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[A]
Herzogin Anna Amalia (1739–1807)
»Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek versteht sich als Forschungsbibliothek für Literatur- und Kulturgeschichte. Sie bewahrt literarische Zeugnisse vom 9. bis zum 21. Jahrhundert als Quellen der Kulturgeschichte und der Forschung auf, erschließt sie nach formalen und inhaltlichen Gesichtspunkten und stellt sie zur Benutzung bereit. Insgesamt gehören 1 Mio. Einheiten zum Bibliotheksbestand. Da ihr Profil durch das Bildungskonzept der Zeit um 1800 am stärksten geprägt und ihre Sammlungen aus dem Zeitraum 1750 bis 1850 besonders dicht sind, bildet die Epoche von der Aufklärung bis zur Spätromantik den Arbeitsschwerpunkt der Herzogin Anna Amalia Bibliothek.« (Homepage)
Webseite: http://www.weimar-klassik.de/de/haab/index.html
Auf http://www.anna-amalia-bibliothek.de dokumentiert die Stiftung Weimarer Klassik die Fortschritte, aber auch die Probleme beim Wiederaufbau der Anna Amalia Bibliothek, die am 02. September 2004 in Brand geraten war. Die Seite informiert in umfassendster Weise über den aktuellen Stand der Restauration sowie über die verlorenen Bücher und Bilder.
So ist zum Beispiel nicht nur der größte Teil der Musikaliensammlung der Herzogin Anna Amalia verbrannt, sondern auch ein Stimmbuch Orlando di Lassos aus dem Jahr 1588.
Viele Fotos zeigen, wie die Bibliothek vor dem Brand ausgesehen hat und wie groß der Schaden ist; in einem 360°-Rundgang läßt sich die Zerstörung des Rokoko-Saales nachvollziehen. Spenden sind natürlich willkommen.
Die Zitate wurden der Homepage entnommen. [sz]
Webseite: http://www.anna-amalia-bibliothek.de
[B]
Beethoven, Ludwig van (1770-1827)
Einen gelungenen Einstieg in die Welt Ludwig van Beethovens bietet das »Beethoven-Haus«.
Im »Beethoven-Haus« kann man sich einen Eindruck davon verschaffen, was Hausbau bedeutet in Zeiten der Virtualität und im Zeichen des iconic turn. Denn in Bonn befindet sich eine Baustelle der besonderen, ja der paradoxen Art: Es wird ein Haus gebaut, aber das Haus ist kein Haus, und es wird auch nicht in Bonn stehen, sondern im World Wide Web – im Nirgendwo, also, das zugleich ein Überall ist. Ein Haus, das statt aus Mörtel und Stein aus Links und Bildern besteht.
»Das Digitale Archiv präsentiert die weltweit größte Beethoven-Sammlung: Beethovens Musikhandschriften, Skizzen, Abschriften, Erstausgaben, Briefwechsel sowie ikonographische Dokumente und museale Gegenstände. Die Interaktion mit über 5.000 Dokumenten auf 26.000 hochwertigen Farbscans und 2.700 Audiodateien läßt Beethovens Denken, Leben und Arbeiten auf vielfältige Weise sichtbar und hörbar werden; Porträts und topographische Darstellungen zeigen den Künstler und seine Welt.« (Homepage)
Der Nutzer kann sich die in den Ausstellungen des Museums gezeigten Handschriften, Bilder, Musikinstrumente und Erinnerungsstücke, den Kernbestand der Sammlungen des Beethoven-Hauses, sowie Musikhandschriften, Briefe, Bilder, Büsten, Münzen und Medaillen, Musikinstrumente, Möbel und Gegenstände aus Beethovens Alltag im Digitalen Archiv in aller Ruhe und von daheim aus zu Gemüte führen. Wer nähere Einblicke wünscht, dem stehen Datenbanken zur Detailrecherche zur Verfügung.
Ganz klassisch ist das Beethovenhaus in drei »Präsentationsbereiche« unterteilt: in das Museum, den Kammermusiksaal, und den Digitalen Salon, der eine »Werkstattbühne« beinhaltet. Der »Digitale Beethovensalon« dürfte besonders aufschlussreich für diejenigen sein, die sich für die Aufführungspraxis der Beethovenschen Opera interessieren, denn hier »wird das Werk Beethovens mit den Mitteln der Neuen Medien erstmals in einem Virtual Environment experimentell ausgelotet. Grundgedanke ist es dabei, ausgewählte Kompositionen mit Hilfe von dreidimensionaler Computergrafik, 3D-Sound-Wiedergabe sowie der Möglichkeit zur Interaktion so zu visualisieren, daß dem Besucher mit der Musik auch musiktheoretische, dramaturgische, inszenierungs- und kulturhistorische Strukturen des Beethovenschen Œuvres zugänglich gemacht werden.« (Homepage) Als erstes Projekt, in dem diese theoretischen Vorgaben praktisch erprobt werden, ist Fidelio vorgesehen.
