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Goethe, Schiller und die Goethezeit auf Google+

Jutta Assel | Georg Jäger

Neujahr 2013

Neujahrswünsche auf Grafiken
von Künstlern der Goethezeit

Update: Dezemberi 2014
Januar 2015

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Gliederung

1. Zur Künstlergrafik mit Neujahrswünschen
2. Joseph Fischer
3. Joseph Bergler d. J.
4. Johann Adam Klein
5. Neujahrsseiten des Goethezeitportals
6. Rechtlicher Hinweis und Kontaktanschrift

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1. Zur Künstlergrafik mit Neujahrswünschen

Neu Jahr Wunsch
Es sollen alle Künstler leben
Die ihrer Kunst auch Meister sind
Der Höchste wolle ihnen geben,
Das jeder viel Verehrer find,
Daß unter ihrer Zunft auf Erden,
Nie Eselsköpf gefunden werden.

Aus einem quodlibetartigen Neujahrswunsch von Christian Gottlob Winterschmidt, 1778. 
Quelle: Schreyl, S. 57 und Abb. 28.

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"Die Sitte, zum Jahreswechsel Wünsche oder andere Zeichen gegenseitigr Zuneigung zu tauschen, reicht weit in vorchristliche Zeiten zurück." (1) Schriftliche Neujahrsgrüße sind z.B. schon aus dem alten Ägypten überliefert, ferner auf römischen Öllämpchen zu finden. Neujahrswünsche - auch gereimte - stehen in Privatbriefen des 14. und 15. Jahrhunderts. (2) Bereits aus dem letzten Drittel des 15. Jahrhunderts sind gedruckte, mit religiösen Bildmotiven gezierte Neujahrsblättchen bekannt. (3) "Neujahrsgraphik ist fast so alt wie Xylografie [Holzschnitt], Buchdruck und Kupferstich." (4)

Grafische Neujahrsgrüße stammen bis ins 17. Jahrhundert häufig von Buchdruckern; sie dienten als Bildschmuck für zum Teil äußerst große Einblatt-Wandkalender. (5) Bis ins 18. Jahrhundert verteilten Klöster, Bruder- und Körperschaften ihre teils kolorierten Neujahrsblättchen mit religiösen Motiven (meist das Christkind) in Holzschnitt oder Kupferstich.

Aus dem 17. und 18. Jahrhundert sind zum Beispiel besonders aus Nürnberg zahlreiche bilderbogenartige Glückwunschblätter bekannt, sog. 'Heischezettel' [heischen = erbitten, fordern] mit Bildschmuck biblischen Inhalts, der dann im 18. Jahrhundert zunehmend durch die besonders geschätzten "Konterfeis der Herren Supplikanten" (6) ersetzt wurde.

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Neujahrswunsch des Zettelträgers Christoph Weiss, Kupferstich, 1771

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Neujahrswunsch des Zettelträgers Christoph Weiss, Kupferstich, 1771

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Auf diesen, auch als Wandschmuck verwendeten Neujahrsblättern sind unterhalb der Darstellung Strophen oder Verse zu lesen. Darin bitten die abgebildeten Dienstleute - "Nachtwächter, Zeitungsboten, Barbiere, Laternanzünder, Zettelträger, Theaterdiener und andere Dienstleistungsberufe", aber auch "Spruchsprecher, eine Art Zeremonienmeister und Stadtnarren öffentlicher Feste" (7), oder akademische Modelle (8) - um Trinkgelder oder andere Unterstützungen. (9) Die grafischen Heischebogen wurden am Neujahrstag selbst ausgetragen und den Dienst- und Stadtherren etc. persönlich überreicht, wofür eine Gegengabe erwartet wurde.

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Johann Michael Voltz, Überreichung der Glückwünsche am Neujahrsmorgen, lavierte Federzeichnung, um 1810

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Johann Michael Voltz: Überreichung der Glückwünsche am Neujahrsmorgen, lavierte Federzeichnung, um 1810. 

