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Jutta Assel | Georg Jäger

Johann Wolfgang Goethe
Heidenröslein

Kunst - Kitsch - Karikatur

Erstellt: August 2014

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Goethe, Heidenröslein, Druck und Verlag von Otto Schloss in Berlin

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1) Sah ein Knab' ein Röslein steh'n. Röslein auf der Heiden.  Adressseite, Signet: OS, ligiert, auf Platte [Otto Schloss, Druck und Verlag in Berlin] 314. Made in Germany, Gelaufen. Poststempel 1909.

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Johann Wolfgang von Goethe
Heidenröslein

Sah ein Knab' ein Röslein stehn,
Röslein auf der Heiden,
War so jung und morgenschön,
Lief er schnell es nah zu sehn,
Sah's mit vielen Freuden.
Röslein, Röslein, Röslein roth,
Röslein auf der Heiden.

Knabe sprach: ich breche dich,
Röslein auf der Heiden!
Röslein sprach: ich steche dich,
Daß du ewig denkst an mich,
Und ich will's nicht leiden.
Röslein, Röslein, Röslein roth,
Röslein auf der Heiden.

Und der wilde Knabe brach
Röslein auf der Heiden;
Röslein wehrte sich und stach,
Half ihr doch kein Weh und Ach,
Mußte es eben leiden.
Röslein, Röslein, Röslein roth,
Röslein auf der Heiden.

Das Gedicht "Heidenröslein" wurde von Goethe 1789 publiziert. Vorher erschienen Abdrucke Herders in "Von deutscher Art und Kunst" (1773) sowie in den "Volksliedern" (1779) unter dem Titel "Röschen auf der Heid". "Druckt Herder tatsächlich ein Volkslied, das Goethe sich dann anverwandelt hat?" Die Entstehungsgeschichte ist ungeklärt. "So könnte es gewesen sein: Goethe lernte bei Herder das Gedicht [mit der Formulierung "Röslein auf der Heiden" und einem Knaben, der das Röslein brechen will] der Aelst'schen Sammlung [Paul von Aelst: Blumm und Ausbund Allerhandt ... Lieder und Rheymen, 1602] und verfasste (improvisierte?) dadurch angeregt sein Gedicht". (Der junge Goethe in seiner Zeit. Bd. 2, S. 534f.)

Holzapfel (Bd. 2, S. 1204) meint, dass von Goethe und Herder "mit der Mystifizierung eines 'Volksliedes' gearbeitet" worden sei. Wie bereits erwähnt, hat Herder das Gedicht anonym publiziert, das erste Mal als ein "Fabelliedchen" und das zweite Mal, in den "Volksliedern", mit der Bemerkung "Aus mündlicher Sage". Erst 1789 hat es Goethe in seine Gedichte aufgenommen. "Ist das Lied nun Volkslied oder ein Produkt von Goethe? Wie kommt Goethe zur Urheberschaft? Hat er sich gegen Herder einen Scherz erlaubt, indem er das Lied an Herder, für den er 1771 im Elsass Volkslieder sammelte, einsandte, ohne seinen Namen zu nennen? War es vielleicht ein Gedächtnisfehler auf Seiten Herders, dass er das Lied als der mündlichen Überlieferung entnommen bezeichnete? Warum hat denn Goethe nach den neuen Ausgaben von Herders Volksliedern 1819 und 1825, da er doch noch lebte, das Lied nicht als ein Eigentum zurückgefordert? Warum hat ebenso wenig Herder Goethe'n auf sein unrechtmäßiges Eigentum aufmerksam gemacht? Ist wohl Herder (mit Zustimmung Goethes) eine Mystifikation zuzutrauen? oder eine solche von Goethe anzunehmen?" (Böhme, S. 96f.)

Franz Magnus Böhme, der 1895 ein Standardwerk zu den volkstümlichen Liedern der Deutschen herausgab, sieht im "Heidenröslein" ein "allegorisches Gedicht". Es behandle "unter dem Bilde eines Rösleins das Geschick eines jungen Mädchens, das einem von leidenschaftlicher Liebe entbrannten Jünglinge, trotz versuchter Gegenwehr sich ergeben muss." Dass das Lied in den Schulen gesungen wird, hält er für unbedenklich, denn die Jugend halte es "für ein einfaches Naturliedchen, mit einer Geschichte, die sich zwischen einer Rose und einem Knaben begeben hat". "Aber auf die Frage: ob die Jugend in die innerste Bedeutung dieses Liebesliedes einzuführen sei, ist entschieden mit Nein zu antworten." (Böhme, S. 97) Heute wird man nicht zögern, von eine Vergewaltigung zu sprechen.

