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Goethe, Schiller und die Goethezeit auf Google+

Aktueller Newsletter des Goethezeitportals No. 12 vom 27. September 2012 

Klicken Sie hier, falls Sie den Newsletter nicht optimal lesen können: http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=6605 

 

»Märchenmotive auf Postkarten: Tischlein deck dich«

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Goethezeit,

in unserem heutigen Newsletter möchten wir Sie gerne auf zwei weitere Beiträge unserer Rubrik »Legenden, Märchen- und Sagenmotive« aufmerksam machen: 
http://www.goethezeitportal.de/wissen/illustrationen/legenden-maerchen-und-sagenmotive.html

 

 


 Jutta Assel und Georg Jäger: 
Märchenmotive auf Postkarten: »Tischlein deck dich«. Illustriert von Ludwig Richter, Georg Mühlberg und Paul Hey

Das Märchen "Tischchendeckdich, Goldesel und Knüppel aus dem Sack" aus den "Kinder- und Hausmärchen" der Brüder Grimm handelt von diesen wundersamen Geschenken, die den drei Söhnen eines armen Schneiders auf ihrer Wanderschaft geschenkt werden. Das Goethezeitportal bringt den Text der Brüder Grimm mit den Illustrationen von Ludwig Richter (1803-1884), eine Serie von sechs Bildpostkarten von Georg Mühlberg (1863-1925) und drei Sammelbilder von Paul Hey (1867-1952), die das populäre Märchen illustrieren. Beigegeben sind die Fassung von Ludwig Bechstein aus seinem "Deutschen Märchenbuch" sowie Hinweise auf die Verwendung der Motive in der Literatur des 19. Jahrhunderts.

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http://www.goethezeitportal.de/wissen/illustrationen/legenden-maerchen-und-sagenmotive/tischlein-deck-dich.html

 

 


 Jutta Assel und Georg Jäger: 
Sagenmotive auf Postkarten: Kunigunde von Kynast.

Über die Burg Kynast, auf einem hohen Granitfelsen im Riesengebirge in Schlesien gelegen, gibt es mehrere Sagen, am bekanntesten wurde die Sage von Kunigunde von Kynast. "Sie war sehr schön, aber auch sehr eigensinnig, denn ihr Vater hatte ihr als seinem einzigen Kinde in jeder Hinsicht unbeschränkte Willensfreiheit gelassen und sie nicht wie ein Mädchen, sondern wie einen Junker erzogen." Ihr über alles geliebter Vater stürzte zu Tode in den "Höllengrund", als er betrunken die Burgmauer umreiten wollte. Aller Freier, die sich nun einstellten, entledigte sich die kalte und stolze Kunigunde, indem sie nur zum Gemahl zu nehmen bereit war, dem die Burgmauer zu umreiten gelang. Alle, die es wagten, zerschellten wie ihr Vater im Abgrund, bis ein Landgraf von Thüringen das gefährliche Kunststück vollbrachte. Er aber, zu dem sie vom ersten Anblick an in heftige Liebe fiel, rächte die toten Freier und strafte Kunigunde. Diese Sage bildet den Stoff zu Balladen von Theodor Körner und Friedrich Rückert. In Körners Ballade höhnt der Landgraf: "Verschmähter Liebe unendlicher Schmerz / Das hatt' ich bei Gott mir versprochen, / Du solltest ihn fühlen! / Jetzt ist dein Herz / Gebrochen." Gegen den Strich gelesen hat die Sage die Frauenrechtlerin Louise Otto. Bei ihr spricht Kunigunde: "Und war es doch mein einziges Verbrechen, / Nicht ohne Lieb zur Sklavin mich zu machen! / Das wollten nur die stolzen Männer rächen, / Das ist's, was sie noch heut an mir verlachen!".

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Empfehlungen der Redaktion

 Gerhard Lauer: Das Schöne und die Republik. Politische Klassik in Weimar um 1800 

Gab es eine politische Theorie der Weimarer Klassik? In seinem Aufsatz „Das Schöne und die Republik“ versucht Gerhard Lauer erstmals zu zeigen, dass es eine Politische Klassik gab. Sie geht aus den Traditionen des Florentiner Bürgerhumanismus hervor und wird über die Schottische Moralphilosophie nach Weimar vermittelt. Lauer zeigt, dass zentrale Stellen etwa in Schillers „Wilhelm Tell“ oder in Goethes „Hermann und Dorothea“ nicht zu verstehen sind, ohne die Politische Klassik einzubeziehen.

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»Unser Zeitgeist Blog«

Im Bann der Menschlichkeit

Johann Wolfgang Goethe, der unerreichte Meister der deutschen Dichtung, ist heute wie zu allen Zeiten hochaktuell. 

Von Patrick Peters

Dieser Tage – am 28. August – jährte sich der Geburtstag Johann Wolfgang Goethes zum 263. Mal. Das ist keine besondere Zahl, gewiss, und für Kulturbetrieb, Medien und Verlage lange nicht so wertvoll wie einprägsame Daten wie der 250. Geburtstag oder 200. Todestag; man denke nur an die endlosen Berichte und Sonderausgaben zu Friedrich Schillers 250. Wiegentag im Jahre 2009. Aber dennoch sollte uns der Geburtstag des 1749 in Frankfurt am Main Geborenen, den man kaum weniger als einen der großen Deutschen überhaupt bezeichnen kann, jedes Jahr aufs Neue etwas angehen, uns innehalten und mit Goethe und seinem Werk befassen lassen. Denn der Mann, dem wir den Faust und die Farbenlehre, die Wahlverwandtschaften und Wilhelm Meister, den jungen Werther und den Gesang Mahomets zu verdanken haben, ist alle Zeiten hochaktuelle und nicht genug zu würdigen. Ein Versuch.

  • Im Bann der Menschlichkeit

 http://www.goethezeitportal.de/digitale-bibliothek/kleines-feuilleton/im-bann-der-menschlichkeit.html

 


 

Unser Buch-Tipp

Klaus-W. Haupt: „Die zwei Federn des Johann Winckelmann.
Oder: Wer sein Glück erkennt und nutzt, der ist es wert!“

»Bereits der geistige Wegbereiter der Französischen Revolution Jean Jaques Rousseau protestierte mit leidenschaftlichen Worten gegen die verbildete Gesellschaft und weckte Empfindungen für die Schönheit der Natur. Johann Joachim Winckelmann, der das Zeitalter der Aufklärung hautnah als Gegensatz zwischen modernen Ideen und traditionellem Standesdünkel erlebte, fand die Verkörperung ästhetischer und geistig-moralischer Schönheit in den antiken Kunstwerken: „Das allgemeine vorzügliche Kennzeichen der griechischen Meisterstücke ist endlich eine edle Einfalt und stille Größe! So wie die Tiefe des Meeres allezeit ruhig bleibt, die Oberfläche mag noch so wüten, ebenso zeigt der Ausdruck in den Figuren der Griechen bei allen Leidenschaften eine große und gesetzte Seele.“«

http://www.goethezeitportal.de/fileadmin/Images/db/wiss/neuerscheinungen/2012/haupt-winckelmann.pdf 

 

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen!



Ihr Goethezeitportal-Team

Dr. Danica Krunic

 

 

 

 

 

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