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40 Halbe bestimmt

Boris und seine Geschichten vom Pegelsuff. Wieviel er kiffen darf und was dabei trinken, damit ihm nicht schlecht wird. Ganz schlecht seien Cocktails, sagt Boris. Nach einem Cocktail gingen bei ihm immer die Lichter aus.
Boris erzählt das ganz methodisch, und dabei sitzt er einem gegenüber. Er erzählt das, und es ist sein Leben. Es ist ein Teil seines Lebens. Man fragt sich natürlich, wieso jemand sich so viele Gedanken darüber macht, wie er sich ausschalten kann. Wo die Knöpfe sind. Boris erzählt von Versuchen mit Ratten. Experimente, in denen wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte, endlich, daß Alkohol gegen die Angst wirkt. Alkohol, ein Angstkiller. Natürlich tötet er auch die Menschen, die die Angst haben. Aber auch der Preis, den man zu zahlen hat, um einmal nicht zu leiden, gehört auf die Seite des Schmerzes in der Welt, sagt Boris. Auf der anderen Seite befindet sich nur eines - die Freiheit. Die Freiheit von allem.
Boris ist klein, ein schmächtiger Typ. Er esse nicht viel, sagt er. Lieber trinke er. So an die fünf, sechs Bier trinke er jeden Abend. Oder drei oder vier. Manchmal fange er auch schon nachmittags an. Oder gleich nach dem Mittagessen. Manchmal trinkt er auch mehr als fünf, sechs Bier. Aber mehr als zehn schaffe er eigentlich nicht, sagt er. Ob ich wisse, was der Rekord im Biertrinken ist? So 25 Halbe, schätze ich. Was? Nein. 40 Halbe, glaubt Boris. 40 Halbe? Das kommt mir furchtbar viel vor. Doch, doch, 40 Halbe, bestätigt Boris nach kurzem Nachdenken. 40 Halbe bestimmt.

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