goethe

Goethe, Schiller und die Goethezeit auf Google+

»Tag der offenen Tür« der Ludwig-Maximilians-Universität im Februar 2008

Am 1. Februar 2008 fand an der Ludwig-Maximilians-Universität München der alljährliche »Tag der offenen Tür« statt, an dem auch das Goethezeitportal wieder teilnahm. Dieser Tag bot den idealen Anlaß, um unser neues von Susanne Koch initiiertes Projekt  »Goethe, Schiller & Co – Ein Projekt zur Motivation von Jugendlichen für die Goethezeit« der Öffentlichkeit vorzustellen.

 


Prof. Dr. Martin Huber, Dr. Danica Krunic, Fani Paraforou M.A., Evangelina Ćilerdžić und Susanne Koch

Mit dem neuen Projekt »Goethe, Schiller & Co« möchte das Goethezeitportal seiner Aufgabe als Kulturvermittler nachkommen und die nachwachsende Generation mit der Kunst und Kultur der Goethezeit in fruchtbare Verbindung setzen. Das Projekt möchte die Neugierde bei den Jugendlichen wecken und sie hier an diesem zentralen Versammlungspunkt zum aktiven Mitwirken anregen. So bot der »Tag der offenen Tür« der Vorstellung nicht nur einen würdigen Rahmen, sondern versammelte genau die Zielgruppe, für die das Projekt explizit geschaffen wurde.

Dementsprechend hatten wir einiges vorbereitet: 2500 frisch gedruckte Postkarten-Flyer lagen bereit zur Verteilung und Information, drei große Din A1 Plakate im Hintergrund und eine ständig laufende Power-Point-Präsentation veranschaulichten lebendig Konzeption und Inhalte des Goethezeitportals. Die zusätzlichen von der IT-Gruppe Geisteswissenschaften zur Verfügung gestellten Laptops waren das „i-Tüpfelchen“ und luden die Schüler direkt vor Ort zum Surfen im Goethezeitportal ein. Abgerundet wurde der optische Eindruck des Standes durch die vom dtv-Verlag bereitgestellten lebensgroßen Pappfiguren von Goethe und Schiller, sowie zwei kleine Büsten der beiden Dichtergenies. Zusätzlich hatten wir ein kleines Gewinnspiel mit Fragen zu Themen rund um die Goethezeit vorbereitet.


Mit Spannung erwarteten wir diesen Tag: Welche Resonanz wird unser Stand auf die Schüler und Lehrer haben? Wie werden sie unser neues Jugendprojekt aufnehmen? Das frühlingshafte Sonnenwetter, die wie immer freitags vorhandene Wochenendstimmung unter Schülern und die zusätzliche Zeugnisvergabe für die Abiturienten ließen uns befürchten, daß das Interesse der Schüler nicht so hoch sein könnte. Doch wir wurden schnell vom Gegenteil überzeugt! Ab 10.30 Uhr füllten sich die altehrwürdigen Gänge und Räumlichkeiten mit suchenden Schülern, herumstehenden Grüppchen, die ihre Erfahrungen austauschten und mit einfach nur gemütlich vorbeiflanierenden Neugierigen – und sehr viele blieben bei uns stehen und ließen sich für das Goethezeitportal und das Jugendprojekt interessieren. Wir verteilten Flyer, beantworteten Fragen zum Projekt und führten ideenanregende Gespräche mit Lehrern und Schülern.

Besonders große Anziehungskraft hatte unser Gewinnspiel mit Preisauschreiben. Fast alle Schüler setzten sich an die Laptops und suchten im Goethezeitportal nach den richtigen Antworten. Auf diese Weise konnte auch Neugierde bei den Jugendlichen geweckt werden, die sich nicht für literarisch-kulturelle Themengebiete oder speziell für die Goethezeit interessieren. Zweimal veranstalteten wir an dem Tag Preisausschreiben, im Zuge derer wir vom dtv-Verlag Bücher, von der Concorde Home DVDs und CDs von Jens Thomas als attraktive Preise verleihen durften. Diese Preisverleihungen und die daraus resultierenden Schüleransammlungen zogen natürlich weitere Neugierige an. Somit nutzten wir diese Phasen der totalen Aufmerksamkeit, um kurz die Inhalte des Goethezeitportals und des Jugendprojekts »Goethe, Schiller & Co« vorzustellen. Sogar noch zum Ende der Veranstaltungen hin um 14 Uhr konnten wir Interesse für das Goethezeitportal wecken und es scharrten sich wieder unzählige Schüler um uns, um Preise zu erlangen und um zu schauen, was hier denn los ist.




Insgesamt haben wir trotz der allgemeinen Hektik und Suche („Wo ist der Raum xxx?“ „Wissen Sie, wo die Vorlesung ... stattfindet?“) viele Schüler für das Goethezeitportal interessieren können und auch teils in Ruhe mit ihnen sprechen können, während diese am Laptop saßen und die Antworten auf die Preisfragen gesucht haben. Die Sitzmöglichkeit und die gesellige Atmosphäre an unserem Stand trug sicherlich auch dazu bei, daß sich Schüler gerne bei uns ausruhten, Gummibärchen naschend entspannt Informationen erhalten konnten und auch gerne etwas länger für ein Gespräch blieben.

Ein für Schüler und auch für das Goethezeitportal wechelseitig rundum interessanter und inspirierender Tag – mit viel Lob und Anregungen auch für das Jugendprojekt »Goethe, Schiller & Co«.

München, im Februar 2008
Ihr Team des Goethezeitportals

 













Das Fach- und Kulturportal der Goethezeit