"Gezeigt wird, wie hereinstürmende Gratulanten am Neujahrsmorgen die Toilette eines wohlhabenden Nürnbergers unterbrechen. Allerlei dienstbare Geister, aber auch der Herr Prediger und die Musikanten der Bürgerwehr umringen den erst zur Hälfte Rasierten, überreichen Neujahrswünsche und erhalten Trinkgelder aus vorsorglich gefüllter Börse. Durch die geöffnete Flügeltür blickt man in das Vorzimmer, wo, mit der Zeichenfeder nur eben angedeutet, weitere Scharen drängen, welche sich durch hochgereckte Wunschbillets als Gratulanten zu erkennen geben." (Schreyl)

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Noch bis in die 1830er Jahre und vereinzelt später gab es dergleichen professionelle Neujahrswünsche, auch wenn in den nunmehr kurzen Texten und Kompositionen ihr Anliegen, die Bitte um (weitere) Unterstützung und Werbung für neue Aufträge, nur noch dezent oder humorvoll anklingt bzw. ausgespart bleibt. Auch sind diese Neujahrswünsche künstlerisch anspruchsvollere Originalgrafiken, denn die 'Supplikanten' und Schöpfer sowie Spender der Blätter waren nun die Künstler selbst. Meist handelt es sich bei diesen Künstlergrafiken (wie z.B. bei den hier gezeigten 12 Radierungen aus Wien, Prag und Nürnberg) um Arbeiten von sog. Malerradierern, die mit originellen Neujahrswunsch-Einfällen sowohl ihren bisherigen Gönnern danken als auch diese um ihre weitere 'geneigte Aufmerksamkeit' für ihr Schaffen bitten wollten.

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Daniel Chodowiecki, Neujahrskartenverkäuferin, Kupferstich

Daniel Chodowiecki: Neujahrskartenverkäuferin, Kupferstich.

"Den Stand einer solchen [Neujahrskarten-]Händlerin und ihr Publikum hat uns Daniel Chodowiecki in einem sehr hübschen Blatte dargestellt. Die Neujahrswünsche sind auf einem breiten, an einem Laternenpfahl angebrachten Gestell aufgehängt. Unter den Schaulustigen sind die verschiedensten Gesellschaftsklassen verbtreten; aber alle nehmen sichtlich lebhaftes Interesse an den Niedlichkeiten, die die redselige Verkäuferin vor ihnen ausgebreitet hat. Das Blatt ist in reiner Konturzeichnung ausgeführt, da es zum Kolorieren bestimmt war." (Zur Westen)

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Joseph Bergler der Jüngere, 1805Auch eigneten sich diese radierten Glückwunschblätter als Gaben für (Künstler-)Freunde und sonstige Auserwählte, doch konnten manche der Entwürfe auf Kupferplatten und Druckgrafiken auch zum Erwerb, d.h. zum Verkauf an Verleger oder Neujahrswunsch-Händler dienen, vorausgesetzt dass in der Komposition Blankostellen zum Ausfüllen freigelassen und die Bildmotive mehrseitig verwendbar waren. Künstler wie der Prager Akademiedirektor Joseph Bergler d.J., der zahlreiche Neujahrsmotive schuf, erhielten anscheinend auch Privataufträge für Neujahrswünsche (siehe unten Berglers Neujahrsgruß für 1809, wo die Mappe mit F. G., dem mutmaßlichen Glückwünschenden, monogrammiert ist). Vielleicht auch fertigte Bergler die Blätter kostenlos für arme Künstler, Akademiediener oder Modelle (10) etc. an. "Der Inhalt dieser Szenen führt mich zu der Annahme, dass [...] der wohlwollende Vorgesetzte aus Gefälligkeit [Karten zur Unterstützung der] Bitte um ein Neujahrstrinkgeld gefertigt hat." (11) 

"Unter allen Künstlern, die Glückwunschkarten geschaffen haben, war Joseph Bergler der Jüngere wohl der eifrigste und ausdauerndste." (12) Von seiner umfangreichen grafischen Produktion verdienen die Neujahrsblätter besondere Beachtung durch die abwechslungsreichen, teils witzigen, teils die Not der Zeit widerspiegelnden Motive. Auch allegorische Darstellungen sind darunter, doch beeindrucken besonders die kleinen Kompositionen mit Alltagsszenen und kurzen erläuternden Versen; viele stehen noch in der Tradition der alten Heischebogen. Beachtung verdient auch Berglers lockere und spontane Radiertechnik, welche die meisten dieser kleinen Blätter des angesehenen akademischen Malers auszeichnet. Berglers Neujahrswünsche umfassen den Zeitraum zwischen 1806 und 1828; für einige Jahresanfänge radierte er sogar zwei bis vier Motive. Der Prager Bergler-Katalog bildet ab und listet auf 34 Neujahrswünsche (es fehlt nur der für 1827). (13)

Die beiden Neujahrsblätter des mit Joseph Bergler fast gleichaltrigen Wiener akademischen Malers und Grafikers Joseph Fischer sind ebenfalls in den um 1800 parallel verwendeten Themen und Stilen gehalten. Klassizistisch ist die kleine allegorische Radierung für das Jahr 1800; der Neujahrswunsch für 1809 zeigt weitgehend realistisch ein Interieur: den Künstler in seinem malerisch arrangierten Atelier (ruhend und nicht arbeitend!).

