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Goethe, Schiller und die Goethezeit auf Google+

Wissenschaftliche Publikationen zu Johann Heinrich Wilhelm Tischbein

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 *Erstpublikation* Assel, Jutta und Jäger, Georg: Goethe-Motive auf Postkarten: Tischbeins "Goethe in der Campagna"

(München August 2004)

Goethe und J. H. W. Tischbein lernten sich 1786 in Rom persönlich kennen, Goethe zog in Tischbeins Wohnung am Corso. Wie sehr Goethe den Künstler schätzte, zeigt sein Brief an den Weimarer Freundeskreis: „Das Stärkste, was mich in Italien hält, ist Tischbein, ich werde nie [...] so viel in so kurzer Zeit lernen können als jetzt in Gesellschaft dieses ausgebildeten, erfahrenen, feinen, richtigen, mir mit Leib und Seele anhängenden Mannes.“ Das Bildnis „Goethe in der Campagna“ von 1787 zeigt Goethe, wie er halb sitzend, halb liegend auf antiken Steinen ruht und sinnend in die Ferne blickt, umgeben von Bruchstücken antiker Werke. Das Bild steckt voller Anspielungen: die Trümmer, auf denen Goethe sitzt, umfassen die ganze Antike. Das Relief zeigt Orestes und Pylades vor Iphigenie - ein Hinweis auf das Drama, an dem Goethe damals arbeitete. „Grünender Epheu schlingt sich um das verfallende Bruchstück zum Zeichen, dass die Antike durch den Dichter zu neuem Leben erweckt worden ist." (von Einem) Tischbeins Bild stellt den "Wanderer auf dem Obelisk " dar (so hat Goethe das Bild selbst genannt), den "Homo Viator". Die Postkarten belegen die vielfältigen Adaptionen des programmatischen Bildes.

  Zur Dokumentation

 

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Martin Dönike:
„Diese hier beygelegte Nachrichten sind mir von H. Hirt mitgetheilt worden“ - Anmerkungen zur ersten Beschreibung von Tischbeins Gemälde „Goethe in der Campagna di Roma“

(München Januar 2008)

Unter den Bildnissen Goethes zählt J. H. W. Tischbeins Gemälde, das den Dichter in der Campagna di Roma zeigt, sicherlich zu den berühmtesten. Von zentraler Bedeutung im Hinblick auf Entstehung und Deutung des Bildes ist eine im Teutschen Merkur erschienene zeitgenössische Beschreibung, die gemeinhin dem Vetter Tischbeins, Ludwig Philipp Strack, zugeschrieben wird. Der Beitrag weist nach, dass der für die Kunst- und Literaturgeschichte des Klassizismus so eminent wichtige Quellentext gar nicht von Strack stammen kann, sondern tatsächlich von dem damaligen Cicerone und späteren Professor für Theorie und Geschichte der zeichnenden Künste an der Berliner Universität Aloys Hirt verfaßt wurde, der 1786/87 in Rom sowohl mit Goethe als auch mit Tischbein in engstem Kontakt stand.

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 *Erstpublikation* Jäger, Georg und Assel, Jutta: Goethe-Motive auf Postkarten: Tischbeins "Goethe in der Campagna"

(München August 2004)

Goethe und J. H. W. Tischbein lernten sich 1786 in Rom persönlich kennen, Goethe zog in Tischbeins Wohnung am Corso. Wie sehr Goethe den Künstler schätzte, zeigt sein Brief an den Weimarer Freundeskreis: „Das Stärkste, was mich in Italien hält, ist Tischbein, ich werde nie [...] so viel in so kurzer Zeit lernen können als jetzt in Gesellschaft dieses ausgebildeten, erfahrenen, feinen, richtigen, mir mit Leib und Seele anhängenden Mannes.“ Das Bildnis „Goethe in der Campagna“ von 1787 zeigt Goethe, wie er halb sitzend, halb liegend auf antiken Steinen ruht und sinnend in die Ferne blickt, umgeben von Bruchstücken antiker Werke. Das Bild steckt voller Anspielungen: die Trümmer, auf denen Goethe sitzt, umfassen die ganze Antike. Das Relief zeigt Orestes und Pylades vor Iphigenie - ein Hinweis auf das Drama, an dem Goethe damals arbeitete. „Grünender Epheu schlingt sich um das verfallende Bruchstück zum Zeichen, dass die Antike durch den Dichter zu neuem Leben erweckt worden ist." (von Einem) Tischbeins Bild stellt den "Wanderer auf dem Obelisk " dar (so hat Goethe das Bild selbst genannt), den "Homo Viator". Die Postkarten belegen die vielfältigen Adaptionen des programmatischen Bildes.

  Zur Dokumentation

 

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*Erstpublikation* Rolf Selbmann: Goethes Kehrseite. Eine Künstlerfreundschaft und die Entstehung der deutschen Klassik (Goethegesellschaft München 2010, "Goethe und die Musik")   PDF-Fassung 

 

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