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Illustrationen der Werke von Moritz Graf Strachwitz


 Jutta Assel und Georg Jäger:
Bilder zu Gedichten von Moritz Graf Strachwitz

(München November 2019)

Das Goethezeitportal publiziert 10 Gedichte des weitgehend vergessenen Moritz Graf von Strachwitz (1822-1847), mit Zeichnungen von Felix Wichert, in Holzschnitt ausgeführt von R. Brend'amour's xylographischer Anstalt. Strachwitz, Spross einer angesehenen Adelsfamilie in Schlesien, studierte die Rechte, quittierte jedoch die Beamtenlaufbahn und führte ein freies, ungebundenes Leben. Mehrmals sprach er sich gegen den "Schacher", das "Philister-" und "Memmenthum" der Gegenwart und für die Werte der heroischen Zeit des Rittertums aus. Strachwitz war ausschließlich Lyriker. Im  literarisch-geselligen "Sonntags-Verein zu Berlin", bekannt  als "Tunnel über der Spree", wurde er in den 1840er Jahren und über seinen Tod hinaus zur "Identifikations-" und "Leitfigur" des Kreises (Weißert). Die bekannteste Würdigung von Strachwitz als Charakter und Balladendichter stammt von Fontane, der einige Zeit, wie er sich erinnert, "einer der Eifrigsten in der Strachwitz Gemeinde" war.

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