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Goethe, Schiller und die Goethezeit auf Google+

Aktueller Newsletter des Goethezeitportals No. 2 vom 5. Februar 2012 

Friedrich von Schiller »Die Bürgschaft«. Lithographiert von Joseph Trentsensky

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Goethezeit,

Friedrich von Schiller »Die Bürgschaft«. Lithographiert von Joseph Trentsenskyim Wiener Verlag Trentsensky, der heute vor allem für seine Bilderbogen ("Mandlbogen") und Papiertheater bekannt ist, erschien um 1825 ein Heft mit sechs Lithographien zur Ballade "Die Bürgschaft" von Schiller. Die Serie orientiert sich an der klassizistischen Umrissillustration mit Schattenschraffuren, wie sie für historische Kompositionen gängig waren. Diese Publikation, die in Bibliotheken nicht nachgewiesen ist, wird vom Goethezeitportal vollständig wiedergegeben. 

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Weiterer Glanzpunkt
 

 Jutta Assel und Georg Jäger
Lieder und Bilder 
in Zeichnungen von Bertha Bagge

Bertha Bagge (1859-1939) ist für ihre Ansichten des "alten" Frankfurt bekannt. Um 1890 hat sie sich aber auch als Illustratorin von Gedichten der Romantik sowie der Biedermeier- oder Restaurationszeit zu profilieren gesucht. Die Mappe "Lieder und Bilder in Zeichnungen von Bertha Bagge" (Leipzig bei Amelang 1892) wird vom Goethezeitportal vollständig publiziert. Illustriert werden Gedichte von Joseph von Eichendorff, Eduard Mörike, Wilhelm Müller, Robert Reinick, Friedrich Rückert und Ludwig Uhland. Die Künstlerin steht mit ihren Illustrationsgraphiken in der Nachfolge der Spätromantiker (Ludwig Richter u.a.), doch ist ihre graphische Technik auch durch den impressionistischen Duktus beeinflusst.

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Empfehlung der Redaktion 

 Julia A. Schmidt-Funke 
Kommerz, Kultur und die ‚gebildeten Stände‘. Konsum um 1800

Das adlig-bürgerliche Milieu der ‚gebildeten Stände‘, das sich im deutschsprachigen Raum während der Aufklärung formierte, verstand sich um 1800 als Avantgarde gesellschaftlicher Reformen. Julia A. Schmidt-Funke stellt diese Sozialformation in ihrem Beitrag als Konsumgemeinschaft vor und arbeitet damit die programmatische Bedeutung heraus, die Fragen der Kleidung, der Einrichtung oder des ‚Kulturkonsums‘ zukam.

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»Unser Buch-Tipp der Woche«

Die Gemälde. „...denn was wäre die Welt ohne Kunst?Die Gemälde. „...denn was wäre die Welt ohne Kunst?“
Bestandskatalog von Petra Maisak und Gerhard Kölsch, 
herausgegeben vom Freien Deutschen Hochstift 

(Frankfurt am Main 2011, Hardcover Preis: 69,- €)

»Goethes „leidenschaftliche Neigung für bildende Kunst“ bietet das ideelle Fundament für die breitgefächerte Sammlung der Gemälde, die das Freie Deutsche Hochstift seit dem Erwerb des Frankfurter Goethe-Hauses im Jahr 1863 zusammengetragen hat. Entstanden ist eine einzigartige Galerie der Goethezeit, in der sich die künstlerischen Strömungen der Epoche – Spätbarock, Aufklärung und Empfindsamkeit, Klassizismus, Romantik, Biedermeier und früher Realismus – geradezu beispielhaft verfolgen lassen. Dabei sind fast alle Künstlerinnen und Künstler aus dem deutschen Sprachraum, mit denen Goethe in Verbindung stand, vertreten: von den Frankfurter Malern seiner Jugend über J. H. Füssli, die Malerfamilie Tischbein, J. Ph. Hackert und Angelica Kauffmann bis zu C. D. Friedrich. 

Der Bestandskatalog bietet einen vollständigen Überblick über die fast 500 Bilder umfassende Sammlung und öffnet ein breites kulturhistorisches Panorama, das auch die Kleinmeister und dilettierenden Künstler einbezieht, ohne die ein Verständnis der Epoche kaum möglich wäre. Die Kommentare schlagen die Brücke zwischen bildender Kunst und Literatur und legen die vielfältigen intermedialen Bezüge offen, die Goethes Vorstellung der wechselseitigen Anziehungskraft von Wort und Bild sichtbar machen. 

Der Bestandskatalog im Folioformat umfasst 415 Seiten. Alle Gemälde werden farbig abgebildet.«

 

 

 

 

 

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen!



Ihr Goethezeitportal-Team

Dr. Danica Krunic

 

 

 

 

 

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