[A] [B] [C] [D] [E] [F] [G] [H] [I] [J] [K] [L] [M] [N] [O] [P] [Q] [R] [S] [T] [U] [V] [W] [X] [Y] [Z]
[A]
[B]
[C]
[D]
»Die Königlich Bayerische Hofschauspielerin Clara Ziegler (1844-1909) bestimmte ihre Villa am Englischen Garten und ihr beträchtliches (erspieltes) Vermögen zur Errichtung eines Theatermuseums. ›Ich habe mit meiner Stiftung den Zweck im Auge, unserer Kunst eine Heimstätte im vornehmen Sinne zu gründen, welche unserem Stande zur Ehre gereichen soll...‹. Am 24. Juni 1910 wurde das der Stiftung zugehörige Theatermuseum in der Villa der Schauspielerin eröffnet. Es ist damit das älteste unabhängige Institut seiner Art überhaupt. Im September 1979 erhob der Freistaat Bayern das Theatermuseum der Clara-Ziegler-Stiftung in den Rang eines staatlichen Museums. Seitdem heißt es Deutsches Theatermuseum (früher Clara-Ziegler-Stiftung).
Die Schau- und Studiensammlung des Museums setzt sich zusammen aus ca. 40.000 grafischen Zivil- und Rollenporträts von Sängern, Tänzern, Schauspielern, Dramatikern, Komponisten und Regisseuren. Annähernd 50.000 Bühnenbild- und Kostümentwürfe belegen alle wesentlichen Inszenierungsstile. Die Theaterfotografie hat einen besonderen Stellenwert in der Sammlung. Von Nadar in Paris, dem ersten Theaterfotografen überhaupt, bis heute umfasst die Fotosammlung inzwischen fast 3 Millionen Negative sowie Positive von Porträts, Rollen und Inszenierungen.
Auch der Theaterbau wird im Deutschen Theatermuseum dokumentiert. Zahlreiche Originalmodelle sowie die kompletten Nachlässe der Theaterarchitekten Gottfried Semper und Max Littmann, ferner ca. 10.000 weitere Pläne, Graphiken und Fotos belegen die Entwicklung des Theaterbaus von der Antike bis zur Gegenwart. Requisiten, Kostüme und Masken ergänzen die Schau- bzw. Studiensammlung. Die etwa 70.000 Autographen, Tagebücher (z.B. von Max Reinhardt), Rollenverzeichnisse, Regiebücher, Choreografien, Dramenhandschriften und autobiografische Aufzeichnungen bilden den wertvollen Kern des Archivs. Sonderausstellungen.« (Homepage 08/2005)
Webseite: http://www.stmwfk.bayern.de/Kunst/theatermuseum.aspx
[E]
[F]
[G]
»Die Gesellschaft für Theatergeschichte e. V. wurde am 6. April 1902 in Berlin von Schriftstellern, Journalisten, Gelehrten, Bühnenangehörigen und anderen am Theater Interessierten mit dem Ziel gegründet, ein spartenübergreifendes Forum zur Beschäftigung mit dem Theater in Geschichte und Gegenwart zu schaffen.
Sie ist eine selbständige wissenschaftliche Vereinigung mit Verbindung zu zahlreichen anderen theaterwissenschaftlichen Lehr- und Forschungseinrichtungen, Theatersammlungen, Museen und Bibliotheken des In- und Auslandes. Gegenwärtig gehören der Gesellschaft etwa 50 persönliche und 70 korporative Mitglieder (Institute/Bibliotheken) an.« (Homepage 10/2005)
Webseite: http://www.theatergeschichte.org
Goethe, Johann Wolfgang von (1749-1832)
Die Geschichte des Goethe-Theaters in Bad Lauchstädt
Webseite: http://www.goethe-theater-bad-lauchstaedt.de/
[H]
[I]
[J]
[K]
[L]
»Das Literaturmuseum im Lessing-Haus (erbaut 1929 - 1931) lädt nicht nur zur Besichtigung der Ausstellung, sondern auch zu Veranstaltungen und individuellen Studien ein. Das Lessing-Museum Kamenz wurde im Blaubuch der Bundesregierung als ein ›Kultureller Gedächtnisort‹ mit besonderer nationaler Bedeutung aufgenommen.
Zur Geschichte des Museums: Weil Lessings Geburtshaus 1842 durch einen Stadtbrand zerstört wurde, konnte in Kamenz, wo der Dichter seine Kindheit verbracht hat, kein Memorialmuseum entstehen. Um die Pflege des aufklärerischen Erbes von Gotthold Ephraim Lessing jedoch nicht auf geistige Aktivitäten wie Gedenkveranstaltungen, Vorträge und Theateraufführungen beschränken zu müssen, wurde anlässlich seines 200. Geburtstages im Jahre 1929 der Grundstein für ein Lessinghaus gelegt, das - wie es in der Gründungsschrift heißt - ›ein Denkmal von bleibendem, allgemeinpraktischem Werte‹ sein sollte. Im 150. Todesjahr Lessings, 1931, ist das Gebäude mit den städtischen Einrichtungen Museum, Bibliothek und Archiv eingeweiht worden.
