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Die Goethe Akademie

Einladung zur 6. Goethe Akademie nach Weimar

Goethes „Faust“ und die Künste

3. bis 6. März 2016 in Weimar

Im Jahre 1808 gelangte der erste Teil von Goethes „Faust“ in die Hände des Lesepublikums und mehrte den europäischen Ruhm des Dichters. Den zweiten Teil der Dichtung hat Goethe zu Lebzeiten nicht mehr veröffentlicht. Im 19. Jahrhundert wurde der „Faust“ in den Rang einer Menschheitsdichtung erhoben, sein Titelheld als Sieger der Geschichte verstanden. Signalwort für diese optimistische Lesart des Werkes war das „Faustische“. Wurde Faust zunächst wie Siegfried als heroische Figur gefeiert, so später in der Zeit des Nationalsozialismus als Übermensch und Verkörperung „faustischen“ Führertums. Mit Ende des Zweiten Weltkriegs erlosch auch die Ideologie des „Faustischen“. Heute wird die Faust-Figur als Repräsentant einer frühen Moderne verstanden, die Goethe bereits erlebt und mit kritischer Distanz begleitet hat; im Kern ist diese Welt noch die unsere.

Ausgehend von einer Bilanz des „Faustischen“ und in ständigem Bezug auf die „Faust“-Forschung werden bei dieser Goethe Akademie zentrale Passagen der Dichtung in ihrer aktuellen Bedeutung erörtert. Auch die Besuche der Aufführungen von „Faust I“ und „Faust II“ im Deutschen Nationaltheater Weimar, die Betrachtung von „Faust“-Originalen sowie ein Ausflug in die musikalische Verarbeitung des Faust-Themas prägen das Programm dieser Goethe Akademie.

Über Ihr Interesse freuen wir uns!

Dr. Wolfgang Isenberg (Direktor der Thomas-Morus-Akademie Bensberg) und
Dr. habil. Jochen Golz
(Präsident der Goethe-Gesellschaft in Weimar e. V.)

 

Hier finden Sie das Programm und die Anmeldeunterlagen:

 

 

 

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