Wie gehen die Illustrationen mit dem Problem männlicher Gewalt, eines Burschen gegen ein Mädchen, um? In den meisten Darstellungen der diesmal ausschließlich nach (mehr oder weniger) künstlerischen Vorlagen für die Postkarten ausgewählten Bildstrecke wird das "Röslein" als junge Frau mit Rosen / neben einem Rosenstrauch dargestellt. In zwei Fällen ist auch nur der Rosenbusch zu sehen, von dem der Jüngling eine Rose bricht (Nr. 3, 7). Auf einigen Bildern wehrt das Mädchen den Jüngling ab (Nr. 16, 17, 18) oder wendet sich von ihm ab (Nr. 20, 22). Illustration Nr. 9 setzt keine Rose ins Bild, so dass die Handlung ganz vermenschlicht wird: Das Mädchen, das Schafe hütet, wird in Haltung und Gesichtsausdruck als Opfer dargestellt. In anderen Illustrationen blickt Röslein dem meist grüßend dargestellten 'Knaben' entgegen - Nr. 14, 15 oder selbstbewusst mit seitlich angewinkelten Armen in Nr. 10 -, oder scheint den jungen Mann eher zu locken als zu fliehen (Nr. 5) und küsst ihn (Nr. 2, drittes Bild). Somit legen die Illustrationen das Geschehen sehr unterschiedlich aus: Teils wird dem 'Röslein' Gewalt angetan, teils lockt sie im erotischen Spiel. Wo das 'Röslein' eine Blume bleibt und nicht als Mädchen in Erscheinung tritt, wird eine Ausdeutung auf den menschlichen Bereich umgangen. Nur in einem Fall (Nr. 4) wird das soeben Geschehene klargelegt: Das Mädchen liegt, sich abstützend, in der Wiese, hält sich die Augen zu und scheint zu weinen; im Hintergrund ist ein winkender Reiter zu sehen, offenbar der "Knabe", der das Röslein brach.

Das "Heidenröslein" ist eines der am häufigsten gedruckten und wohl auch vertonten Gedichte deutscher Sprache (1). Populär wurden insbesondere die Melodien von Johann Friedrich Reichardt 1793, Franz Schubert 1815 (opus 3 Nr. 3) und Heinrich Werner 1827.

Goethe, Heidenröslein, Melodie von Johann Friedrich Reichardt, 1793

Goethe, Heidenröslein, Melodie von Heinrich Werner, 1827

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Das "Heidenröslein" wurde in den Liederkanon des 19. Jahrhunderts aufgenommen (2) und hatte so im Kleinen - wie die Sammlungen von Volkspoesie, Märchen und Sagen im Großen - Teil an der Bildung eines nationalen deutschen Kulturbewusstseins. Es vermittelte das Gefühl von Heimat. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass sechs der hier ausgewählten Illustrationen auf Postkarten von Schutzvereinen herausgegeben wurden (3) - zwei vom Deutschen Schulverein (Nr. 4, 9) und vier vom Bund der Deutschen in Böhmen (Nr. 5, 10, 19, 22). Diese Vereine - die bei den Kartenaufnahmen kurz charakterisiert werden - entstanden seit 1880 im Zuge der kultur-, schul- und sprachpolitischen Auseinandersetzungen im Vielvölkerstaat der Österreichisch-Ungarischen Monarchie zur Bewahrung deutscher Sprache und Kultur in Gebieten mit mehrheitlich anderssprachiger Bevölkerung. Auch hier also erfolgt die Rezeption des aller Politik fernen "Heidenrösleins" in einem kulturpolitischen und nationalen Bezugsrahmen.