Weitere Highlights sind die als »Internet-Ausstellungen« bezeichneten Angebote
- Erhaben, kurios oder modern -
Beethoven-Denkmäler des 19. und 20. Jahrhunderts - Beethovens "Mondschein-Sonate" -
Original und romantische Verklärung - Von der Bonngasse ins Schwarzspanierhaus - Beethoven-Häuser in alten Ansichten
Noch befindet sich das auf fünf Jahre konzipierte Gemeinschaftsprojekt des Beethoven-Hauses und des Fraunhofer Institutes für Medienkommunikation in der Testphase. Aber sobald die Bonner die Onlineschatzkammern zugänglich machen, wird das Gebäude sich regen Zuspruchs erfreuen dürfen. Denn der Grundriss und die ersten Räume versprechen Großes! (dk/rm)
Webseite: http://www.beethoven-haus-bonn.de
Sehr gut ausgebaute, viersprachige Webseite (französisch, englisch, italienisch,spanisch) zu allen erdenklichen Bereichen, unter anderen mit internationaler kommentierter Linkliste und umfassender Bildergalerie. [sz]
Webseite: http://www.lvbeethoven.com
Liebhaber-Seite von Ulrich Völkening.
Auf dieser Seite findet man Informationen zu unterschiedlichen Aufnahmen wie auch zu »Beziehungen zwischen Beethovenschen Werken (…), die von einer vollständigen Umarbeitung eines ganzen Stückes oder eines Satzes über die Verwendung des gleichen Themas oder Motivs bis zu einer auffälligen Ähnlichkeit von Motiven reicht. Außerdem werden Beziehungen Beethovenscher Themen und Motive zu denen anderer (früherer) Komponisten aufgezeigt.« Ferner findet sich auch eine kommentierte Linkliste und ein Forum zwecks Informationsaustausch. [sz]
Seite der Vereinigung Bildender KünstlerInnen Wiener Secession
Webseite: http://www.secession.at/beethovenfries/d.html
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Händel, Georg-Friedrich (1685-1759)
»In der Nachfolge der Hallischen Händel-Gesellschaft wurde 1955 in Händels Geburtsstadt die internationale Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft (mit Geschäftsstelle im Händel-Haus) gegründet. Ihr in der Satzung formuliertes Ziel ist, die »allseitige Erforschung von Leben und Schaffen Händels in aller Welt anzuregen, zu fördern und selbst zu betreiben.« (Homepage)
Webseite: http://www.haendelhaus.de/gfhaendel/haendel_gesellschaft.html
Englischsprachige umfassende Seite zu Georg Friedrich Händel [sz]
Webseite: www.gfhandel.org
»Founded in 1986 by Howard Serwer, Paul Traver, and J. Merrill Knapp, The American Handel Society seeks to foster study of the life, works, and times of George Frideric Handel, and to encourage and support the performance of his music. To that end, The American Handel Society: Sponsors a conference every 2 years, featuring papers and panel discussions by an international gathering of scholars and performers; presents the Howard Serwer Lecture, given by a distinguished scholar, at the conference; nominates two members to the Editorial Board of the Hallische Händel-Ausgabe; offers the annual J. Merrill Knapp Research Fellowship, a grant of up to $2000 to an advanced graduate student or a scholar in the early stages of his or her career to support work in Handel studies or related fields.« (Homepage)
Webseite: http://americanhandelsociety.org
»In keeping with the latest scientific knowledge and in the spirit of humanism, it acquaints the culturally-minded public with Handel's life, work and heritage. In broader outline it is concerned with further creative activities of baroque Europe. Members of the Society are not only citizens of the Czech Republic, but also distinguished foreign personalities. Within the scope of its activities, the Czech Handel Society promotes both live and recorded performances of Handel's compositions, especially operas and oratorios; supports Handel research, as well as publication activities and arts; puts on concerts, programmes of recorded music and specialized lectures; contributes to a positive development of the Handel renaissance both in the Czech Republic and abroad; in relation to Handel, focuses its attention on his contemporaries to gain a wider view; concerns itself with artistic and historical events in Europe of the 17th and 18th centuries; takes exceptional note of the direct and indirect connections between Handel's personality and work, and the Czech Lands; collaborates with eminent scholars and with kindred societies both in its home country and abroad.« (Homepage)
Webseite: http://www.haendel.cz
Haydn, Joseph (1732-1809)
Das 1955 in Köln gegründete Joseph Haydn-Institut erarbeitet die erste historisch-kritische Gesamtausgabe der Werke Joseph Haydns. Außerdem gibt es die Reihe »Haydn-Studien« heraus. Das Institut verfügt über eine umfassende Quellenkartei, eine Sammlung von Mikrofilmen der wichtigsten Handschriften und Drucke sowie über eine Spezialbibliothek mit aller Literatur zu Leben und Werk Haydns. Gesamtausgabe und Haydn-Studien erscheinen im G. Henle Verlag, München.
