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Goethe, Schiller und die Goethezeit auf Google+

Jutta Assel | Georg Jäger

 

Erstellt: Juli 2005
Stand: Januar 2015
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Gliederung

1. Postkarten
2. Rechtlicher Hinweis und Kontaktadresse

 

Den Text von Schillers "Wilhelm Tell" finden Sie im "Projekt Gutenberg.DE".
URL: http://gutenberg.spiegel.de/schiller/tell/tell.htm.

 

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Nach Recherchen von Dietmar Bittrich <dietmar.bittrich@gmail.com> ist die Serie zwischen 1918 und 1920 gedruckt worden. Zum Verlag siehe die Seite "Farbenphotographische Gesellschaft FPhG - Chromoplast Verlag". Die Illustrationen finden sich auch in dem Werk von Max Stora: Wilhelm Tell. Nacherzählt für das deutsche Volk. München: Phoebus-Verlag [1920]. 

Zur Beachtung:
Um sie zu vergrößern, klicken Sie auf die Abbildungen.


 

1. Am Vierwaldstätter See

 

Wilhelm Tell. Otto Peter pinx. Verso: 1. Am Vierwaldstätter See, mit unten stehendem Text. Nr. 3898. Serie 158. Signet: UVACHROM. Signet im Briefmarkenfeld: F Ph G im Dreieck [Gesellschaft für Farbenphotographie, Stuttgart]. Nicht gelaufen.

 

Baumgarten: Bindet los! Rettet mich vom
    Tode! Setzt mich über!
Fährmann: Geht nicht. Ein schweres Un-
    gewitter ist im Anzug. Ihr müßt warten.
Tell: Der brave Mann denkt an sich selbst
    zuletzt, vertrau auf Gott und rette den Be-
    drängten.

 




 

2. Vor Stauffachers Haus zu Steinen

 

Wilhelm Tell. Otto Peter pinx. Verso: 2. Vor Stauffachers Haus zu Steinen, mit unten stehendem Text. Nr. 3899. Serie 158. Signet: UVACHROM. Signet im Briefmarkenfeld: F Ph G im Dreieck [Gesellschaft für Farbenphotographie, Stuttgart]. Nicht gelaufen.

 

Frau Gertrud: So ernst, mein Freund? Ich kenne
    Dich nicht mehr.
Schon viele Tage seh ich's schweigend an,
Wie finstrer Trübsinn Deine Stirne furcht.
Auf Deinem herzen drückt ein still Gebresten,
Vertrau es mir, ich bin Dein treues Weib,
Und meine Hälfte fordr' ich Deines Grams.
  Stauffacher: O Weib! Ein furchtbar wütend
Schrecknis ist der Krieg; die Herde schlägt er
und den Hirten..

 




 

3. In Altdorf: Der Geßlerhut

 

Wilhelm Tell. Otto Peter pinx. Verso: 3. In Altdorf: Der Geßlerhut, mit unten stehendem Text. Nr. 3900. Serie 158. Signet: UVACHROM. Signet im Briefmarkenfeld: F Ph G im Dreieck [Gesellschaft für Farbenphotographie, Stuttgart]. Nicht gelaufen.

 

  Ausrufer::
In des Kaisers Namen! Höret!
Ihr seht diesen Hut, Männer von Uri!
Aufrichten wird man ihn auf hoher Säule,
Mitten in Altdorf, an dem höchsten Ort,
Und dieses ist des Landvogts Will' und Meinung:
Dem Hut soll gleiche Ehre, wie ihm selbst, geschehn;
Man soll ihn mit gebognem Knie und mit ent-
blößtem Haupt verehren. Daran will der König
die Gehorsamen erkennen.

 




 

4. Freiherr von Attinghausen zu Rudenz

 

Wilhelm Tell. Otto Peter pinx. Verso: 4. Freiherr von Attinghausen zu Rudenz, mit unten stehendem Text. Nr. 3901. Serie 158. Signet: UVACHROM. Signet im Briefmarkenfeld: F Ph G im Dreieck [Gesellschaft für Farbenphotographie, Stuttgart]. Nicht gelaufen.

 

Du bist gebunden – Ja, Unglücklicher,
Du bists, doch nicht durch Wort und Schwur,
Gebunden durch der Liebe Seile!
Das Ritterfräulein willst du dir erwerben
Mit Deinem Abfall von dem Land –
                                Betrüg dich nicht!
Dich anzulocken zeigt man Dir die Braut;
Doch deiner Unschuld ist sie nicht beschieden.

 




 

5. Der Schwur auf dem Rütli

 

Wilhelm Tell. Otto Peter pinx. Verso: 5. Der Schwur auf dem Rütli, mit unten stehendem Text. Nr. 3902. Serie 158. Signet: UVACHROM. Signet im Briefmarkenfeld: F Ph G im Dreieck [Gesellschaft für Farbenphotographie, Stuttgart]. Nicht gelaufen.

 

Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern,
In keiner Not uns trennen und Gefahr.
Wir wollen frei sein wie die Väter waren,
Eher den Tod, als in der Knechtschaft leben.
Wir wollen trauen auf den höchsten Gott
Und uns nicht fürchten vor der Macht der
                                        Menschen.

