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Goethe, Schiller und die Goethezeit auf Google+

Deutschlehrertag am Goethe-Institut Madrid 2009

Das DAAD-Lektorat an der Universität Salamanca und der Madrider Germanistenverband
kennen schon das Goethezeitportal

 

Der Deutschlehrertag 2009 fand am 14. November 2009 am Goethe-Institut Madrid statt. Zielgruppe dieser Tagung, die vom 9:30 Uhr bis zum 20 Uhr dauerte, waren Grundschul- und GymnasiallehrerInnen, die in Spanien für das Fach Deutsch an öffentlichen und privaten Schulen und Gymnasien tätig sind. Manche HochschuldozentInnen und LektorInnen aus verschiedenen spanischen Universitäten waren auch anwesend.

Der Informationstand des GZPs befand sich im Erdgeschoss, am Eingang des Gebäudes. Um 8:30 Uhr wurde das Eingangsplakat montiert. Werbematerial stand zur Verfügung, sowie 2 PCs. Um 9:30 wurde der Informationsstand geöffnet. Für die Tagung waren auch Seminare geplant. Ich besuchte zwei Seminare, aber den ganzen Tag standen die PCs und das Werbematerial zur Verfüng für alle, die sich informieren wollten. Die restliche Zeit war ich am Informationsstand.

Alle Besucher des Informationsstands hatten die Möglichkeit, das GZP selber an den PCs zu sehen. Besonders interessant wurden die TimeLine, das Projekt “Goethes italienische Reise” und das Projekt “Goethe, Schiller und Co.” empfunden. Vielen Dank für Deine Hilfe, Susanne! Ich hoffe, manche werden sich an Dich wenden! Einige GymnasiallehrerInnen nahmen auch Werbematerial mit, um sie in ihren Klassen zu verteilen. Deutsch wird sehr selten an den spanischen Schulen und Gymnasien unterrichtet, und nur als Wahlfach. Das Goethezeitportal stellte ich an den GymnasialehrerInnen als eine kostenlose Online-Ressource vor, die nicht nur zum leichten Erwerb der deutschen Geschichte und Literatur, sondern auch zur Motivation der Lernenden im Deutschunterricht dienen kann. Ich erklärte auch, zum selbstständigen Lernen und Entdecken eignet sich das Projekt “Goethe, Schiller und Co.” hervorragend. Sehr schön wurden die Musikprojekte (“Rap macht Schule” und Jens Thomas) vom diesem Projekt im Allgemeinen empfunden.

Besonders attraktiv war das Goethezeitportal für die anwesenden HochschuldozentInnen und LektorInnen aus verschiedenen Universitäten (Salamanca, Madrid und Sevilla). Sie kannten das Goethezeitportal noch nicht. Ihnen stellte ich das Goethezeitportal als ein Motivations-Tool vor, damit spanischsprachige StudentInnen am Anfang des Studiums die “schwierige” Literatur von Goethe und Schiller besser erwerben können.

Die einzige Schwierigkeit lag daran, dass nicht viele Besucher am Anfang Interesse über das Goethezeitportal zeigten, und nur Broschüren abholen wollten. Zum Glück gab es manche Bekannte von mir an der Tagung und Deutschsprachige, die sich dafür interessierten. In den Seminaren habe ich TeinnehmerInnen eingeladen, den Informationsstand zu besuchen. Für ein nächstes Mal könnte ich z. B. Bonbons mitnehmen, um Besucher anzulocken.

Werbematerial des Goethezeitportals gibt es jetzt an folgenden Orten in Spanien: Bibliothek des germanistischen Instituts (Universidad Complutense Madrid), Bibliothek des Goethe-Instituts Madrid, DAAD-Lektorat der Universität Salamanca, “Vaguada de la Palma” Gymnasium (Salamanca). Insgesamt blieb der Deutschlehrertag eine sehr positive Erfahrung. Das Goethezeitportal ist in Spanien noch sehr unbekannt an allen Forschungs- und Lehrebenen. Durch Werbung und Vorstellung an verschieden Orten könnte es sein, dass sich die Lage nach und nach verändert. Mein nächster Versuch wird es, das Goethezeitportal im Rahmen einer “Deutschen Literatur”-Vorlesung (5. Semester) zu benutzen, um eine Einführung in die Goethezeit zu machen (TimeLine und geographische Karten). Goethes italienische Reise könnte auch so vorgestellt werden, wenn ich die notwendige Erlaubnis meines Doktorvaters für diese zwei Ideen bekomme.

Anna Macias




Das Fach- und Kulturportal der Goethezeit