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Johann Andreas Boerner wünscht Glück zum Jahr 1807, Radierung

Johann Andreas Boerner wünscht Glück zum Jahr 1807, Radierung

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Künstlerdilettanten wie der Nürnberger Kunstverlagsbuchhändler Johann Andreas Börner (1785-1862) entwarfen und radierten ihre persönlichen Neujahrswünsche selbst, des öfteren unter Mithilfe von befreundeten Künstlern. So zeichnete A. Gabler für den Glückwunsch für 1807 Börners Porträt und die Architektur, ein anderer die Schrift; das Blatt erhielt viel Beifall. Mit dieser Grafik Börners begann "die Blüte der persönlichen Wunschkarte in der alten Reichsstadt." (14)

Johann Adam Klein, einer der erfolgreichsten unter den vielen begabten Grafikern Nürnbergs in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts, schuf seine 16 überlieferten Neujahrsblätter zwischen 1807 und 1836 (14 Radierungen und 2 Aquatinten). (15) Es sind hübsche Genreszenen, einige lassen jeglichen Bezug zum Jahreswechsel missen, doch spielen z.B. Kleins Radierungen für 1818 (mit dem, den alten Kalender zerreißenden kleinen Mädchen) oder für 1829 (mit den kostümierten Affen vor einer Wand mit Werbezetteln, die sich auf Sylvester und Nürnberg beziehen) phantasievoll mit dem Glückwunsch zu Neujahr.

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Anmerkungen:
(1) Schreyl, S. 11.
(2) Private schriftliche Neujahrswünsche werden hier nicht berücksichtigt.
(3) Schreyl, S. 13 ff.
(4) Metken, S. 271, mit weiteren Beispielen.
(5) Schreyl, S. 17 ff. mit zahlreichen Bildbeispielen.
(6) Metken, S. 272.
(7) Metken, ebd.
(8) Vgl. Zur Westen, S. 79.
(9) Vgl. auch Schreyl, S. 23 ff.
(10) Zu den Neujahrsgrafiken für die Modelle siehe Joseph Bergler and Graphic Art in Prague 1800-1830, Katalog I. 274, S. 225; I. 279 und 280, S. 228.
(11) Zur Westen, S. 78.
(12) Zur Westen, S. 75.
(13) Joseph Bergler and Graphic Art in Prague 1800-1830. Edited by Roman Prahl. Prag: Olomouc 2007. Darin: Ondřej Chrobàk: New Year Greetings Cards, S. 47-53; Katalog, S. 219-238.
(14) Zur Westen, S. 81.
(15) Schreyl, S. 74 ff. Vgl. auch Zur Westen, S. 85 ff.

Abbildungen:
1. Neujahrswunsch des Zettelträgers Christoph Weiss, Kupferstich, 1771. Quelle: Schreyl, Abb. 16.
2. Johann Michael Voltz: Überreichung der Glückwünsche am Neujahrsmorgen, lavierte Federzeichnung, um 1810. Quelle: Schreyl, Abb. 1 und S. 5.
3. Daniel Chodowiecki: Neujahrskartenverkäuferin, Kupferstich. Zur Westen, S. 58 und Abb. Nr. 56.
4. Joseph Bergler d.J., Radierung 1805, Jüngling mit Blankotafel.
5. Johann Andreas Boerner wünscht Glück zum Jahr 1807, Radierung. Quelle: Schreyl, Abb. 32.

Literatur:
(zu einzelnen Künstlern siehe dort)
* Walter von Zur Westen: Vom Kunstgewand der Höflichkeit. Glückwünsche, Besuchskarten und Familienanzeigen aus sechs Jahrhunderten. Berlin: v. Holten 1921.
* Karl Heinz Schreyl: Der graphische Neujahrsgruss aus Nürnberg. Nürnberg: Hans Carl 1979. ISBN 3-418-00454-7. - Dazu Rezension von Sigrid Metken. In: Sigrid Metken, Rez. Karl Heinz Schreyl: Der graphische Neujahrsgruss aus Nürnberg, 1979. In: Kunstchronik 32, 1979, 271-274.Kunstchronik 32, 1979, 271-274.
* Christa Pieske: Das ABC des Luxuspapiers. Herstellung, Verarbeitung und Gebrauch 1860 bis 1930. Berlin: Dietrich Reimer 1983. ISBN 3-496-01023-1

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2. Joseph Fischer

Joseph Fischer, Neujahrswunsch 1800

J[oseph] Fischer / Für das Jahr 1800. Signiert: JFischer. Radierung. Höhe: 20; Breite: 25,5 cm (Blatt).

