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Christa Dill:
Generelle Aussagen Goethes über die Frauen
Das nachgelassene Lexikon der Goetheforscherin Christa Dill fasst alle Äußerungen Goethes über die Frauen zusammen. Die Sammlung enthält nicht nur die altbekannten, doch immer wieder neu zu entdeckenden Zitate, nicht nur viele geistgeschliffene Sentenzen, die „den höchsten Sinn im engsten Raum“ zusammenfassen, nicht nur allerlei Lebensweisheiten und -wahrheiten in schlichter, einprägsamer Formulierung, sondern darüber hinaus alle Äußerungen Goethes über die Frau, die für ihn und auch für seine Epoche bedeutungsvoll und charakteristisch sind. Das Belegmaterial ist den Werken, den naturwissenschaftlichen Schriften, den amtlichen Schriften, den Tagebüchern, Briefen und Gesprächen entnommen, so dass Goethe hier als Dichter, als Wissenschaftler, als Staatsbeamter und nicht zuletzt als Mensch in seinen vielfältigen, öffentlichen und privaten Lebensbezügen, auch im vertraulichen Umgang zu Wort kommt.
An Themenkreisen werden vorgeführt: Wesen, Charakter, Verhaltensweise – Sittliche Verhaltensmuster, Verhaltensnormen – Fähigkeiten, Kräfte, Erziehung, Bildung, geistiges Leben – Tätigkeitskreis – Bindungen: Verhältnis zwischen Frauen und Männern; Liebe; Ehe; Familiäre Bindungen: Die Mutter; Die Tochter; Die Schwester; Die Schwiegermutter, die Schwiegertochter; Die Großmutter, die Enkelin; Soziale Bindungen: Frauen unter einander; Geselliges Leben – Stellung der Frau.
Ein detailliertes Verzeichnis dient als Wegweiser und ermöglicht es, die Sammlung auch als Nachschlagewerk für besondere Sachgebiete und für Einzelfragen zu benutzen.
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Jutta Assel und Georg Jäger: Gustav Schlick:
Illustrationen zu Goethes Faust
(München Februar 2010)
Die vier Faust-Bilder des Dresdner Malers Gustav Schlick sind wenig bekannt. In Reproduktionsstichen – die vom Goethezeitportal wiedergegeben werden - machte sie der Sächsische Kunstverein 1834 zur Vereinsgabe an seine Mitglieder. Die Illustrationen zeichnen sich durch genaue Wiedergabe der zeitgenössischen Tracht aus. „So wie Gretchen aus der Kirche kommt: fußfreier Rock, Ballonärmel und Schulterkragen über dem Ausschnitt, hätte sie im Beginn der dreißiger Jahre ohne aufzufallen über die Straße gehen können.“ (Max von Boehn) Die Kompositionen ähneln Bühnenszenen bzw. lebenden Bildern, wie sie damals beliebt waren.
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Jutta Assel und Georg Jäger: Ritter Kurts Brautfahrt in einem Gemälde von Moritz von Schwind
(München Februar 2010)
Als „eines der ersten wirklich bedeutenden Werke Schwinds“ gilt das große Ölbild „Ritter Kurz Brautfahrt“ (1840) nach der gleichnamigen Ballade Goethes. Das Bild, das mit vielen anderen Werken der Romantik im Münchner Glaspalast 1931 verbrannte, wird hier nach alten Reproduktionen wiedergegeben. Schwind ist es um die Erzählung der ganzen Ballade zu tun. Die einzelnen Begebenheiten, die das Resümee „Widersacher, Weiber, Schulden, / Ach! kein Ritter wird sie los“ bewahrheiten, werden im Hintergrund einer buntbewegten Marktszene nebeneinander entwickelt. Der Maler „flicht eine unendliche Fülle von kleinen und kleinsten Nebenbeziehungen in die Handlung ein“ und porträtiert im Markttreiben seine Künstlerfreunde.
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Jutta Assel und Georg Jäger: Verona. Romeo und Julia
(München Januar 2010)
Verona feiert sich als „Stadt der Liebe“, da die tragische Liebesgeschichte von Romeo und Julia in ihren Mauern spielt. Mit Ansichten der Örtlichkeiten publiziert das Goethezeitportal ausgewählte Texte: das literarische Porträt Julies aus „Shakespeares Mädchen und Frauen“ von Heinrich Heine, August Lewalds Erzählung von seiner Suche nach Giuliettas Grab – als es noch keine Pilgerstätte war - und den nächtlichen Albträumen im heute berühmten Balkonzimmer (mit Illustrationen von Georg Emanuel Opiz, 1819) sowie Ludwig Tiecks Gedicht „Juliens Grab“.
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Jutta Assel und Georg Jäger: Verona. Das Amphitheater
(München Januar 2010)
„Die größten aller öffentlichen Gebäude der Römer, die an weitläuftigem Umfange und an majestätischem Ansehn alle andere übertrafen, waren die Amphitheater.“ (Stieglitz) Mit am besten erhalten ist das Amphitheater in Verona, weil es, anders als das Colosseum in Rom, immer wieder zu Veranstaltungen und seit 1913 für Opernaufführungen genutzt wurde. Den über die Alpen kommenden Italienreisenden war die Arena – wie für Goethe – „das erste bedeutende Monument der alten Zeit“ auf ihrem Weg nach Rom. Das Goethezeitportal vereinigt Reisebeschreibungen (Goethe, Meyer, Thiersch, Lewald) und eine zeitgenössische archäologische Baubeschreibung (Stieglitz, 1801) mit historischen Ansichten.
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