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Wissenschaftliche Publikationen zum Geschlechterdiskurs

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 Doff, Sabine: Weiblichkeit und Bildung: Ideengeschichtliche Grundlage für die Etablierung des höheren Mädchenschulwesens in Deutschland. In: Rennhak, Katharina; Richter, Virginia (Hrsg.): Zwischen Revolution und Emanzipation. Geschlechterordnungen in Europa um 1800. Köln, Weimar und Wien: Böhlau 2004, S. 67-81.   PDF-Fassung 

 

[E]

 

[F]

 Fleig, Anne: Vom Ausschluß zur Aneignung. Neue Positionen in der Geschlechterforschung zur Aufklärung. In: Das Achtzehnte Jahrhundert, 26. Jg., H.1, 2002, S. 79-89.   PDF-Fassung  

 

[G]

 Grimm, Gunter E.: Das Mädchen von Esslingen. Wandlungen einer Sage. In: Esslinger Studien 18 (1979), S. 167-186.   PDF-Fassung   

 

[H]

 Heinz, Jutta: Wezel und die Frauen. Prototypen feministischer Argumentationsstrukturen im späten 18. Jahrhundert. In: Wezel-Jahrbuch 4 (2001), S. 120-141.   PDF-Fassung   

 

Carola Hilmes: Vom Skandal weiblicher Autorschaft. Publikationsbedingungen für Schriftstellerinnen zwischen 1770 und 1830

In der Goethezeit sind viele Schriftstellerinnen zu verzeichnen. Um publizieren zu können, bedienen sie sich unterschiedlicher Strategien: anonym, kryptonym, pseudonym oder heteronym. Nur selten publizieren sie unter eigenem Namen. Das Studium der Titelblätter ihrer Romane ist diesbezüglich aufschlussreich. In den „Vorbemerkungen“ befleißigen sich die Autorinnen meist, ihren künstlerischen Anspruch gegenüber dem pädagogischen Wert des Buches zurück zu drängen, während das Romangeschehen selbst dann sehr häufig eine deutliche Kritik an den konventionellen Rollenerwartungen für Frauen und Männer erkennen lässt. So ist C.A. Fischer Die Honigmonathe (1802) die in Briefen polyperspektivisch entfaltete Geschichte einer gescheiterten Liebe. Mit ihrem Familien- und Revolutionsdrama Die Familie Seldorf (1795/96) greift Therese Huber literarisch in die politischen Debatten ihrer Zeit ein und setzt damit geschlechtsspezifisch neue Maßstäbe.

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Carola Hilmes: "Lieber Widerhall". Bettine von Arnim: Die Günderode - Eine dialogische Autobiographie 


In ihrem Günderode-Buch (1840) entwirft Bettine von Arnim ein in die Moderne voraus weisendes Modell poetischer Selbstverständigung. Im Dialog mit der Freundin gelingt es, sich ihrer selbst zu vergewissern. Dabei bedient sie sich der Form des Briefes, einer literarisierten Mündlichkeit, und betont so den Vorrang des Redens und Hörens vor dem Sehen im autobiographischen Diskurs. Das in idealer Ergänzung entworfene Verhältnis der Freundinnen zueinander wird u.a. bezogen auf die mythologischen Figuren von Narziß und Echo. Indem Bettine von Arnim die Günderode als „lieben Widerhall“ anspricht, vermeidet sie die Festschreibung eigener Identität und plädiert statt dessen für eine beglückende Selbstwahrnehmung im Resonanzraum der anderen.

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Carola Hilmes: "Jetzt bin ich negativ glücklich". Die autobiographischen Schriften und Reisetagebücher Elisa von der Reckes

In ihrer Zeit bekannt durch eine Publikation gegen Cagliostro, ist Elisa von der Recke (1754-1833) heute nur noch im historizistischen Kanon präsent. Dabei verdienen die heterogenen Schreibweisen, in denen sie Ihre Autobiographie verfaßte, durchaus Beachtung. Vor allem die dialogische Selbstverständigung in Briefen zeigt die Rollenerwartungen an Frauen der Goethezeit und wie sie schreibend unterlaufen werden können. Die von den Autorinnen um 1800 vertretene heteronome Ästhetik motiviert auch einen anderen Blick auf Literatur und Geschichte.

