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Künstler- und Denkerenzyklopädie

 Johann Evangelist Scheffer von Leonhardshoff
(1795-1822)

 

Kurzbiographie zu Johann Evangelist Scheffer von Leonhardshoff

1795-Wien-1822. Studium an der Wiener Akademie unter Hubert Maurer; seit etwa 1811 unter dem Einfluß des in Wien verbliebenen Lukasbruders Joseph Sutter Abkehr vom akademischen Kunstbetrieb; 1812 Reise nach Venedig; neben der Kopiertätigkeit nun Naturstudien und religiöse Kompositionen. Sein Gönner Fürstbischof Xaver Salm-Reifferscheidt ermöglichte ihm 1814-16 einen Studienaufenthalt in Italien, wo er in engem Anschluß an Friedrich Overbeck im Kreis der Lukasbrüder lebte und arbeitete; im Oktober 1815 Aufnahme in den Lukasbund. 1816 Rückkehr nach Klagenfurt; Krankheit und finanzielle Not; 1819-20 Übersiedelung nach Wien, es entstanden Werke wie das "Votivbild Vargemont" und die "Orgel spielende h. Cäcilie", die ihn bekannt machten. Nach kurzem Aufenthalt in Klagenfurt, wo ihn Cäcilie Bontzak in schwerer Krankheit pflegte, 1820-21 wieder in Rom, wo er sein Hauptwerk, die "Tote hl. Cäcilie" malte. Im Sommer 1821 wieder in Wien, wo er am 12. Januar 1822 starb.

Jutta Assel: Johann Evangelist Scheffer von Leonhardshoff: Romantische Allegorie

Johann Evangelist Scheffer von Leonhardshoff: Romantische Allegorie


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