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Wissenschaftliche Publikationen zu Novalis

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 Johannes Endres: Novalis und das Lustspiel. Ein vergessener Beitrag zur Geschichte der Gattung

In: Aurora 58, 1998, S.19-33.

Novalis und das Lustpiel – eine solche Verbindung scheint auf den ersten Blick nicht einzuleuchten. Doch hat sich der Denker und Dichter der ‚blauen Blume’ durchaus auch mit Überlegungen zur Komödie getragen: so mit dem Plan, selbst eine Komödie zu schreiben, sowie mit einschlägigen Reflexionen zur Geschichte und Poetologie dieser Gattung. Dabei werden Gemeinsamkeiten wie Differenzen zum romantischen Lustspiel-Diskurs sichtbar, die das komische Drama im Zentrum der Novalisschen Poetik lokalisieren.

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 Endres, Johannes: Szenen der »Verwandlung«. Novalis und das Drama. In: Das romantische Drama. Produktive Synthese zwischen Tradition und Innovation. Hg. von Uwe Japp, Stefan Scherer und Claudia Stockinger. Tübingen: Max Niemeyer 2000, S. 65-87.  PDF-Fassung  

 

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 Achim Geisenhanslüke: Aspekte der Marienlyrik um 1800: Schlegel – Novalis – Hölderlin

In: Zeitschrift für deutsche Philologie, 121. Band 2002, Viertes Heft, S. 510-528. 

Trotz der Ablehnung des Marienkults im Protestantismus kommt es in der Sattelzeit um 1800 zu einer auffälligen Wiederkehr der Figur Marias in Gedichten von Friedrich Schlegel, Novalis und Hölderlin. Leitfaden der Untersuchung ist die Frage nach Kontinuität und Wandel des Marienbildes, der trinitarischen Aspekte der Mariendichtung sowie der geschichtsphilosophischen Implikationen moderner Marienlyrik im Kontext einer Aufwertung der Weiblichkeit, der im Rahmen der romantischen Orientierung am christlichen Vatergott zugleich enge Grenzen gesetzt bleiben.

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 Achim Geisenhanslüke: „Mit den Menschen ändert die Welt sich.“ 
Humanität, Mythos und Geschichte in Goethes Iphigenie auf Tauris und Novalis’ Hymnen an die Nacht

In: Humanismus in Geschichte und Gegenwart. Herausgegeben von Richard Faber und Enno Rudolph, Tübingen 2002, S. 45-56. 

„In seinem anregenden Aufsatz geht Gunter E. Grimm den im Briefwechsel zur Sprache kommenden Lektüren Herders und seiner späteren Ehefrau Caroline Flachsland nach. Diesen falle, so Grimm, eine entscheidende Bedeutung im Selbstverständigungsprozess der späteren Eheleute zu: Herders konservatives Frauenbild erfahre durch Caroline Flachslands Lektüren Brechungen und Wandlungen.“

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 Philipp W. Hildmann: Die Christenheit oder Europa oder Von Novalis lernen? Zur Relevanz eines romantischen Referenztextes im aktuellen Europadiskurs. In: Von Novalis für Europa lernen?

In: Stimmen der Zeit 5 (2006). S. 334-343.

So oft im Europadiskurs der vergangenen Jahre der Versuch einer Bestimmung dessen unternommen wurde, was denn die innere Identität dieses Europa jenseits einer bloßen Zweckgemeinschaft für Wirtschaft und Sicherheit ausmache, gelangte ein Text in großer Regelmäßigkeit zu Ehren der Zitation: Novalis Rede Die Christenheit oder Europa (1799). Doch hält dieser geschichtsphilosophische Essay wirklich, wofür er im aktuellen Europadiskurs vereinnahmt wird? Lassen sich diesem frühromantischen Zeugnis Impulse abgewinnen, die zu einer Präzisierung der strittigen Unbestimmtheit einer europäischen Identität beitragen können? Gibt es triftige Gründe dafür, weshalb Europapolitiker noch heute Novalis lesen sollten? Oder müssen wir nach eingehender Prüfung doch von einem „unnützen“ Aufsatz sprechen, wie dies der ungekrönte König der Romantik, Ludwig Tieck, bereits 1837 unverblümt getan hat?

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 Franziska Schössler: Die Resurrektion des Dichterkönigs – Zur Novalis-Rezeption in Botho Strauß' Roman Der junge Mann

In: Sprachkunst 30 (1999), S. 47-65.

Auf welche Weise vollzieht sich der Prozeß einer Rechtswendung im Werk von Botho Strauß'? Wie ist die problematische Poetik des Essays Anschwellender Bocksgesang entstanden und wo sind die Wurzeln dieses Programms zu finden? Über diese Fragen gibt der große Roman der 80er Jahre, Der junge Mann, Aufschluß. In dem dichten intertextuellen Gefüge wird vor allem über die Anspielungen auf Novalis eine Poetik entworfen, die den desavouierten Begriff des Bodens im Namen einer unzugänglichen dichterischen "Pflanzstätte" und eines königlichen Dichters wiederzugewinnen sucht, einer "Pflanzstätte", in der auch das Zwiegespräch und die Liebe ihren Schutzraum finden sollen.

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 Thorsten Valk: Der Dichter als Erlöser. Poetischer Messianismus in einem späten Gedicht des Novalis

In: Olaf Hildebrand (Hrsg.): Poetologische Lyrik von Klopstock bis Grünbein. Köln, Weimar, Wien: Böhlau 2003, S. 70-81.

Das Gedicht ›Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren‹ gehört in den Kontext des ›Heinrich von Ofterdingen‹ und ist vermutlich in den Sommermonaten des Jahres 1800 entstanden. Wie ein Brennglas bündelt es die geschichtsphilosophischen und dichtungstheoretischen Reflexionen des Novalis: Es schildert den sich stufenweise vollziehenden Anbruch des goldenen Zeitalters und exponiert dabei die soteriologische Funktion der Poesie, die das Übergangsgeschehen initiiert und seinem utopischen Zielpunkt entgegentreibt.

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