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 Jutta Assel und Georg Jäger:
Justinus Kerner
 »Klecksographien«

(München Januar 2011)

Klecksographien nannte Justinus Kerner vorsätzlich hergestellte Zufallstintenkleckse (schwäbisch 'Tintensäue'), die durch Falten des Papierbogens eine symmetrische Gestalt erhielten. Sie ähneln den Bildern, mit denen der Rorschach-Test, auch "Tintenkleckstest" genannt, durchgeführt wird. Die "der Phantasie Spielraum lassenden Gebilde," oft gespensterartig und fratzenhaft aussehend, regten Kerner zu Charakteristiken und kleinen Geschichten an, die er in Verse fasste. Wo die Phantasie nicht ausreichte, half Kerner "mit ein paar Federzügen" nach.  Er unterscheidet Hades- und Höllenbilder mit Kobolden, Todesboten, Hexen, Teufeln, dem Satan etc.

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