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Wissenschaftliche Publikationen zu Gottfried August Bürger

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 *Erstpublikation* Assel, Jutta und Jäger, Georg: Gottfried August Bürger: »Der wilde Jäger« mit 5 Bildtafeln von Joseph Führich

(München März 2007)

Die volkstümliche Ballade „Der wilde Jäger“ (1786) von G. A. Bürger schildert einen Junker, der für seine Jagdleidenschaft Tiere mordet, Menschen schindet und Gott höhnt, bis ihn in einem schrecklichen Ende der Teufel holt. Joseph Führich (1800-1876) hat die Stationen des ruchlosen Lebens in fünf Zeichnungen illustriert. Das Goethezeitportal publiziert die Bilder mit dem vollständigen Text und einem Kommentar des Prager Professors für Ästhetik Anton Müller (1792-1843).

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 *Erstpublikation* Assel, Jutta und Jäger, Georg: »Gottfried August Bürgers "Lenore" in Bildern von Johann Christian Ruhl« (München August 2005).   Zur Dokumentation

 

 *Erstpublikation* Assel, Jutta und Jäger, Georg: »Münchhausens Abenteuer in Bildern von Oskar Herrfurth« (München Februar 2006).   Zur Dokumentation

 

 

[B]

 Wolfgang Braungart: „Veredelte, lebendige, darstellende Volkspoesie“. Bürgers Ballade „Die Entführung, oder Ritter Karl von Eichenhorst und Fräulein Gertrude von Hochburg“ und ihr Kontext

In: literatur für leser 98/1, 21. Jahrgang, S. 50–68.  

Über seine 1778 entstandene Ballade ,Die Entführung’ schreibt Bürger in einem Brief an Boie: „Die Entführung kommt dem Ideal meines Geistes von veredelter, lebendiger, darstellender Volkspoesie sehr nahe. Indessen steht es doch nur halb auf dem Papier. Die andere Hälfte muß der Rhapsodist durch Deklamation hinzufügen.“ Bürger sieht also von vornherein, daß diese Ballade die Realisierung durch einen Rhapsoden, einen Balladensänger, also durch die Deklamation braucht. Sie wird demnach erst ,lebendig’ und ,wirklich’, wenn sie realisiert wird. Das meint auch das Attribut ,darstellend’. Der schriftliche Text muß in den mündlichen Vortrag zurückgeholt werden. Dieser mündliche Vortrag, den Bürger sucht und braucht, ist eine Kunstleistung. Und darum ist auch die „lebendige, darstellende Volkspoesie“ in ihrer schriftlichen Gestalt des gedruckten Textes schon entsprechend eingerichtet und künstlerisch durchgearbeitet: Die ganze vermeintliche Natürlichkeit der Volkspoesie ist künstlich.

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 *Erstpublikation* Grimm, Gunter E.: „Lieber ein unerträgliches Original als ein glücklicher Nachahmer“. Bürgers Volkspoesie-Konzept und seine Vorbilder. (München Dezember 2004) 
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[H]

Günter Häntzschel: Gottfried August Bürger

(München September 2008)

Gottfried August Bürger war - trotz Schillers herber Kritik - einer der großen, volkstümlichen Poeten des späten 18. Jahrhunderts. Seine "Lenore" fehlt in keiner Balladen-Anthologie, seine Ausgabe der "Wunderbaren Reisen des Freiherrn Münchhausen" gehört zum Kanon der humoristischen, der satirischen deutschen Literatur. Kaum bekannt ist geblieben, dass die Tragödie seines Lebens auch Signifikanz für das Dasein vieler Intellektueller des Zeitalters der Aufklärung hatte. Günter Häntzschel bietet hier eine Einführung in Leben und Werk dieses Mannes mit der Brillanz des Kenners eines zu unrecht kaum bekannten Werks und mit der Zuneigung des Forschers für ein Schicksal, das eine Epoche in vielen Facetten gespiegelt hat.

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[J]

 *Erstpublikation* Jäger, Georg und Assel, Jutta: Gottfried August Bürger: »Der wilde Jäger« mit 5 Bildtafeln von Joseph Führich

(München März 2007)

Die volkstümliche Ballade „Der wilde Jäger“ (1786) von G. A. Bürger schildert einen Junker, der für seine Jagdleidenschaft Tiere mordet, Menschen schindet und Gott höhnt, bis ihn in einem schrecklichen Ende der Teufel holt. Joseph Führich (1800-1876) hat die Stationen des ruchlosen Lebens in fünf Zeichnungen illustriert. Das Goethezeitportal publiziert die Bilder mit dem vollständigen Text und einem Kommentar des Prager Professors für Ästhetik Anton Müller (1792-1843).

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 *Erstpublikation* Jäger, Georg und Assel, Jutta: »Gottfried August Bürgers "Lenore" in Bildern von Johann Christian Ruhl« (München August 2005).   Zur Dokumentation

 

 *Erstpublikation* Jäger, Georg und Assel, Jutta: »Münchhausens Abenteuer in Bildern von Oskar Herrfurth« (München Februar 2006).   Zur Dokumentation

 

 

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 Gerhard Lauer: Die Poesie beim Wort genommen. Das ganz unwunderbare Leben des Dichters Gottfried August Bürger

In: 1050 Jahre Göttingen. Streiflichter auf die Göttinger Stadtgeschichte. Hg. von Klaus Grubmüller. Göttingen: Wallstein 2004, S. 78-101.

Alle glücklichen Dichter gleichen einander, jeder unglückliche Dichter ist unglücklich auf seine Art. So ist man mit einer Formulierungsvariante Tolstois versucht zu sagen, wenn von jener besonderen Art des Unglücklichseins zu berichten ist, die sich in Göttingen vor mehr als zweieinhalb Jahrhunderten zugetragen hat. Wie wir es auch wenden, das geglückte Leben im Göttingen des 18. Jahrhunderts will nicht herauskommen bei der Geschichte, die hier zu erzählen ist, vielleicht aber etwas über das Glück der Fantasie. Wer sagt, poetisch unglücklich könne man auch im Moskau der Anna Karenina so gut als in Göttingen sein, hat so unrecht nicht. Aber die Geschichte, die hier zu erzählen ist, hat eben eine besondere Art, warum sich Dichtung, Leben und Liebe nicht so zusammen reimen wollen, wie wir das gewohntermaßen meinen. Das hat mit Göttingen im 18. Jahrhundert durchaus zu tun. Zu berichten ist von der ganz unwunderbaren Lebensreise eines Dichters im Göttingen des 18. Jahrhunderts, die fast geglückt wäre, dann von der „schönen Unordnung“, die im 18. Jahrhundert in die Poesie und in die Köpfe gekommen ist, schließlich von den wunderbaren Ausfahrten der Fantasie und ihren Folgen. Die Rede ist von dem Göttinger Kommilitonen, späteren Amtmann zu Gelliehausen, Landwirt auf Appenrode, Extraordinarius der Georgia-Augusta und dabei immer Dichter Gottfried August Bürger, geboren 1747 im abgelegenen Molmerswende im Ostharz, 1797 kaum 46 Jahre später zu Göttingen verstorben.

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