Die rechts sitzende Historia, welche auf eine Papierbahn die zeitgeschichtlichen Ereignisse aufzeichnet, blickt einem nach links in den Hintergrund abgehenden Greis nach, der - sturmumweht von seinem Mantel - in den Armen Waffen mit sich fortträgt und im Nichts verschwinden wird. Im Hintergrund rechts - von der Historia nicht beachtet - sieht man die jugendliche Erscheinung eines Mädchens, das den Betrachter lächelnd anblickt: Das neue, noch geschichtslose und darum nur skizzenhaft angedeutete Jahr realisiert sich, während das alte, kriegerische Jahr abtritt. 

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Joseph Fischer, Neujahrswunsch 1809

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J[oseph] Fischer / pro. Anno. MDCCCIX / FAFischer. Radierung. In der Platte signiert u. datiert 1808. Höhe 13; Breite 15,5 cm (Platte).

Der Künstler sitzt in seinem Atelier und blickt den Betrachter an. Ihn umgeben seine Gemälde, fast alles Landschaften und Veduten, dicht an der Wand hängend bzw. auf der Staffelei oder am Boden stehend. In dem Raum befinden sich verstreut auch allerlei Künstlerutensilien: mehrere Zeichenmappen, Bücher, lose Papiere, ein Stechzirkel, Plastiken u.a. Sofern es sich - wie vermutet -um ein Selbstbildnis handelt, sind die Waffen (Helm, Hieb- und Stichwaffen, Schild?) eventuell ein Hinweis auf den ehemaligen Kavalleristen. Über einem Tisch am Fenster hängt schräg ein mit Papier bespannter Rahmen, welcher das Tageslicht für zeichnerische bzw. druckgrafische Arbeiten optimal streuen soll.

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Notizen zu Joseph Fischer

Joseph Fischer, Kupferstecher, Radierer, Maler und Lithograph, geboren 30. 1. 1769 in Wien, gestorben dort 5. 9. 1822, studierte (seit 1783) an der Wiener Akademie unter Friedrich August Brand und Jacob Mathias Schmutzer. Seit 1786 erscheinen in ununterbrochener Reihe seine Stiche, Radierungen und Aquatintablätter. Am 18. 10. 1793 erlangt er den Titel eines k. k. Kammerkupferstechers. 1797 trat er als Freiwilliger in die Wiener Kavallerie ein, wo er Offizier wurde. Nach dem Frieden von Campo Formio (1797) machte er größere Reisen in Ungarn, Galizien und der Schweiz, Veduten zeichnend und malend, und ließ sich 1802 in Paris nieder. Hier bekam er bald die Bestellung von Kupferstichillustrationen zu Didot‘s Racine-Ausgabe (Paris 1801–05), arbeitete auch für das Tafelwerk "Musée Français" (Paris 1803–09) und bildete sich unter den von Napoleon zusammengehäuften Kunstwerken zu einem guten Kenner aus.

Anfang 1803 machte er hier die Bekanntschaft des Fürsten Nikolaus Esterházy, der dabei war, seine nachher so bedeutende Gemälde- und Kupferstichsammlung zu bilden. Der Fürst fand an dem auch im Pariser Kunsthandel bewanderten Künstler Gefallen, betraute ihn mit Kommissionen und nahm ihn im Mai desselben Jahres nach London mit, wo Fischer mit den Begründern der englischen Lithographie in Berührung kam und Mitarbeiter der „Specimens of Polyautography“ wurde. Im September 1803 kehrten der Fürst und Fischer nach Wien zurück, und letzterer bleibt nun ständig in den Diensten des Fürsten. 1804 ernennt ihn dieser auch formell zum Inspektor der Bilder- und Kupferstichsammlung. Seit dieser Zeit vernachlässigt Fischer seine künstlerische Tätigkeit und widmet sich fast ausschließlich den ihm anvertrauten Sammlungen, mit denen er 1814 nach Wien übersiedelt. Seit dieser Zeit spielt er eine bedeutendere Rolle im Wiener Kunstleben; 1815 wird er zum Mitglied der Kunstakademie erwählt sowie zum außerordentlichen, 1821 zum ordentlichen Professor der Landschaftszeichnung und Radierung.

