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Aktueller Newsletter des Goethezeitportals No. 10 vom 16. November 2013

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»Orte kultureller Erinnerung: Brocken«

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Goethezeit,

der heutige Newsletter ist zwei Beiträgen aus dem Bereich der Topographischen Ansichten gewidmet. Viele Erinnerungen verknüpfen sich mit Orten, mit Schauplätzen des Geschehens. Dies gilt in besonderem Maße für Goethe und seine Zeitgenossen. In loser Folge veröffentlicht das Goethezeitportal darum Ansichten von Stätten, die in die Erinnerungskultur eingingen. Dabei greifen wir auf die verschiedensten Medien zurück, von der Zeichnung und dem Gemälde bis zur Ansichtskarte und dem privaten Foto. Unsere heutigen beiden Beiträge befassen mit dem Brocken als ein Ort der kulturellen Erinnerung.

 

 Jutta Assel und Georg Jäger: Orte kultureller Erinnerung: Brocken (Harz)


Folge I: Landschaft, Naturerlebnis, Patriotismus und Tourismus in historischen Bildern und Texten

Die erste Seite zum Brocken (Harz) schildert die Landschaft mit ihren charakteristischen Granitfelsen, das wechselhafte Wetter, die berühmten Sonnenauf- und Sonnenuntergänge und das Phänomen des "Brockengespenstes". Ein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung des Tourismus, von dem Bilder und Texte, darunter eine Reisebeschreibung von Hans Christian Andersen, berichten. Vorgestellt werden die Schutzhütten und das Brockenhaus mit dem Brocken-Stammbuch und seinen Einträgen. Die patriotische Vereinnahmung von "Hermanns Felsenland" wird durch mehrere Zeugnisse, darunter ein Gedicht von Friedrich Leopold Graf zu Stolberg, dokumentiert. Somit bietet die Seite ein vielseitiges Bild vom Brocken als Natur- und Kulturlandschaft.

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Folge II: Goethes Brockenbesteigungen

Die zweite Brockenseite ist den drei Brockenbesteigungen Goethes (1777, 1783, 1784) gewidmet. Auf der ersten Brockenbesteigung entstand das Gedicht "Harzreise im Winter". Wir geben den Text, den vollständigen Kommentar von Kannegießer, den dadurch angeregten Selbstkommentar Goethes wieder. Aus der "Campagne in Frankreich" entnehmen wir die Erzählung der ersten Harzwanderung und des Besuches bei dem hypochondrischen Gelehrten Plessing, der zu dem berühmten Gedicht Anregungen gab. Die zweite Brockenbesteigung und die dritte, gemeinsam mit dem Zeichner Kraus, galten den geologisch-mineralogischen Interessen Goethes, insbesondere dem Studium des Granits. Die daraus entstandene Aufzeichnung "Über den Granit" sowie ein Gedicht auf seinen Enkel Walther, das die wechselnde Rolle von Steinen im Leben thematisiert, geben Einblick in Goethes naturgeschichtliche Spekulationen und formulieren grundlegende Ideen seiner Naturanschauung. Wo möglich werden die genannten Personen, Örtlichkeiten und die angesprochenen kulturgeschichtlichen Entwicklungen illustriert.

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Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen!



Ihr Goethezeitportal-Team

Dr. Danica Krunic

 

 

 

 

 

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