Webseite: http://www.haydn-institut.de
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Mayr, Johann Simon
Johann Simon Mayr, 1763 in Mendorf geboren, studierte und wirkte von 1773 bis 1787 in Ingolstadt. Als ein Zeitgenosse von Haydn, Beethoven und Rossini war er einer der berühmtesten Opernkomponisten um 1800. Metropolen wie Rom und Mailand, London und Paris, Wien und Lissabon sahen seine Werke. Er gilt als "Vater der italienischen Oper". Napoleon bot ihm die Stelle des Operndirektors in Paris. Constanze Mozart bat ihm um die Ausbildung ihres Sohnes. Gaetano Donizetti war Mayrs berühmtester Schüler. Als Mayr 1845 in Bergamo starb, erwiesen ihm Giuseppe Verdi und Gioacchino Rossini die letzte Ehre.
1995 wurde in Ingolstadt die Internationale Simon Mayr-Gesellschaft gegründet. Sie will einen der prominentesten Komponisten in der bayerischen Musikgeschichte und damit auch in der Stadt und der Region einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen. Sie fördert und initiiert Aufführungen seiner musikalischen Werke und pflegt kulturellen Austausch zu weiteren Mayr-Städten wie Bergamo und Altmannstein. Ferner unterstützt sie die wissenschaftliche Forschung im Simon Mayr-Institut und die Verbreitung seiner Werke. Ein Mitteilungsheft informiert über regionale und internationale Aktivitäten.
Webseite: http://www.simon-mayr.de
Mendelssohn Bartholdy, Felix
»Das Gebäude in der Leipziger Goldschmidtstraße 12, das als letzte und einzige private Adresse des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy erhalten geblieben ist, zeichnet sich durch seinen hohen kulturhistorischen Wert aus. Dieser spätklassizistische Bau aus dem Jahre 1844 bewahrt als wichtiger Zeuge seiner Zeit originale Substanz sowie Informationen über seinen prominentesten Bewohner, der mit seiner Familie seit 1845 in der Beletage wohnte und hier am 4. November 1847 starb.
Heute beherbergt das Haus ein Museum zu Ehren Mendelssohns, der nicht nur als Komponist, Kapellmeister und virtuoser Musiker, sondern auch als Kulturpolitiker und Maler wirkte.« (Homepage)
Webseite: http://www.mendelssohn-stiftung.de
»Der Abteilung angegliedert, teilweise integriert, ist das Mendelssohn-Archiv, das auf einer Stiftung von Hugo von Mendelssohn Bartholdy, dem Urenkel des Komponisten, aus dem Jahre 1964 beruht. Als zentrale Sammelstätte für die Familie Mendelssohn enthält es zahlreiche Familienbriefe, eine Bibliothek der Werke des Stammvaters Moses Mendelssohn und Dokumente von der Hand des Komponisten und seiner Schwester Fanny Hensel. Aus neuerer Zeit sind die Nachlässe von Arnold Mendelssohn, dem 1933 gestorbenen Kirchenkomponisten, und Albrecht Mendelssohn Bartholdy, der als Jurist 1936 in Oxford gestorben ist, vorhanden. Außerdem konnten Teile des Archivs der Mendelssohn-Bank erworben werden. Die Sammlungen des Mendelssohn-Archivs unterstützt die Mendelssohn-Gesellschaft Berlin e.V. Sie gibt ihre Erwerbungen von unbekanntem wissenschaftlichem Material als Depositum an das Mendelssohn-Archiv an. Das Mendelssohn-Archiv verfügt im Haus Potsdamer Straße über einen eigenen Ausstellungsraum, der vom Allgemeinen Lesesaal aus zugänglich ist.