Einen führenden Platz in der Sammeltätigkeit des Museums nehmen die Dokumente zu Lessing-Inszenierungen ein. Im Laufe der Jahre konnte das Sammelgebiet ›Theatralia‹ mit Materialien bereichert werden, die nicht nur über Inszenierungsabsichten der Theater Aufschlüsse geben, sondern auch die Wirkung auf den Zuschauer dokumentieren. Dazu gehören unter anderem Konzeptionen und Strichfassungen, Programmhefte, Szenenfotos, Kritiken, Videoaufzeichnungen, Plakate, Grafikblätter mit Kostümentwürfen und Arrangmentskizzen, Bühnenmodelle und Theaterkostüme.« (Homepage 08/2005)
Webseite: http://www.lessingmuseum.de/index2.php
[M]
Manskopf, Friedrich Nicolas (1869-1928)

»Aus der Bildnissammlung des Frankfurter Weinhändlers Friedrich Nicolas Manskopf (1869-1928) stellt die Universitätsbibliothek Frankfurt am Main rund 12.500 Fotografien und 4.900 Stück Druckgrafik online zur Verfügung. Dargestellt sind Komponisten, Instrumentalisten, Sänger, Schauspieler, Regisseure, Tänzer überwiegend in Einzel-, seltener in Gruppenportäts, außerdem Szenenfotos, Theateransichten, allegorische Darstellungen von Musik und Theater u.a. Die Sammlung Druckgrafik stammt aus der Zeit von 1550 bis ca. 1920, die Fotosammlung aus der Zeit von ca. 1860 bis 1944, da sie auch nach dem Tode Manskopfs noch ergänzt wurde. Suchbar durch eigene Indizes sind die dargestellten Personen, Ensembles und Gebäude, die als Fotografen, Stecher oder Lithografen beteiligten Personen und die Erscheinungsorte der Fotos und Grafiken.« (Homepage 08/2005)
Mit dem Suchfenster kann man darüber hinaus nach Berufen, Rollen, Dramatikern, Titeln, Jahreszahlen und Porträttechniken suchen. Die Sammlung enthaelt zahlreiche Rollenfotos, auch zu Auffuehrungen Goethescher und Schillerscher Dramen.
Webseite: http://edocs.ub.uni-frankfurt.de/manskopf
Meininger Bühnenbilder und Dekorationen
Meininger Bühnenbilder und Dekorationen aus dem späten 19. Jh., darunter Inszenierungen von Stücken aus der Goethezeit. »›Die Meininger kommen‹ wurde zum geflügelten Wort in den Metropolen des Kontinents. Aus siebzig bis achtzig Damen und Herren bestand die Reisegesellschaft. Sie führte fühnfzehn bis zwanzig Waggons voller Dekorationen, Requisiten und Kostüme bei sich. Von Kostümen in ungeahnter Pracht und von bislang nicht gesehener Echtheit war nun die Rede, von Kulissen, die zigtausend Reichsmark gekostet hätten und von Stimmigkeit der Aufführungen, die ihresgleichen suche.« (Homepage)
Webseite: http://www.museum-digital.de/thue/index.php?t=institution&instnr=12
[N]
[O]
»Das Österreichische Theatermuseum im Palais Lobkowitz ging 1991 aus der Theatersammlung der Österreichischen Nationalbibliothek hervor. Diese Sammlung wurde zwar erst 1922 gegründet, doch die Vorstufen systematischer Sammeltätigkeit diverser Theatralia an der Hofbibliothek reichen bis in die Barockzeit zurück. Sammlungen und Ausstellungen finden sich auf der Homepage. Darunter die Fotosammlung, die mit ihren über 700.000 Exponaten zu den umfangreichsten und wichtigsten Kollektionen zählt. Von den Rollenbildern sind einige auch online gestellt.« (Homepage 08/2005)
Webseite: http://www.khm.at/oetm/
[P]
[Q]
[R]
[S]
[T]
»Das Theatermuseum wurde 1938 als privates Theaterarchiv des ›Schauspielhaus Düsseldorf (Dumont-Lindemann)‹ gegründet und ging durch die Stiftung von Gustav Lindemann 1947 in den Besitz der Stadt Düsseldorf über. Es befindet sich seit 1988 an seinem jetzigen Standort, dem Hofgärtnerhaus.
Das Theatermuseum sammelt, archiviert, präsentiert und vermittelt deutsche Theatergeschichte am Beispiel der Stadt Düsseldorf und der Region. Es bietet Theateraufführungen, Reihen und Diskussion über Theater, museumspädagogische Angebote, Workshops, Ausstellungen u.v.m. an.
Mit seiner neuen Ausstellungsplattform “Museum für ZuschauKunst” fordert das Theatermuseum den Theaterbesucher auf, seine Theatererfahrung und -erinnerung auf die Probe zu stellen und sich sein eigenes Bild vom Theater zu schaffen. Unter den Stichworten TheaterKino / TheaterGalerie / TheaterBilder / AnSchlag / KostümRausch / StimmBilder / SzenenWechsel / SpielRaum gibt das Theatermuseum wechselnde Einblicke in Theaterarbeit und Theaterleben. Lernen Sie Regisseure und Schauspieler, Sänger und Tänzer, Kostüm und Masken, Bild - und Raumkonzepte aus dem Theater der Welt zu unterschiedlichen Zeiten kennen. Themen sind 2008/09 Jan Wellem und das verschwundene Opernhaus, Johannes Heesters und das Unterhaltungstheater, Narren und Masken, das chinesische Theater im Spiegel seiner Malerei.« (Homepage 04/2008)
Webseite: http://www.duesseldorf.de/theatermuseum
[U]
[V]
[W]
[X]
[Y]
[Z]