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Aktueller Newsletter des Goethezeitportals No. 1 vom 20. Januar 2013

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»Dichter- und Zitaten-Quartett
. Mit Bildnissen von Karl Bauer«

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Goethezeit,

das neue Jahr möchten wir nebst unseren besten Wünschen mit einem »Dichter- und Zitaten-Quartett« beginnen. 

 


  Jutta Assel und Georg Jäger:
Dichter- und Zitaten-Quartett
. Mit Bildnissen von Karl Bauer

Vorgestellt wird das „Dichter- und Zitaten-Quartett“ (1937), das der Maler und Zeichner Karl Bauer für den Spiele-Verlag von Jos. Scholz in Mainz gestaltet hat. Es enthält je vier Karten zu 12 Dichtern von Lessing über Goethe, Schiller, Kleist, Eichendorff, Körner, Uhland, Grillparzer, Keller, Liliencron, Löns bis zu Eckart, dem „Parteidichter“ der NSDAP. Für idealisierende und heroisierende Bildnisse historischer wie lebender Persönlichkeiten war Bauer bekannt. Von George, dessen frühem Kreis er angehörte, hat er das maßgebliche Bildnis entworfen, als "Schöpfer vieler ausgezeichneter Bildnisse des Führers" erhielt er 1938 die "Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft". Um zu verstehen, in welchen Kontexten dieses der nationalsozialistischen Literaturpolitik dienende Dichterquartett entstand, werden der Dokumentation umfängliche Notizen zum Quartett und den ausgewählten Zitaten, zum Künstler und zum Verlag beigegeben, die auf nationalistisches und völkisches Ideengut weisen.

  Zur Dokumentation

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 Siegfried Schödel: Blumröder ? 

Gustav BlumröderMit Gustav Blumröder (Nürnberg 1802 - Nürnberg 1853) wird an einen vielseitigen Schriftsteller, Mediziner / Psychiater, Politiker des frühen 19. Jahrhunderts erinnert. Lediglich seine „Vorlesungen über Esskunst“ (1838) finden bis heute ein breiteres Interesse. Sein einziger Roman („Morano“, 1823) gehört in den Zusammenhang der Schauerliteratur des ausgehenden 18. / beginnenden 19. Jahrhunderts. Selbst in seinen Schriften zur Psychiatrie (Hauptwerk: „Über das Irreseyn“, 1836) wird er, unabhängig von der medizinischen Diskussion, von den Zeitgenossen nicht zu Unrecht auch in der Spur von E. T. A. Hoffmann und Jean Paul gesehen. Seine Dissertation „De Hypnoticis“ (1826) kann sogar teilweise als eine Art von Übersetzung von Jean Paul in das akademische Genre aufgefaßt werden. Ganz zu schweigen davon, daß die „Vorlesungen über Esskunst“ die Zeitgenossen mit Jean Paul rühmend in Verbindung brachten. Seine späte politische Tätigkeit, er war Abgeordneter der Nationalversammlung in Frankfurt (1848/49), war wenig erfolgreich, machte ihn schließlich auch 1849 zum Opfer der Reaktion.

  PDF-Fassung  (ca. 10 MB)

 

 

 

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen!



Ihr Goethezeitportal-Team

Dr. Danica Krunic

 

 

 

 

 

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