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Wissenschaftliche Publikationen zu Karoline von Günderrode

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Carola Hilmes: »... wie eine Religion zu zweit«. Literarische Reflexionen romantischer Liebe bei Karoline von Günderrode und Lou Andreas-Salomé 

Das überaus wirkungsmächtige Konzept romantischer Liebe wurde auch von Schriftstellerinnen aufgenommen. In der Goethezeit besaß die „Vision vom hohen Paar“ (Ulrike Prokop) ein hohes Identifikationspotential für beide Geschlechter. Aber auch vom Unlebbaren und von den Gefahren einer ins Absolute gesteigerten Liebe sprechen die Texte um 1800. Karoline von Günderrode etwa sucht Zuflucht in der Freundschaft, was die dialogische Form vieler ihrer Werke beglaubigt. Um 1900 diskutiert Lou Andreas-Salomé das romantische Liebesproblem in Erzählungen und Essays, in Briefen und in ihrer Autobiographie. Die Grenzen literarischer Genres werden dabei bewusst überschritten und zwar im Dienst einer psychologischen Erweiterung des Wissens über das Verhältnis der Geschlechter zueinander. Die schon für die Romantik charakteristische Durchlässigkeit von Leben und Schreiben wird in den Avantgarde-Bewegungen des 20. Jahrhunderts zur dezidierten Forderung einer Überführung von Kunst in Lebenspraxis. Hier nun entpuppt sich die romantisch Liebe als amour fou; eine ehemals religiöse Kontextualisierung wird nun von einem Diskurs des Wahns überschrieben.

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