Abgetrennt vom "modernen" Stil des Lesesaals, aber doch voll einsehbar wurde ein Raum geschaffen, der von der Vorstellungswelt des 19. Jahrhunderts geprägt ist. Hier werden in Gemälden Porträts von einzelnen Mitgliedern der Familie gezeigt und in den Vitrinen in wechselnden Dauerausstellungen Stücke aus dem Besitz des Archivs präsentiert.« (Homepage)
Webseite: http://www.sbb.spk-berlin.de/deutsch/abteilungen/musikabteilung/mendelssohn_archiv.html
Mozart, Wolfgang Amadeus (1756-1791)
Steve Boerner: Köchel-Verzeichnis und Werke als Real-Audio-Files
Webseite: http://www.mozartproject.org
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Schubert, Franz (1797-1828)
Das britische Schubert Institute führt das Journal ›The Schubertian‹, organisiert »Schubert Days« in ganz Britannien.
Ferner bietet das SIUK ein ›Schubert Institute Research Center‹ an:
»The purpose of SIRC is to provide a permanent centre in which Schubert materials will be collected, housed and made available for study. It currently comprises of books, scores, letters and other documents and recordings.« (Homepage)
Hier findet sich auch eine umfangreiche Bibliographie zu Werken von und über Franz Schubert. [sz]
Webseite: http://www.franzschubert.org.uk/intro/index.html
Hier finden sich »Lieder und Sätze« von Schubert. (11/2005)
Webseite: http://www.musicanet.org/robokopp/schubert.html
Bildergalerie zu Schuberts Lebensstationen – Seite des österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur zu Franz Schubert. [sz]
Webseite: http://www.aeiou.at/su-bild.htm
Schumann, Robert (1810-1856)
»Ziel der Gesellschaft ist es, das musikalische und literarische Erbe Robert Schumanns und seiner Zeit künstlerisch und wissenschaftlich aufzuarbeiten und zu pflegen. Die Gesellschaft veranstaltet Vorträge, Konzerte, internationale Schumann-Feste und -Symposien sowie seit 1994 in unregelmäßigen Abständen einen Internationalen Concours Clara Schumann für Klavier. Außerdem hat sie die Trägerschaft für die Neue Robert-Schumann-Gesamtausgabe und das Robert-Schumann-Werkverzeichnis übernommen.« (Homepage 08/2005)
Webseite: http://www.schumann-gesellschaft.de/
»Das Robert-Schumann-Haus Zwickau wurde in das Blaubuch der Bundesregierung als ein ›Kultureller Gedächtnisort‹ mit besonderer nationaler Bedeutung aufgenommen. Museumsrundgang in Fotos.« (Homepage 08/2005)
Webseite: http://www.schumannzwickau.de/ausstellung.asp
Louis Spohr
Louis Spohr (1784-1859), Komponist, Violinvirtuose, Dirigent und Pädagoge, galt in der frühen Romantik über Europa hinaus als eine der bedeutendsten, richtungweisenden Musikerpersönlichkeiten.
Den Geiger rühmten viele Zeitgefährten als Widerpart Paganinis, den Dirigenten bewunderten sie, weil er als einer der ersten den Taktstock benutzte. Den Lehrer suchten Studierende aus allen Weltteilen auf, weil er die pädagogischen Prinzipien der Philanthropinisten fachbezogen weiterentwickelte, über die instrumentalen und theoretischen Lektionen hinaus das Erlernen fremder Sprachen, des Schwimmens, regelmäßige Leibesübungen, den Besuch von Bergwerken, Fabriken und Kunstsammlungen forderte.
Webseite: http://www.ilsg.de
Der Stuttgarter Liederkranz 1824 e. V.