Fischers umfangreiches grafisches Oeuvre umfasst neben Reproduktionen nach zahlreichen alten und modernen Künstlern u. a. Porträts, Landschaften, Studien, Genre- und Theaterszenen, eine Folge Jagdhunde und Vignetten sowie die „Denkmahle der Baukunst und Bildnerey des Mittelalters. Gezeichnet und unter Aufsicht von Joseph Fischer gestochen von österreichischen Künstlern“. (Thieme-Becker, redigiert und gekürzt; zum Oeuvre vgl. Nagler 1837, 4. Bd.)

Ein Porträt von Joseph Fischer (Radierung) besitzt die Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel.

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3. Joseph Bergler d. J.

Die hier abgebildete Auswahl von Neujahrswünschen, wurde - mit Ausnahme des Blattes für das Jahr 1809 - nach den Originalradierungen aus der Sammlung von Dr. Stefan Seeliger gescannt. Wir danken ihm für die Überlassung der Blätter. - Angegeben werden die Maße der Kupferplatten, Höhe x Breite.

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Joseph Bergler der Jüngere, Neujahrswünsche für 1806

[Neujahrswünsche für] 1806. Monogrammiert. 9x5,5 cm. (Joseph Bergler and Graphic Art in Prague 1800-1830, Katalog I. 265, S. 220.)

Ein Genius, der eine Wasserschale in der Linken hält, sitzt vor zwei übereinander gestellten Steinblöcken; der obere trägt die Jahreszahl 1806. 1805 wird von ihm mit einem Schwamm gelöscht.

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Joseph Bergler der Jüngere, Neujahrswünsche für 1807

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[Neujahrswünsche für 1807.] Monogrammiert und bezeichnet: Jedem nach belieben - Für das Jar 1807 / Nr. 43 - 21x14,2 cm. (Joseph Bergler and Graphic Art in Prague 1800-1830, Katalog I. 268, S. 221.)

Ein junger Mann, der mit abgenommenem Hut ein Zimmer betritt, bietet ein vom Käufer nach Belieben auszufüllendes übergroßes Neujahrsblatt an und trägt weitere Exemplare in einer Rolle unter dem Arm. Von der Ausstattung zu sehen sind ein Holzhocker und ein Gestell mit Öllampe und Lichtschirm; das angeschnittene Bild an der Wand trägt das Monogramm Berglers.

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Joseph Bergler der Jüngere, Neujahrswünsche für 1807

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[Neujahrswünsche für 1807.] Signiert: JBergler.: Fecit. Bezeichnet: Es gehet imer so Fort / Nr. 44. - 26x21,5 cm. (Joseph Bergler and Graphic Art in Prague 1800-1830, Katalog I. 269, S. 222.)

Zwei Knaben, von denen einer die Jahreszahl 1806 auf einer Anschlagtafel löscht und der andere die neue Jahreszahl 1807 anbringt. Der Affe links im Hintergrund gibt vor, den auf dem Kopf stehenden Spruch zu lesen: "Es gehet imer so Fort."

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Joseph Bergler der Jüngere, Neujahrswünsche für 1807

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[Neujahrswünsche für 1807.] Signiert: JBergler. Fecit - Bezeichnet: No: 45. - 26x21,5 cm. (Joseph Bergler and Graphic Art in Prague 1800-1830, Katalog I. 270, S. 223.)

Zwei Knaben befestigen an einer Hausmauer ein Plakat mit der Jahreszahl MDCCCVII. Am Boden liegt gerollt das alte Plakat mit der Jahreszahl MDCCCVI.

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Joseph Bergler der Jüngere, Neujahrswünsche für 1809

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[Neujahrswünsche für 1809.] Bezeichnet: zu de[m] Neuen Jahr 1809 / F. G. [Spruch im Unterrand:] Ich wünsch Euch allen ein frohes Jahr! Und mir, ein solches Stiefel paar. - 19x13,5. (Joseph Bergler and Graphic Art in Prague 1800-1830, Katalog I. 273, S. 225.) - Laut Walter von Zur Westen, S. 78, ist "F. G." der Auftraggeber der Grafik, der als Gratulant "offenbar auf eine klingende Anerkennung ausgeht".

Ein offenbar armer junger Mann mit kaputten Stiefeln greift nach einem neuen Paar, das (bei einem Schuster) mit mehreren anderen Stiefeln zum Verkauf ausgestellt ist.

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Joseph Bergler der Jüngere, Neujahrswünsche für 1811

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[Neujahrswünsche für 1811.] Monogrammiert und bezeichnet im Unterrand: Dass Alte ist vorbey / nun spanne ich wieder neu. - 14,8x11,3 cm (Joseph Bergler and Graphic Art in Prague 1800-1830, Katalog I. 277, S. 227.)

