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Goethe, Schiller und die Goethezeit auf Google+

Grußwort der Landeshauptstadt München

Das Internetfenster "Goethezeitportal“ eröffnet einen neuen Blick auf die Vernetzung von Kunst und Wissenschaft in Deutschland. Das Portal trägt nicht nur der Bedeutung Johann Wolfgang von Goethes für unsere Kulturgeschichte Rechnung; es zeigt auch, inwieweit das Geistesleben jener Epoche immer noch Relevanz besitzt, wo sich Anknüpfungspunkte zwischen gestern und heute finden lassen – und das sind erstaunlich viele. Das Portal öffnet einerseits dem Kreis von Spezialisten und andererseits auch einer breiten Öffentlichkeit Zugang zur Kultur der Goethezeit.

Außerdem bietet es die Chance, den Austausch zwischen den Kulturen mit neuen Energien und Impulsen zu versehen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum interkulturellen Dialog. Das Internetprojekt bringt Kulturschaffende und Kulturinteressierte zusammen und erschließt dabei eine neue Ebene der Kulturvermittlung. Das bedeutet auch einen Beitrag zu leisten für das zukünftige Europa. Die Goethezeit als Paradebeispiel von Weltoffenheit und Liberalität trägt damit zu einem erweiterten Verständnis für ein zukünftiges Europa bei, das bei gleichzeitigem Zusammenwachsen nie den Blick für die eigene Kultur verliert.

Das Kulturreferat der Stadt München unterstützt das Fach- und Kulturportal der Goethezeit der LMU auch, weil es eine Plattform ist, die den medientheoretischen und medienkünstlerischen Diskurs vereint. Es ermöglicht künstlerische Visualisierungs-strategien, die einen ganz neuen Zugang zu wissenschaftlichen Diskursen vermittelt.

Das Kulturreferat der Stadt München wünscht den Initiatoren des Goethezeitportals alles Gute und freut sich auf eine fruchtbare Zusammenarbeit.

München, den 01.02.2003
Gez. Prof. Dr. Dr. Lydia Hartl
Kulturreferentin der Landeshauptstadt München

Das Fach- und Kulturportal der Goethezeit