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Christian Friedrich Falkmann
»Einige Bemerkungen über den
Unterricht in den neuern Sprachen« (1839)

Vorlage: Einige Bemerkungen über den Unterricht in den neuern Sprachen, durch welche zu dem am 30 Sept. und den beiden folgenden Tagen anzustellenden Herbstexamen des Gymnasii Leopoldini zu Detmold einladet der Director der Anstalt, Rath Falkmann. Lemgo, 1839. Gedruckt in der Meyerschen Hofdruckerei.

Christian Friedrich Falkmann (1782-1844) hatte mehrere Fremdsprachen als Autodidakt gelernt, was ihn im Rahmen seiner Hauslehrerstelle, die auf das Theologie-Studium an der Universität Göttingen folgte, dazu befähigte, seine adligen Zöglinge auf mehreren Auslandsreisen zu begleiten. Ab 1813 war er Lehrer, später Rektor am Gymnasium zu Detmold, wo er überdies jahrelang Privatunterricht in den neueren Sprachen erteilte. Falkmanns besonderes Interesse galt der englischen Sprache und Literatur. Seine methodischen Grundsätze für den Englischunterricht erörterte er in der Schulprogrammschrift "Einige Bemerkungen über den Unterricht in den neueren Sprachen" (Lemgo 1839), die erstaunlich innovative Ideen, etwa über die vier Fertigkeiten, die hier erstmals als Kern der Sprachbeherrschung beschrieben werden, mit traditionellen Elementen vereint.

Falkmanns Schrift stellt somit in mehrfacher Hinsicht den Übergang zwischen der Aufbauphase des Englischunterrichts bis etwa 1840 und der Konsolidierung als Schulfach ab diesem Zeitpunkt dar. Sie wird hier im Original reproduziert.

Vgl. den Aufsatz von Friederike Klippel unter dem Titel "Christian Friedrich Falkmann: ein Fremdsprachendidaktiker des frühen 19. Jahrhunderts", online im Goethezeitportal unter der URL: http://www.goethezeitportal.de/db/bildungsgeschichte/klippel_falkmann.pdf

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