Kunsthalle Frankfurt und Kunstsammlungen zu Weimar; Goethe im Porträt, S.149-217)

Die Goethezeit in Silhouetten. Schattenrisse in ganzer Figur, vornehmlich aus Weimar und Umgebung. Nachdruck der Erstausgabe, kritisch aufbereitet und mit einer Einführung in die Geschichte der Silhouette versehen von Lutz Unbehaun. Rudolstadt: Hain 1996.

Knapp, Martin: Deutsche Schatten- und Scherenbilder aus drei Jahrhunderten. Mit dreihundert meist noch nicht veröffentlichten Bildern. Dachau: Der Gelbe Verlag [ca. 1916].

Payer-Thurn, Rudolf: Goethe. Ein Bilderbuch. Sein Leben und Schaffen in 444 Bildern. Leipzig: Günther Schulz o.J.

Pechel, Rud(olf): Goethe und Goethestätten. 88 Bilder (Schaubücher, 32) Zürich, Leipzig: Orell Füssli 1932.

Pieske, Christa: Schattenrisse und Silhouetteure (Wohnkunst und Hausrat einst und jetzt, 39) Darmstadt: Schneekluth 1963.

Rollett, Hermann: Die Goethe-Bildnisse. Biographisch-kunstgeschichtlich dargestellt. Wien: Braumüller 1883. Reprint Wiesbaden: F. Englisch 1978.

Schaeffer, Emil / Jörn Göres: Goethe - seine äußere Erscheinung. Literarische und künstlerische Dokumente seiner Zeitgenossennsel (Insel-Taschenbuch, 2275) Frankfurt a.M.: Insel 1999. – Vgl. die Rezension von Thomas Anz: Körper als Zeichen. Dokumente über Goethes äußere Erscheinung. In: literaturkritik de, 1. Jg., Nr. 8/9, August 1999. URL: www.literaturkritik.de/public/rezension.php.

SchattenRisse - Silhouetten und Cutouts. Katalog der Ausstellung im Kunstbau Lenbachhaus. Hg. von Helmut Friedel. München: Hatje Cantz 2001.

Wahl, Hans: Goethe im Bildnis. Leipzig: Insel 1925.

Wahl, Hans / Kippenberg, Anton: Goethe und seine Welt. Unter Mitwirkung von Ernst Beutler. 580 Abbildungen. Leipzig: Im Insel Verlag 1932.

Wiederholte Spiegelungen. Weimarer Klassik 1759-1832. Ständige Ausstellung des Goethe-Nationalmuseums. Hg. von Gerhard Schuster u. Caroline Gille. 2 Bde (mit durchgehender Seitenzählung). Stiftung Weimarer Klassik bei Hanser. München, Weimar: Carl Hanser 1999.

Zarncke, Friedrich: Kurzgefasstes Verzeichniss der Originalaufnahmen von Goethe`s Bildniss. Des XI. Bandes der Abhandlungen der philologisch-historischen Classe der Königl. Sächsischen Gesellschaft der Wissenschaften, No. 1. Leipzig: S. Hirzel 1888. Darin: Schattenrisse, S. 64-73.

Zu Bildpostkarten siehe Wilhelm Meisters Lehrjahre. Mignon und der Harfner, Kap. 1, mit weiterführender Literatur.

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Weitere Seiten
mit Silhouetten und Scherenschnitten

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http://www.goethezeitportal.de/?id=608

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und Ostereier im Brauchtum
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Ludwig-Maximilians-Universität München
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Dr. Sabine Schulze und den Verlagen Carl Hanser und Hatje Cantz danken wir für die Erlaubnis, auf die aus ihren Veröffentlichungen stammenden Abbildungen und Texte verlinken zu dürfen.

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