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 Hilmes, Carola: Georg Forster und Therese Huber: Eine Ehe in Briefen. In: Das literarische Paar. Le couple littéraire. Intertextualität der Geschlechterdiskurse. Intertextualité et discours des sexes, hrsg. von Gislinde Seybert, Bielefeld: Aisthesis 2003, S. 111–135.   PDF-Fassung  

 

 Hilmes, Carola: Namenlos. Über die Verfasserin von „Gustavs Verirrungen“. In: Spurensuche in Sprach- und Geschichtslandschaften. Festschrift für Ernst Erich Metzner, hrsg. von Andrea Hohmeyer, Jasmin S. Rühl und Ingo Wintermeyer, Münster: Lit Verlag 2003, S. 265–276.   PDF-Fassung   

 

Hoffmann, Volker: Elisa und Robert oder das Weib und der Mann, wie sie sein sollten. Anmerkungen zur Geschlechtercharakteristik der Goethezeit. In: Klassik und Moderne. Hg. v. Karl Richter. Stuttgart 1983, S. 80-97. Neupublikation in: Projekt Loreley.

 

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[L]

 Lorenz, Maren: "... da der anfängliche Schmerz in Liebeshitze übergehen kann ...". Das Delikt der "Nothzucht" im gerichtsmedizinischen Diskurs des 18. Jahrhunderts. In: Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 3/1994,  S. 328-357. (Gekürzte und aktualisierte Fassung in: Christine Künzel (Hg.), Unzucht - Notzucht - Vergewaltigung. Definitionen und Deutungen sexueller Gewalt von der Aufklärung bis heute, Frankfurt/M.: Campus 2003, S. 63-87.)   PDF-Fassung

 

 Lorenz, Maren: "als ob ihr ein Stein aus dem Leibe kollerte ...". Schwangerschaftswahrnehmungen und Geburtserfahrungen von Frauen im 18. Jahrhundert. In: Richard van Dülmen (Hg.), Körper-Geschichten (Fischer-Taschenbücher, 12685: Geschichte; Studien zur historischen Kulturforschung, 5) Frankfurt/M.: Fischer-Taschenbuch-Verlag 1996, S. 99-121.   PDF-Fassung

 

 Lorenz, Maren: "Er ließe doch nicht nach biß er was angefangen." Zu den Anfängen gerichtspsychiatrischer Gutachtung im 18. Jahrhundert. In: Erhard Chvojka / Richard van Dülmen / Vera Jung (HG.). Neue Blicke. Historische Anthropologie in der Praxis, Wien: Böhlau Wien 1997, S. 199-222.   PDF-Fassung

 

 Lorenz, Maren: Begehren als Krankheit - oder die wahnsinnige Lust des Weibes. In: Kuckuck. Notizen zu Alltagskultur und Volkskunde, 1/1996, S. 29-34.   PDF-Fassung

 

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[N]

 Nübel, Birgit: Knigge und seine Tochter Philippine oder Über den Umgang mit Frauenzimmern. In: Adolph Freiherr Knigge. Neue Studien. Hrsg. v. Harro Zimmermann. Bremen: Edition Temmen 1998, S. 58-66.   PDF-Fassung  

 

 Nübel, Birgit: Krähende Hühner und gelehrte Weiber. Aspekte des Frauenbildes bei Johann Gottfried Herder. In: Herder-Jahrbuch / Herder Yearbook. Hrsg. v. Wilfried Malsch in Verbindung mit Wulf Koepke. Stuttgart und Weimar: Metzler 1994, S. 29-51.   PDF-Fassung  

 

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[S]

 Schössler, Franziska: Aufbrechende Geschlechterrivalitäten und die "Verzwergung" der Frau – Zu Goethes Märchen Die neue Melusine. In: Bei Gefahr des Untergangs. Phantasien des Aufbrechens. Festschrift für Irmgard Roebling, hg. v. Ina Brueckel, Dörte Fuchs, Rita Morrien, Margarete Sander, Würzburg 2000, S. 77-90.   PDF-Fassung  

 

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