Anmerkungen:
(1) Sauder spricht von 154 Melodien (Goethe Handbuch, Bd. 1, S. 128), nach Schade (S. 26) "können 124 Vertonungen bibliographisch nachgewiesen werden, von denen 88 in Noten vorliegen." Zu zwei Drittel handelt es sich um Kompositionen für Singstimme und Klavierbegleitung.
(2) Von Noa werden 192 Gebrauchsliederbücher von 1806 (Erscheinen von "Des Knaben Wunderhorn", Bd. 1) bis 1870 hinsichtlich der Herausbildung eines Liederkanons untersucht. Das "Heidenröslein" kommt auf Platz 9 zu stehen (Noa, S. 255-257).
(3) Wie aus dem Oeuvre führender Postkarten-Illustratoren wie Paul Hey oder Ernst Kutzer ersichtlich, gehörten die Schutzvereine zu den wichtigsten Kunden. Hier nicht abgebildet wird die einschlägige Illustration des "Heidenrösleins" von Ernst Kutzer (Volksliederkarten, Nr. 7. Verlag des Vereins für das Deutschtum im Ausland, Berlin).

Literatur:
* Franz Magnus Böhme: Volksthümliche Lieder der Deutschen im 18. und 19. Jahrhundert. Leipzig: Breitkopf und Härtel 1895, S. 95-97. Hieraus die Melodie von J. F. Reichardt 1793 und Heinrich Werner 1827.
* Ernst Schade: Goethes Heidenröslein und seine Vertonungen (Schriftenreihe Rosenmuseum Steinfurth) Steinfurth: Rosenmuseum 1993. ISBN 3-929319-04-7
* Gerhard Sauder: Heidenröslein. In: Goethe Handbuch. Bd. 1: Gedichte. Stuttgart: Metzler 1996, S. 127-132.
*Der junge Goethe in seiner Zeit. Texte und Kontexte. Hg. von Karl Eibl, Fotis Jannidis u. Marianne Willems. Frankfurt a.M., Leipzig: Insel 1998. Hier Bd. 2, S. 534f.
* Otto Holzapfel: Liedverzeichnis. Die ältere deutschsprachige, populäre Liedüberlieferung. Bd. 2. Hildesheim: Georg Olms 2006, S. 1204 f. ISBN 3-487-13102-1. Vgl. auch die Materialien in beiliegender CD. Hier auch Argumente gegen "die falsche Vorstellung von G. als Sammler und Aufzeichner von Volksliedern".
* Miriam Noa: Volkstümlichkeit und Nationbuilding. Zum Einfluss der Musik auf den Einigungsprozess der deutschen Nation im 19. Jahrhundert (Populäre Kultur und Musik; 8) Münster: Waxmann 2013. Insbesondere S. 255-2257. ISBN 978-3-8309-2730-3

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Sah' ein Knab'ein Röslein steh'n

Goethe, Heidenröslein, Verlag Ottmar Zieher in MünchenGoethe, Heidenröslein, Verlag Ottmar Zieher in München

Goethe, Heidenröslein, Verlag Ottmar Zieher in München

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2) Serie von drei Karten. Ottmar Zieher, München. Nicht gelaufen. Adressseite ungeteilt. - Zum Postkartenverlag von Ottmar Zieher (1857-1924) siehe den Eintrag in Wikipedia.

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Goethe, Heidenröslein, Deutsche VolksliederGoethe, Heidenröslein, Deutscher Schulverein, Bardia

Goethe, Heidenröslein, Bund der Deutschen in Böhmen

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3) Oben links: Sah ein Knab' ein Röslein stehn ... Adressseite, Signet: CGL Offsetdruck. Deutsche Volkslieder. No. 3. Nicht gelaufen.

4) Oben rechts: Sah ein Knab' ein Röslein stehn. Deutscher Schulverein 1880. Monogrammiert: ??. Adressseite: Verlag der Ortsgruppe "Bardia" (Akademischer Gesangverein) des Deutschen Schulvereines. Kunstdruckerei von Josef Eberle, Wien, VII. Schottenfeldgasse38. Gelaufen. Poststempel unleserlich.