Ein junger Künstler steht an seinem Arbeitstisch und hat auf einem Block ein neues Papier aufgezogen mit der Jahreszahl XI. Das alte Papier mit der Jahreszahl X. liegt zerrissen darunter. Der Ständer zeigt seine Arbeitsleuchte, eine Öllampe mit Schirm, daran baumelnd eine Dochtschere. Auf einem Hocker Wasserkrug und Tuch.

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Joseph Bergler der Jüngere, Neujahrswünsche für 1817

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[Neujahrswünsche für 1817.] Bezeichnet: 1817. [Im Unterrand:] Ein's für heute, ein's für morgen! / Dies macht dem Menschen viele Sorgen. 17,5x12 cm. (Joseph Bergler and Graphic Art in Prague 1800-1830, Katalog I. 286, S. 231.)

Ein melancholischer Mann sitzt auf einem Hocker am Tisch und hält in beiden Händen je einen Wecken Brot. Neben ihm auf dem Tisch: Kerzenleuchter, Wasserkrug, Topf mit Löffel und ein Tuch. An die Wand gepinnt ist ein Blatt Papier mit der Jahreszahl 1817; ein Papierstreifen mit der Jahreszahl 1816 liegt auf dem Fußlauf des Tisches. Der daneben am Boden abgelegte zerbeulte Hut verweist auf den Bettlerhut zum Einsammeln von Almosen (und damit möglicherweise auf die verbreitete Armut nach den Napoleonischen Kriegen).

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Notizen zu Joseph Bergler d. J.

Joseph Bergler, Selbstporträt, Radierung, 1802

Joseph Bergler d. J.: Selbstportrait. Radierung, monogrammiert und datiert 1802. Höhe 18; Breite 12 cm (Platte)

Joseph Bergler der Jüngere, Historienmaler und Radierer, geboren am 1.5.1753 in Salzburg als Sohn des Bildhauers Joseph Bergler des Älteren, gestorben am 25.6.1829 in Prag, war unter " allen Künstlern, die Glückwunschkarten geschaffen haben, [...] wohl der eifrigste und ausdauerndste. [...] In seiner Jugend erfreute er sich der Gunst und Förderung des Fürstbischofs von Passau, Kardinals Grafen von Firmian, der ihm [1776] die Mittel zu einer längeren Studienreise nach Italien gab. Nach zehnjährigem Aufenthalt in Mailand und Rom, wo er sich hauptsächlich nach der Antike und den Werken Rafaels und seiner Schule bildete, kehrte er 1786 nach Deutschland zurück und wurde zunächst in Passau Kammermaler des Kardinals Grafen Auersperg, des Nachfolgers seines Gönners auf dem fürstbischöflichen Stuhle. Im Jahre 1800 ging er nach Prag, wo er zuerst als Lehrer, bald aber als Direktor an der neugegründeten Akademie bis zu seinem Tode wirkte und sich um die Förderung des Kunstlebens in Böhmen große Verdienste erwarb." Auch Josef Führich war hier sein Schüler. "Das Hauptgebiet seiner Tätigkeit war die religiöse Malerei. Zahlreiche Altarbilder von seiner Hand schmücken italienische, bayrische und österreichische Kirchen. Aber auch als Griffelkünstler [ d.i. Radierer] hat er in seiner Prager Zeit eine ziemlich umfangreiche Tätigkeit entfaltet." (Walter von Zur Westen, S.75; ergänzend siehe Thieme-Becker, Bd.3, S. 408f.)

Bildnisse im Digitalen Portraitindex:
Bildnis, radiert von Joseph Bergler d. J., 1801/15.
Bildnis, gezeichnet von Franz Christian Waldherr, lithografiert von Joseph Bergler d. J., 1813 
Bildnis, gezeichnet von Franz Johann Heinrich Nadorp, lithografiert von Josef Quaisser, 1823.

Literatur:
Joseph Bergler and Graphic Art in Prague 1800-1830. Edited by Roman Prahl. Prag: Olomouc 2007. Darin: Ondřej Chrobàk: New Year Greetings Cards, S. 47-53; Katalog, S. 219-238.
ISBN 978-80-85227-98-7

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4. Johann Adam Klein

Johann Adam Klein, Zum neuen Jahr 1817

Joh[ann] A[dam] Klein: Zum neuen Jahr 1817. Radierung. In der Platte monogrammiert: JAK (ligiert) fec[it]. Höhe: 9,5; Breite: 10 cm (Platte). - Werkverzeichnis Jahn 181

Ein eiliger Postreiter, dessen Pferd Staub aufwirbelt, bläst in sein Horn. Hinter ihm ein weiterer Reiter, der mit der Peitsche zur Eile antreibt, und ein bellender Hund.

