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Goethe, Schiller und die Goethezeit auf Google+

Jahresversammlung 2007

Am Samstag, den 14. April 2007 um 15.00 Uhr fand die 4. ordentliche Mitgliederversammlung des Goethezeitportals in den neuen Münchner Räumen in der Osterwaldstraße 95 statt.

 

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In einem detaillierten Tätigkeitsbericht wurden die neuen Inhalte erläutert und Ergänzungen sowie der Aufbau neuer Themenbereiche angeregt. Den größten inhaltlichen Zuwachs des Jahres 2006 konnten das »Rom-Projekt« und die sogenannten »Glanzpunkte im Goethezeitportal« verzeichnen.

Das aus Mitteln des Kulturfonds Bayern unterstützte Projekt »Goethes Italienische Reise, Rom« ist mittlerweile schon zu einem sehr ansehnlichen Projekt herangewachsen. Inhalte gibt es schon in fast allen Bereichen, die rege genutzt werden. Es enthält etwa 25 Seiten: Text-Bild-Seiten zu Orten kultureller Erinnerung (Cestius-Pyramide; Colosseum; Grabmal der Cecilia Metella; Grotte der Egeria; Pantheon; Campagna; Tivoli), Seiten zu einzelnen Künstlern, Seiten mit Stimmen zu Goethes Italienreise, Seiten mit und zu den »Römischen Elegien« u.a.m. Es ist gelungen, auch das römische Volksleben im Bild zu dokumentieren (Pifferari, Saltarello, Römischer Carneval). Zur Einführung hat Prof. Grimm zwei Beiträge zum deutschen Italienbild zur Verfügung gestellt. Die Hörbücher zu den „Römischen Elegien“, mit denen wir erstmals auch die auditiven Möglichkeiten des Netzes nutzen, sind somit gut eingebettet. Es stehen noch aus die Seiten zu Karl Philipp Moritz und zur Entwicklung der klassischen Ästhetik. Auch wenn die Zuschüsse des Bayerischen Kulturfonds im Sommer aufgebraucht sein werden, sollen weiterhin Rom-Seiten erstellt, aber auch andere Reiseziele Goethes bearbeitet werden. 

Im Bereich der »Glanzpunkte im Goethezeitportal« kamen im letzten Jahr genau 40 neue Publikationen dazu. Insgesamt hat das Goethezeitportal bisher 2400 Bilder, die Bildbeiträge werden mittlerweile im wöchentlichen Turnus eingestellt. Die Reihe: »Goethe-Motive auf Postkarten« erzielte etwa 11.000 Page Impressions. Hinsichtlich des Bildmaterials liegt der Schwerpunkt auf Illustrationen von literarischen Werken der Goethezeit, das Ziel ist die Marktführerschaft. Bildanfragen von Verlagen, Redaktionen, Organisationen etc. bestätigen, daß das Goethezeitportal sich auf dem richtigen Weg befindet. Auf mittlere Sicht sollte überlegt werden, ob die Bilddateien, zusätzlich zu den statischen Seiten, in einer Datenbank vereint werden.

Thematisch gibt es mehrere Schwerpunkte: Illustrationen zu Werken Goethes und Schillers (Faust und Gretchen, Hermann und Dorothea, Gedichte wie das Heidenröslein, Die Glocke, Pegasus im Joche, Wilhelm Tell, Galerie von Schillers Leben), Illustrationen zu Texten von Bürger, Brentano, Eichendorff, Wilhelm Müller, Heine, demnächst auch Uhland, mehrere Anthologien, darunter das reich illustrierte Prachtwerk von Friedrich Bodenstedt sowie die Reihen »Orte und Zeiten in Goethes Leben« (Weimarer Gartenhaus; Dornburg; Kickelhahn) und »Orte kultureller Erinnerung« (Heidelberg; Loreley) werden fortgesetzt. Eine Folge von Seiten zur Rheinromantik steht an. Die Seiten zu den (immer wieder nachgefragten) Goethe-Bildnissen werden demnächst ergänzt durch Bilder seiner Familie, von Großeltern bis Enkel.

Bei allen Bildmaterialien wurde darauf geachtet, daß Hoch- und Popularkultur, bekannte und unbekannte Künstler gemischt werden. Beispiele aus der goethezeitlichen Hochkultur bilden die Folgen von Peter von Cornelius, Eugène Delacroix und Moritz Retzsch zum »Faust« – die drei bedeutendsten, von Goethe gewürdigten Illustrationen -, Franz Pforrs Zeichnungen zu Goethes »Götz von Berlichingen«, Eduard von Steinles Illustrationen zu Brentanos »Chronik des fahrenden Schülers«, Illustrationen von Joseph Ritter von Führich zu Bürgers Balladen »Lenore« und »Der wilde Jäger« wie dem Volksbuch von Genoveva, Umrißstiche von Retzsch und von Bonaventura Genelli zu Schillers Ballade »Pegasus im Joche« u.a.m.

Was Illustrationen auf Postkarten betrifft, so ist das Goethezeitportal auf diesem, von der Forschung noch kaum erschlossenen Feld der Popularkultur Marktführer und soll es bleiben. Es werden demnächst die ersten Seiten zu Märchen und Sagen (die meist, aber nicht ausschließlich den grundlegenden Sammlungen der Brüder Grimm folgen), später auch zu Liedern folgen. Damit dehnt das Goethezeitportal sein Angebot an Illustrationen weit aus und erfaßt viele in Folge ihrer Vertonung bis heute bekannte, gesungene Texte. Es wird jedoch weiterhin darauf geachtet, dass auch Druckgrafiken in Einzelblättern, Illustrationen aus Büchern, alte Fotoabzüge usw. zur Geltung kommen (vgl. die Seiten mit Druckgrafiken: Porträt- und Memorialgrafik zu Goethe und Schiller; Colosseum; Tivoli; demnächst: Heidelberg). 

Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit betreffend sind Verbesserungen im Marketing des Portals von großer Wichtigkeit. Damit die neuen Inhalte auch eine breite Leserschaft finden, wurde überlegt, Postkarten bzw. E-Cards zu gestalten und so das Goethezeitportal zu kommunizieren.

 

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