Deutscher Schulverein, erster und ältester Schutzverein, gegr. 1880 "als Reaktion auf die wachsenden nationalen Auseinandersetzungen im Vielvölkerstaat der Monarchie 'zum Schutz des Deutschtums in den Grenz- und Auslandsgebieten', d.h. zur Bewahrung von Muttersprache und Kultur in Randgebieten und Sprachinseln." Finanzierung durch Mitgliedsbeiträge und Spenden sowie durch Verkaufsartikel, zu denen die Postkarten gehörten. Die erste Karte erschien 1906/07, im April 1910 war Nr. 100 erreicht, Nummer 2000 kam 1930, die letzte Karte mit Nr. 2691 im Jahr 1938 heraus. Allein zwischen 1920 und 1930 wurden 10 Millionen Karten verkauft. Ab 1938, als der Verlag im Zuge des 'Anschlusses' seine Tätigkeit einstellen musste, wurde die Kartenproduktion vom Verlag Karl Kühne in Wien übernommen. Die oben abgebildete Karte wird im Katalog unter der Nummer 92a geführt. (Bildpostkarten-Katalog. Hrsg. von Peter Krause u. Josef Schantl. Beiträge zur österreichischen Studentengeschichte, Bd. 27. Wien 2001, S.5f. u. 15)

5) Unten: Sah ein Knab ein Röslein steh'n. Adressseite: Bund der Deutschen in Böhmen. Prag, II. Krakauergasse 11. 950 Ortsgruppen mit über 100.000 Mitgliedern. Bundeskarte ZI. 74. Entwurf von T. Welzl. Nicht gelaufen. - Zum "Bund der Deutschen in Böhmen" siehe unten. Im Bildpostkarten-Katalog des Bundes wird die Illustration unter Nr. 74 geführt. T. Welzl nicht ermittelt.

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Goethe, Heidenröslein, illustriert von Hans Meyer-Kassel, Werbekarte von Hoffmanns Stärkefabrik Salzuflen

Goethe, Heidenröslein, Verlag Adelbert Bitriol in Dresden

Goethe, Heidenröslein, illustriert von Hans Kaufmann, Verlag Theo Stroefer in Nürnberg

Goethe, Heidenröslein, Verlag Deutscher Schulverein, Kunstdruckerei von Josef Eberle in Wien

Goethe, Heidenröslein, Bund der Deutschen in Böhmen, WIA Künstlerkarten-Verlag in Teplitz-Schönau

Goethe, Heidenröslein, illustriert von Hans Baluschek, Volkslieder in Bildern, Wohlfahrtskarte der Deutschen Kolonial-Kriegerspende, Hugo Bermühler Verlag in Berlin

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6) 1. Karte von oben: Sah ein Knab ein Röslein stehn ... Im Bild signiert: H. Meyer - Cassel. Markenzeichen: Hoffmann's Stärkefabrik A. G. Salzuflen. Adressseite: Wiederholung des Markenzeichens. Gelaufen. Poststempel unleserlich.

Meyer-Kassel, Hans, geb. 1872 in Kassel, gest. 1952 in Genoa (Nevada USA) war Landschafts-, Marine- und Bildnismaler, Grafiker und Illustrator. Ab 1892 in München, 1912 Berufung an die Kunstakademie Kassel, 1922 Auswanderung in die USA. (Auktionshaus Arcadja)

7) 2. Karte von oben: Sah ein Knab ein Röslein stehn. Adressseite: Signet: ABD [Adelbert Bitriol, Dresden] Serie 1451. 1. Strophe des Gedichts. Gelaufen. Poststempel unleserlich.

8) 3. Karte von oben: Signet. Im Bild signiert: Hans Kaufmann, München. Adressseite, Signet: A. H. Kaufmann. Sah ein Knab' ein Röslein stehn. T. S. N. [Theo Stroefer, Nürnberg] Serie 566. No. 8. Signet TS (ligiert) [Theo Stroefer, Nürnberg] im Briefmarkenfeld. Nicht gelaufen. Zu Theodor Stroefer (1843-1927) und seinen Kunstverlag siehe den Eintrag in Wikipedia.

Kaufmann, Hans, geb. 21.12.1862 in Hohenschwangau, gest. 12.08.1949 in Traunstein, Porträtmaler und Illustrator. Ausbildung an der Kunstgewerbeschule und der Akademie in München bei Franz Xaver Barth, Johann Caspar Herterich und Wilhelm Lindenschmit. (Bildpostkarten-Katalog)

9) 4. Karte von oben: Sah ein Knab' ein Röslein stehn ... Adressseite, Signet: Verlag Deutscher Schulverein. Karte Nr. 1329. Verkaufs-Abteilung Wien, Florianigasse 39. Kunstdruckerei von Josef Eberle, Wien VII, Schottenfeld 56. Nicht gelaufen. - Zum Deutschen Schulverein siehe oben.