Zum Vergleich hier ein Jahn unbekannter Zustandsdruck, der noch einen Grenzpfahl mit Planke und weitere kleine Abweichungen zeigt und nicht monogrammiert und bezeichnet ist.

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Johann Adam Klein, Zum neuen Jahr 1818

[Johann Adam Klein:] Zum neuen Jahr 1818. Radierung. In der Platte monogrammiert und datiert 1817. Höhe: 10; Breite: 11,5 cm (Platte). - Werkverzeichnis Jahn 202.

Ein kleines, winterlich gekleidetes Mädchen zerreißt das Titelblatt des "Kalenders für 1817", also des vergangenen Jahres.

xxx

Johann Adam Klein, Zum neuen Jahr 1820

 

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[Johann Adam Klein:] ZUM NEUEN JAHR 1820. Monogrammiert, bezeichnet und datiert: Milano 1819. Höhe 9,3; Breite: 7,5 cm (Platte). - Werkverzeichnis Jahn 245.

An einem alten Olivenbaum (?) sitzt auf einem Stein ein kleines Mädchen, das den Betrachter anschaut. Einen geflochtenen Korb mit einem schmausenden Geschwisterchen hat es hinter sich an den Stamm gelehnt. Wahrscheinlich entstand die Radierung auf der Reise des Künstlers nach Italien.

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Johann Adam Klein, Zum neuen Jahr 1829

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[Johann Adam Klein:] Zum neuen Jahr 1829. Signiert und datiert 1828. Höhe 8,7; Breite: 12,5 cm (Platte). - Werkverzeichnis Jahn 289.

Drei Affen sitzen, verschieden kostümiert, angekettet auf einer Holzbank. Hinter ihnen an der Wand hängen verschiedene Plakate, auf denen - von links nach rechts - zu sehen und  lesen ist: 
1. Plakat: Zur Feyer des Silvest... / Abends ist großer / Ball / im goldenen Adler / ... / Anfang 9 Uhr
2. Plakat: Bild eines Elefanten. Text: Große Menagerie / Mit hoher Bewilligung / Der ... / ... Plätze
3. Plakat: Theater in Nürnberg / lezte Vorstellung. / Mittwoch den 31. Dez.: / 1828 / Der Sylvesterabend / Personen .../ Anfang 6 Uhr Ende / 12 Uhr
4. Plakat: ächter Stahl / Punsch: / im grünen / Stern beim / weissen Thor

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Notizen zu Johann Adam Klein

Johann Adam Klein, Selbstbildnis

Selbstbildnis. Bleistift. Höhe: 13,5; Breite: 10,7 cm. In: Hans Geller: Die Bildnisse der deutschen Künstler in Rom 1800-1830. Berlin: Deutscher Verein für Kunstwissenschaft 1952, Nr. 630, Abb. 209.

Johann Adam Klein, Radierer, Maler, Lithograph, geboren 24.11.1792 in Nürnberg, gestorben 21.5.1875 in München. Er nahm im Alter von 8 Jahren Zeichenunterricht bei Georg Christoph von Bemmel und besuchte 1802 die Nürnberger Zeichenschule. 1805 kam er zu dem Kupferstecher Ambrosius Gabler in die Lehre, der ihn nach Antiken und nach holländischen Radierungen des 17. Jahrhunderts zeichnen und radieren ließ und in der Lithographie unterwies. Auch unternahm Gabler mit seinen Schülern Wanderungen in die Umgebung Nürnbergs, um sie zum fleißigen Studium der Natur anzuregen. 