 




 

6. Vor Tells Haus

 

Wilhelm Tell. Otto Peter pinx. Verso: 6. Vor Tells Haus, mit unten stehendem Text. Nr. 3903. Serie 158. Signet: UVACHROM. Signet im Briefmarkenfeld: F Ph G im Dreieck [Gesellschaft für Farbenphotographie, Stuttgart]. Nicht gelaufen.

 

Hedwig: Wo gehst Du hin?
Tell: Nach Altdorf zu dem Vater.
Hedwig: Der Landvogt ist jetzt dort.
    Bleib weg von Altdorf.
Tell: Mir soll sein böser Wille nicht viel
    schaden. Ich tue recht und scheue keinen Feind.

 




 

7. Eine wilde Waldgegend

 

Wilhelm Tell. Otto Peter pinx. Verso: 7. Eine wilde Waldgegend, mit unten stehendem Text. Nr. 3904. Serie 158. Signet: UVACHROM. Signet im Briefmarkenfeld: F Ph G im Dreieck [Gesellschaft für Farbenphotographie, Stuttgart]. Nicht gelaufen.

 

  Bertha zu Rudenz:
Kämpfe fürs Vaterland, Du kämpfst für Deine Liebe!
Es ist ein Feind, vor dem wir alle zittern,
Und eine Freiheit macht uns alle frei!

 




 

8. Tells Apfelschuß

 

Wilhelm Tell. Otto Peter pinx. Verso: 8. Tells Apfelschuß, mit unten stehendem Text. Nr. 3905. Serie 158. Signet: UVACHROM. Signet im Briefmarkenfeld: F Ph G im Dreieck [Gesellschaft für Farbenphotographie, Stuttgart]. Nicht gelaufen.

 

Rudenz zu Geßler: Herr Landvogt, weiter
    werdet Ihr's nicht treiben,
Ihr werdet nicht
– Es war nur eine Prüfung –
Zu weit getrieben,
Verfehlt die Strenge ihres weisen Zwecks und
    allzustraff gespannt, zerspringt der Bogen.
    (Tell legt an.)

 




 

9. Tells Flucht vom Herrenschiff

 

Wilhelm Tell. Otto Peter pinx. Verso: 9. Tells Flucht vom Herrenschiff, mit unten stehendem Text. Nr. 3906. Serie 158. Signet: UVACHROM. Signet im Briefmarkenfeld: F Ph G im Dreieck [Gesellschaft für Farbenphotographie, Stuttgart]. Nicht gelaufen.

 

Tell: Als wir die Felsenplatte frisch rudernd
    bald erreicht,
Fleh ich die Gnade Gottes an und drücke,
Mit allen Leibeskräften angestemmt,
Den hintern Gransen an die Felswand hin.
Jetzt schnell mein Schießzeug fassend,
    schwing' ich selbst
Hochspringend auf die Platte mich hinauf,
Und mit gewalt'gem Fußstoß hinter mich
Schleudr' ich das Schifflein in den Schlund
    der Wasser –
Dort mag's, wie Gott will, auf den Wellen
    treiben!

 




 

10. Im Edelhof zu Attinghausen

 

Wilhelm Tell. Otto Peter pinx. Verso: 10. Im Edelhof zu Attinghausen, mit unten stehendem Text. Nr. 3907. Serie 158. Signet: UVACHROM. Signet im Briefmarkenfeld: F Ph G im Dreieck [Gesellschaft für Farbenphotographie, Stuttgart]. Nicht gelaufen.

 

  Attinghausen (sterbend):
Drum haltet fest zusammen – fest und ewig –
Kein Ort der Freiheit sei dem andern fremd –
Hochwachten stellt aus auf euren Bergen,
Daß sich der Bund zum Bunde rasch versammle
Seid einig – einig – einig –

 




 

11. Die hohle Gasse bei Küßnacht

 

Wilhelm Tell. Otto Peter pinx. Verso: 11. Die hohle Gasse bei Küßnacht, mit unten stehendem Text. Nr. 3908. Serie 158. Signet: UVACHROM. Signet im Briefmarkenfeld: F Ph G im Dreieck [Gesellschaft für Farbenphotographie, Stuttgart]. Nicht gelaufen.

 

Geßler: Das ist Tells Geschoß
Tell: Du kennst den Schützen, suche keinen
    andern!
Frei sind die Hütten, sicher ist die Unschuld
Vor dir, du wirst dem Lande nicht mehr schaden.

 




 

12. Huldigung vor Tells Wohnung

 

Wilhelm Tell. Otto Peter pinx. Verso: 12. Huldigung vor Tells Wohnung, mit unten stehendem Text. Nr. 3909. Serie 158. Signet: UVACHROM. Signet im Briefmarkenfeld: F Ph G im Dreieck [Gesellschaft für Farbenphotographie, Stuttgart]. Nicht gelaufen.

 

Alle: Es lebe Tell! Der Schuß und der
    Erretter!
Bertha: So reich ich diesem Jüngling meine
    Rechte.
Die freie Schweizerin dem freien
    Mann!
Rudenz: Und frei' erklär ich alle meine Knechte.

 


 


Weitere Seiten zu Schillers "Wilhelm Tell"

Friedrich Schiller: Wilhelm Tell.
Im 650. Jahre der schweizerischen Eidgenossenschaft 1941
Mit zahlreichen Illustrationen
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Der Münchener Bilderbogen Nro. 3:
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Kontaktanschrift:

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Ludwig-Maximilians-Universität München
Institut für Deutsche Philologie
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