10) 5. Karte von oben: Sah ein Knab' ein Röslein steh'n. Adressseite: "WIA" Künstlerkarten-Verlag. Teplitz-Schönau. Karte ZI. 563. Entwurf von Fr. Jung. Signet "Wia". Gelaufen. Poststempel unleserlich.

Bund der Deutschen in Böhmen. Gegründet 1894 in Prag, später Sitz in Teplitz-Schönau. 1925 rund 1.200 Ortsgruppen mit 140.000 Mitgliedern. "Zu ihm gehörte der WIA-Verlag (WIA = Wirtschafts-Abteilung des Bundes der Deutschen in Böhmen), er hatte die Lokal- und Provinzpresse mit Nachrichten zu versorgen und gab 14tägig den 'Bundesboten' heraus. Sein Verkaufsprogramm umfasste neben Ansichtskarten auch Künstlermappen, Kalender, Märchenbücher, Abzeichen, Spielwaren und Stickereien sowie Holz- und Glaswaren." (Bildpostkarten-Katalog. Hrsg. von Peter Krause u. Josef Schantl. Beiträge zur österreichischen Studentengeschichte, Bd. 27. Wien 2001, S.6.)

11) 6. Karte von oben: Volkslieder in Bildern: Nr. 10 "Sah ein Knab ein Röslein stehn" (1773). Im Bild signiert: H. Baluschek, München p[inxit]. Adressseite: Hugo Bermühler Verlag (Verlag von "Das deutsche Volkslied"), Berlin-Lichterfelde. - Wohlfahrtskarte der Deutschen Kolonial-Kriegerspende für Krieger, Kriegsgefangene, Kriegswitwen u. Waisen. Berlin W. 8, Mauerstraße 45/46. Verkaufspreis 10 Pfennig - Abgabe 3. Pfennig. - Gelaufen. Datiert 1914. Poststempel 1917 (?). - Zu Hans Baluschek (1870-1935) siehe den Eintrag in Wikipedia.

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Goethe, Heidenröslein, illustriert von Franz Burger, Verlag Wilhelm S. Schröder in BerlinGoethe, Heidenröslein, illustriert von Hans Zatzka, Pantophot, Galerie Viennois
Goethe, Heidenröslein, illustriert von Oskar Herrfurth, UvachromGoethe, Heidenröslein, Prägedruck

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12) Oben links: [Bildseite unbeschriftet] Adressseite: F. Burger, Heideröslein. Signet: WSSB [Wilhelm S. Schröder, Berlin] Meistergalerie Nr. 6149. Gelaufen. Datiert u. Poststempel 1919. - Zu Franz Burger (1857-1940) siehe den Eintrag in Wikipedia.

13) Oben rechts: Hans Zatzka, Sah ein Knab' ein Röslein steh'n ... Les voisins. Adressseite: Pantophot. Galerie Viennois No. 629. Nicht gelaufen. - Zu Hans Zatzka (1859-1945) siehe den Eintrag in Wikipedia.

14) Unten links: O. Herrfurth: Sah ein Knab ein Röslein steh'n. Im Bild signiert: O. Herrfurth. Adressseite, Signet: Uvachrom. Serie 374, Nr. 5216. Nicht gelaufen. - Zu Oskar Herrfurth (1862-1934)) siehe den Eintrag in Wikipedia.

 

15) Unten rechts: Sah' ein Knab' ein Röslein steh'n! Adressseite: Serie 523. Gelaufen. Datiert 1911. Prägedruck.

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Knabe sprach: Ich breche dich
Röslein sprach: Ich steche dich

Goethe, Heidenröslein, illustriert von Wilhelm Kaulbach, F. A. Ackermanns Kunstverlag in München

Goethe, Heidenröslein, Serie Volkslieder

Goethe, Heidenröslein, Druck und Verlag Richter in Hamburg

Goethe, Heidenröslein, illustriert von Franz Kuderna, Bund der Deutschen in BöhmenGoethe, Heidenröslein, illustriert von Sergey Solomko, Verlag Theo Stroefer in Nürnberg
Goethe, Heidenröslein, illustriert von Josef KränzleGoethe, Heidenröslein, Bund der Deutschen in Böhmen

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16) 1. Bild von oben: Kaulbach, Heideröslein. A 1190.Adressseite: F. A. Ackermanns Kunstverlag, München. Reihe 100: Goethe-Galerie (21 Karten). Stempel: Goethe-Friederiken Museum Sesenheim. Nicht gelaufen. - Zu Wilhelm Kaulbach (1805-1874) siehe den Eintrag in Wikipedia.