1811 zog er nach Wien, um sich an der dortigen Akademie weiter auszubilden. Er befreundete sich mit Adam von Bartsch, Heinrich Friedrich Füger, Martin Molitor und vor allem mit Joh. Georg Mansfeld, der mit ihm Reisen machte und ihm Gönner in den Wiener Adelskreisen verschaffte. Auch Frauenholz sicherte ihm Aufträge seitens graphischer Verleger. Mit ihm zusammen ging Klein 1815 nach Nürnberg zurück, 1816 ging er gemeinsam mit seinem Künstlerfreund Johann Christoph Erhard wieder nach Wien. Von 1817 ab wurde er durch den französischen Botschafter Marquis de Caraman und den Fürsten Metternich unterstützt. 1818 unternahm er mit Johann Christoph Erhard, Ernst Welker und den Gebrüdern Friedrich Philipp und Heinrich Reinhold eine Reise nach Salzburg und ins Salzkammergut; während die andern von dort nach Italien weiterzogen, ging Klein nach München, wo er 7 Monate weilte und mit Max Joseph Wagenbauer, Heinrich Maria von Hess und Domenico Quaglio verkehrte. Nach kurzem Aufenthalt in Nürnberg machte er sich dann im August 1819 ebenfalls auf den Weg nach Rom. Hier traf er in der Gesellschaft Erhards mit Joseph Anton Koch und Johann Christian Reinhart zusammen. Nach 2 Jahren kehrte er über Venedig und Tirol nach Nürnberg zurück und übersiedelte 1837 nach München.

Kleins ausgesprochen zeichnerische Begabung wirkt sich in Richtung jener programmlosen, realistischen Landschaftskunst aus, die kurz nach 1800 als Reaktion gegen die pathetische Auffassung des heroischen Landschaftsstiles zur Geltung kam. Er war ein biederer Kleinstadtbürger mit ausgeprägtem Wirklichkeitssinn, den er in seiner Jugend, auf seinen vielen Wanderungen und seinen Reisen unermüdlich zeichnend betätigte. Ländliche Szenen aller Art, in denen er sich der Wiedergabe von Pferden und Haustieren mit besonderer Liebe widmete, machen den Hauptteil seines Werkes aus. Daneben stehen historisch interessante militärische Begebenheiten aus der Zeit der Freiheitskriege, die er beim Durchzug der Russen in Nürnberg, beim Wiener Kongress und am Rhein zu beobachten Gelegenheit hatte, Darstellungen fremdländischer Volkstypen sowie die naturgetreuen Bildnisse seiner Freunde und Bekannten. Der Hauptreiz der graphischen Blätter Kleins besteht in der Schlichtheit ihrer Konzeption. Die vor der Natur angefertigten Zeichnungen, nach Ort und Datum ihrer Entstehung meistens genau bezeichnet, werden unverändert auf die Platte übertragen.

Das graphische Oeuvre Kleins umfasst 366 Nummern. Es enthält außer Radierungen und Lithographien Ätzdrucke und Blätter in Aquatinta-, Kreide- und Schabmanier. Sehr häufig und aus allen Perioden vorkommend sind seine Neujahrsvignetten. Auch Umrissblätter,
wie sie das Biedermeier zu kolorieren liebte, kommen öfters vor. (G. Poensgen in Thieme-Becker; gekürzt und bearbeitet)

Weblinks
* Artikel Johann Adam Klein in Wikipedia.
* R. Bergau, Johann Adam Klein. In: Allgemeine Deutsche Biographie 16 (1882), S. 95-96 [Onlinefassung].
* Kurt Pilz, Johann Adam Klein. In: Neue Deutsche Biographie 11 (1977), S. 741 f. [Onlinefassung]

Literatur:
* C[arl] Jahn: Das Werk von Johann Adam Klein, Maler und Kupferätzer zu München. München, Verlag der Montmorillon'schen Kunsthandlung 1863 (Werkverzeichnis). - 12 Darstellungen mit Widmung zum neuen Jahr, S. XX.
* Wilhelm Schwemmer: Johann Adam Klein. Ein Nürnberger Meister des 19. Jahrhunderts. Nürnberg: Hans Carl (1966) (mit Abdruck der Selbstbiographie von 1833, S. 10-28).
* Johann Adam Klein. 16 Tafeln in Lichtdruck mit einleitendem Text von Bruno Golz (Deutsche Graphik des 19. Jahrhunderts) Hamburg: Hanseatischer Kunstverlag [1926].
* Johann Adam Klein 1792-1875. Zeichnungen und Aquarelle. Bestandskatalog der Stadtgeschichtlichen Museen Nürnberg. Bearb. von Renate Freitag-Stadler. Nürnberg: Hans Carl 1975. ISBN 3-418-00442-3

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5. Neujahrsseiten des Goethezeitportals

2009
Neujahr in Bildern und Texten

2010
Prosit Neujahr!

2011
Neujahrsglückwünsche

2014
Neujahrsentschuldigungskarten von Joseph Führich

2015
Vexierbilder und Scharaden

2016
Neujahrsgrüße aus der Ferne

2017
Ein Lebenslauf in fingierten Inseraten und Zeitungsausschnitten

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Vexierbilder und Scharaden
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Verzierte Briefbogen mit Klassikerzitaten
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