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Vorlesungen, Seminare und Forschungsprojekte im Internet

Seminare im Netz

(Dr. Martin Huber und Dr. Gernot Müller, Ludwig-Maximilians-Universität München und Venice International University)

»Für Generationen deutscher Humanisten stellte die Studienreise nach Italien einen integralen Bestandteil ihrer Ausbildung dar. In ihrem Gastland wurden sie dabei nicht nur mit einer in weiten Teilen überlegenen Kultur konfrontiert; sie lernten dort auch neue, aus der Antike wiederbelebte literarische Formen kennen, in denen sich die neu gewonnenen Eindrücke verarbeiten ließen. Hierzu zählen nicht zuletzt Reisegedicht und Stadtbeschreibung, die Darstellungsmuster bereitstellten, um die urbane Kultur des fremden Landes zu erfassen. Auf der anderen Seite dienten sie in einem allgemeineren Sinne dazu, die Wahrnehmung von Stadt und Natur generell zu schulen. Dies wird am Transfer dieser beiden Gattungen samt ihres Beschreibungsrepertoires nach Norden unmittelbar sichtbar, führen sie doch zu einem veränderten Blick auf die Lebensräume Stadt und Land auch in Deutschland.Die Humanisten haben damit eine Traditionslinie kultureller Wahrnehmung Italiens und deren Vertextung begründet, die in unterschiedlichen Ausprägungen bis weit ins 19. Jh. reicht.« (Homepage)

  Zur Webseite (http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=1007)

 

(Dr. Martin Huber und Danica Krunic M.A., Ludwig-Maximilians-Universität München)

»Die Literatur der Romantik ist unter anderem dadurch charakterisiert, dass sie versucht die Grenzen des Textes zu sprengen und die Literatur auf die Musik und die bildenden Künste hin zu erweitern. Aus heutiger Perspektive und vor dem Hintergrund erster Schritte in Richtung einer digitalen »Literatur« im Netz mutet das (früh)romantische Konzept unerwartet modern an: Auge und Ohr dienen als Grenzorgane zwischen Außen- und Innenwelt, als Schnittstellen zwischen Imagination und Wahrnehmung.

Die neue literarische Formsprache von Wackenroder bis E.T.A. Hoffmann soll mit den Begriffen Intermedialität und Synästhesie literaturwissenschaftlich gefasst werden. Historische wie methodologische Begriffsklärungen wie exemplarische Detailanalysen werden gemeinsam oder in Gruppenarbeit erstellt und im Projekt einer Website publiziert.« (Homepage)

  Zur Webseite (http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=295)

 

Vorlesungsskripte

(Powerpoint-Präsentation zur Weimarer Klassik für Studienanfänger: Prof. Dr. Manfred Engel, Universität des Saarlandes)

 

(Überblicksvorlesung: Dr. Martin Huber, Dr. Fotis Jannidis und Prof. Dr. Gerhard Lauer, Universität München)

»Das 18. Jahrhundert gilt als "Sattelzeit" zwischen der frühneuzeitlichen und neuzeitlichen Welt. Es ist das Jahrhundert, in dem sich Literatur als kulturelle Praxis fundamental verändert. Der zweite Teil der Curricularvorlesung beschreibt diesen Wandel und bietet eine Einführung in Gattungen und Werke, Autoren und Poetiken der deutschen Literatur des 18. Jahrhunderts. Sie informiert über die Bedeutung und den funktionalen Stellenwert der Literatur in der kulturellen und medialen Praxis dieser Zeit.« (Homepage)

 

(Vorlesung: Prof. Dr. Albert Meier Universität Kiel)

 

(Vorlesung: Prof. Dr. Albert Meier Universität Kiel)

»Die Vorlesung gibt einen Überblick über die wichtigsten literarischen und philosophischen Innovationen während des 19. Jahrhunderts. Anhand repräsentativer Autoren und prominenter Werke werden die Veränderungen von der ›Romantik‹ über das ›Junge Deutschland‹ und den ›Realismus/Naturalismus‹ zur ›Moderne‹ in markanten Etappen dargestellt, wobei voraussichtlich insbesondere folgende Autoren zur Sprache kommen: Eichendorff / Hegel / Heine / Büchner / Schopenhauer / Stifter / Ludwig / Keller / Wagner / Fontane / Nietzsche / Holz / Wedekind / Schnitzler.« (Homepage)

 

Forschungsprojekte

"Kultur ist der Kosmos, den sich der Mensch im Laufe seiner Geschichte geschaffen hat. Im Ereignisraum von Weimar mit seiner Residenz und Jena mit seiner Universität beobachten wir um 1800 eine einzigartige Kulturverdichtung." Das Projekt hat es sich zum Ziel gesetzt, die Kulturverdichtung dieser Zeit aus historischer, ästhetischer und naturwissenschaftlicher Sicht und in seiner Gesamtkonstellation neu zu bestimmen. Beteiligte Institutionen sind die Friedrich Schiller Universität Jena, die Stiftung Weimarer Klassik und und die Weimarer Hochschule für Musik "Franz Liszt".

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