17) 2. Bild von oben: Sah ein Knab' ein Röslein steh'n ... Serie Volkslieder No. 3. Gelaufen. Datiert u. Poststempel 1900.

18) 3. Bild von oben: Haidenröslein. Knabe sprach: Ich breche dich ... Druck u. Verlag der Verlagsanstalt Richter A.-G. Hamburg. Serie I No. 6. Gelaufen. Poststempel 1907. Adressseite ungeteilt.

19) 4. Bild, links: Heidenröslein. Knabe sprach: Ich breche dich ... Im Bild signiert: Kuderna. Bund der Deutschen in Böhmen. Bundeskarte 414. Entwurf von F. Kuderna. Gelaufen. - Zum "Bund der Deutschen in Böhmen" siehe oben.

Kuderna, Franz, geb. 1882 in Wien, gest. 1943 in Wien, Porträt-, Landschafts- und Genremaler. (Bildpostkarten-Katalog, Ries).

20) 5. Bild, rechts: S. Solomko. Heideröschen. - Poursuite. Pursuit. Adressseite, Signet: T. S. N. [Theo Stroefer, Nürnberg] R. M. No. 19. TS (ligiert) im Briefmarkenfeld [Theo Stroefer, Nürnberg]. Nicht gelaufen. - Zu Theodor Stroefer (1843-1927) und seinen Kunstverlag siehe den Eintrag in Wikipedia.

Solomko, Sergey, geb. 1867 in Sankt Petersburg, gest. 1928 Sainte-Geneviève-des-Bois, Frankreich, russischer Maler, Grafiker und Aquarellist. Vgl. Katalog der Postkarten. Sergey Solomko. Hrsg. von V. Zagorsky. Sankt Petersburg 2005. ISBN 978-5-902275-15-2.

21) 6. Bild, links: [Bildseite unbeschriftet]. Im Bild signiert: J. Kränzle. Adressseite: J. Kränzle: Sah ein Knab' ein Röslein steh'n. F. H. & S., W[ien] IX, Nr. 5005. Gelaufen. Briefmarke abgelöst.

Kränzle, Josef, geb. 1874 in Wien, gest. 1937 in Wien, Maler (Bildpostkarten-Katalog).

22) 7. Bild, rechts: Heidenröslein. Röslein sprach: Ich steche dich ... Bund der Deutschen in Böhmen. Bundeskarte ZI. 81. Entwurf von K. [überklebt mit Briefmarke]. Gelaufen. Poststempel unleserlich. Zum "Bund der Deutschen in Böhmen" siehe oben.

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Karikaturen
Humorpostkarten

Goethe, Heidenröslein, Humorpostkarte

Goethe, Heidenröslein, Kunstanstalt Patria in Berlin. Deutsche Armee-Künstler-Postkarte. Humorpostkarte

Goethe, Heidenröslein, Verlag Wilhelm S. Schröder in Berlin. Humorpostkarte

Goethe, Heidenröslein, Verlag Wilhelm S. Schröder in Berlin. Humorpostkarte

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23) 1. Bild von oben: Sah ein Knab' ein Röslein steh'n ...! Nr. 680. Keine weiteren Angaben. Adressseite ungeteilt. Nicht gelaufen.

24) 2. Bild von oben: sah ein Knab' ein Röslein stehn! ... No. 130. Adressseite: Kunstanstalt "Patria" Berlin S.O.26. Deutsche Armee-Künstler-Postkarte. Gelaufen. Poststempel 1913.

25) 3. Bild von oben: Sah ein Knab' ein Röslein stehn - Adressseite, Signet: WSSB [Wilhelm S. Schröder Nachf., Berlin] 276. Gelaufen. Datiert u. Poststempel 1921.

26) 4. Bild von oben: Sah ein Knab ein Röslein stehen - Adressseite, Signet: WSSB [Wilhelm S. Schröder Nachf., Berlin] 5529. Nicht gelaufen.

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Heide-Röslein im Rosarium in Sangerhausen

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Sangerhausen. Heide-Röslein im Rosarium. Adressseite: Kunstverlag Carl Drechsler, Leipzig-Stö. Nicht gelaufen.

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Mit Hinweisen zum Prägedruck
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