»Am Sonntagabend des 9. Mai 1824 gaben 80 Gesellschafter, darunter 26 Mitbegründer der namenlosen Gesellschaft von 1780 und der
Sonntags-Abend-Gesellschaft von 1785 ihrem neuen ›Verein‹ den Namen ›Lieder-Kranz‹. Die persönlichen und freundschaftlichen Beziehungen der 26 Gründungsmitglieder des Vereins zu Friedrich Schiller waren wohl das Motiv dafür, dass sich der Stuttgarter Liederkranz schon in seiner
ersten Satzung verpflichtete, ›die Erinnerung an große Deutsche wachzuhalten‹. Dadurch nimmt die Verehrung Friedrich Schillers durch den Stuttgarter Liederkranz bis beute einen besonderen Stellenwert ein.« (Homepage)
Webseite: http://www.stuttgarter-liederkranz.de/geschichte.htm
[T]
Telemann, Georg Philipp (1681-1767)
»Erarbeitung und Publikation von musikwissenschaftlichen, kulturpädagogischen und musikerzieherischen Studien und Materialien über Georg Philipp Telemann (Lebenslauf Telemann), u.a. die Reihen ›Magdeburger Telemann-Studien‹, ›Konferenzberichte der Magdeburger Telemann-Festtage‹, ›Magdeburger Musikwissenschaftliche Konferenzen‹, Faksimilereihe, Literatur- und Bestandsverzeichnisse, Handzettel usw.; Zuarbeiten für CD-, Schallplatten- und Funkeinspielungen sowie für Verlage
- Konzeption und Organisation der Magdeburger Telemann-Festtage (zweijährig) und regelmäßige Telemann-Konzerte (bisher 13 Telemann-Festtage, über 340 Telemann-Sonntagsmusiken, zahlreiche Sonderkonzerte)
- Im Rahmen eines Telemann-Datenbank-Projektes: Computerspeicherung aller Noten- und Schriftdokumente Georg Philipp Telemanns zur Herstellung von Aufführungsmaterialien und zur wissenschaftlichen Auswertung
- Herausgabe und Redaktion der Telemann-Ausgabe im Bärenreiter-Verlag Kassel im Auftrag der Konferenz der Deutschen Akademien der Wissenschaften
- Aufbau einer Telemann-Gedenkstätte der Stadt Magdeburg, Gestaltung von Sonder- und Wanderausstellungen
- Bewahrung, Erweiterung und Erschließung des jahrzehntelang in Magdeburg gesammelten Bibliotheks- und Archivbestandes für Praxis (Ausleihe) und Forschung (Publikationen); Ausleihe von Aufführungsmaterialien an Theater, Orchester, Chöre, Kantoreien, Hochschulen, Schulen, Studenten, Schüler, an Rundfunk, Fernsehen und CD-Firmen
- Vorträge, Auskünfte, Medienarbeit, Symposien, Werkeinführungen, Workshops, musikwissenschaftliche und musikpraktische Projekte
Die Bibliothek des Telemann-Zentrums ist eine Spezialbibliothek, in deren Mittelpunkt das Leben und Werk Georg Philipp Telemanns und seiner Zeitgenossen sowie die Musikgeschichte der Stadt Magdeburg stehen. Die Bibliothek ist in der Region Magdeburg die größte Spezialbibliothek zur Musik der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Durch die Sammeltätigkeit des Telemann-Arbeitskreises und des Telemann-Zentrums (Ankäufe, Erwerb von Nachlässen, Schenkungen) wird die Bibliothek ständig erweitert. Sie verwahrt u.a. die Nachlässe von Werner Tell, Johannes Quaritsch, Susanna Scharffe, Erich Valentin und Rudolf Hirte. Der Notenbestand der Bibliothek ist von besonderem Wert, da er zahlreiche Partituren und Aufführungsmaterialien von bislang unveröffentlichten Telemann-Werken enthält, die leihweise zur Verfügung gestellt werden können.« (Homepage)
Webseite: http://www.telemann.org/
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Weber, Carl Maria von (1786-1826)
Auf dieser Seite der Staatsbibliothek zu Berlin - Preussischer Kulturbesitz findet sich unter anderem ein Werkverzeichnis Webers. [sz]
Webseite: http://www.webergesellschaft.de
»Hauptpersonen des literarischen Lebens in Eutin waren Friedrich Leopold Graf zu Stolberg ...und vor allem Johann Heinrich Voß ... , der während seines Eutiner Aufenthaltes von 1782 bis 1802 seine wichtigste Schaffenszeit hatte. Johann Heinrich Wilhelm Tischbein (1751-1829), nach seinem berühmtesten Gemälde "Goethe in der Campagna" als "Goethe-Tischbein" bezeichnet, lebte ab 1808 bis zu seinem Tode 1829 als Galeriedirektor in Eutin. Am 20. November 1786 wurde der Komponist Carl Maria von Weber (1786 – 1826) in der Eutiner Schloßkirche getauft. Nachdem Familie Weber 1787 Eutin verließ, war Carl Maria von Weber nur noch zweimal in seiner Geburtsstadt: 1802 für vierzehn Tage, als er hier Voß kennenlernte und von ihm zur Vertonung von Gedichten angeregt wurde, und 1820, als er als gefeierter Komponist während einer Konzertreise durch Norddeutschland am 13. September 1820 ein Konzert in Eutin gab.« (Homepage 07/2005)
Webseite: http://museum.kreis-oh.de/oh-museum/eutin/index.htm
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