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(München September 2009)
Die „Wunderbaren Reisen zu Wasser und zu Lande, Feldzüge und lustige Abenteuer des Freiherrn von Münchhausen, wie er dieselben bei der Flasche im Zirkel seiner Freunde selbst zu erzählen pflegt“, die sprichwörtlich gewordenen „Münchhausiaden“, werden im Goethezeitportal in Illustrationen verschiedener Künstler vorgestellt. Die erste Postkartenserie von Oskar von Herrfurth (1862-1913) wird hier durch eine zweite Folge mit weiteren 6 Lügengeschichten ergänzt. Wiederum gelingen dem Künstler effektvolle und witzige Umsetzungen ins Bild.
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(München August 2009)
„Der standhafte Zinnsoldat“ ist ein bekanntes, weil rührendes Märchen von männlicher Standhaftigkeit, unerfüllter Sehnsucht und Treue von Hans Christian Andersen. Ein Kind hat in den 1950er Jahren daraus ein Buch gemacht, den Text auf Seiten mit Schmuckrand eigenhändig geschrieben und mit naiven Illustrationen geschmückt. So entstand ein Unikat, das das Goethezeitportal erstmals publiziert.
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(München August 2009)
Von dem populären Maler und Illustrator Oskar Herrfurth (1862-1934) publiziert das Goethezeitportal eine Postkartenserie zum Märchen vom „Schlaraffenland“. Beigefügt sind Holzstiche von Ludwig Richter. Zur Lektüre laden ein die Texte des Volksmärchens in den Fassungen der Brüder Grimm und von Ludwig Bechstein sowie das reizvolle Kinderlied „Vom Schlaraffenlande“ von Hoffmann von Fallersleben.
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(München März 2009)
„König Watzmann und seine Kinder“ sind die wohl bekanntesten Berggesichter der Alpen. Mit Ansichten vom Berg und seinen Gesichtern publiziert das Goethezeitportal von den zahlreichen Varianten der Lokalsage die literarisch ausgearbeitete Fassung im „Deutschen Sagenbuch" (1853) von Ludwig Bechstein. Eingegangen wird auch auf die Verarbeitung des Stoffes in Ludwig Ganghofers „Martinsklause“ (1894), in der die Handlung in das hohe Mittelalter verlegt und mit der Christianisierung und Kultivierung des Landes in Verbindung gebracht wird.
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(München März 2009)
Die Burg „Weibertreu“ (bei Weinsberg) verdankt ihren Namen einer „Weiberlist“. Die Frauen in der belagerten Feste nutzten ein Kaiserwort, das ihnen freien Abzug mit allem, was sie tragen können, versprach, und nahmen als ihr kostbarstes Gut ihre Männer Huckepack. Die Sage hat Bürger und Chamisso zu Balladen angeregt. Der schwäbische Dichter Justinus Kerner, der am Fuße der Weibertreu sein Heim hatte, sorgte sich um die Erhaltung der Ruine und regte zu diesem Zweck die Bildung eines Frauenvereins an, dem die Burg vom König von Württemberg geschenkt wurde. So wurde Weibertreu zu einem „romantischen Wallfahrtsort“.
Das Goethezeitportal publiziert eine Auswahl von Ansichten, Historienbildern und Texten.
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(München März 2009)
Die 1689 zerstörte Burg Hohenbaden beim Kurort Baden-Baden, heute eine großartige Ruine mit prachtvoller Aussicht, war mehrfach Gegenstand von Sagen und Dichtungen. Das Goethezeitportal publiziert eine Sage mit dem romantischen Motiv vom Marmorbild und Gedichte von Max von Schenkendorf (1783-1817), der als ‚Sänger’ der Befreiungskriege gegen Napoleon bekannt wurde. In diesen Gedichten verbindet sich auf exemplarische Weise die Ruinenromantik mit dem Willen zur Wiederbelebung der altdeutschen Welt und dem religiös überhöhten Aufruf zur nationalen Erneuerung.
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(München Februar 2009)
In seinen »Volksmärchen der Deutschen« (1782-86) erzählt J. K. A. Musäus fünf Sagen von Rübezahl, dem schlesischen Berggeist. Eine davon illustrierte Ludwig Richter in einer großformatigen Radierung, die der Sächsische Kunstverein für seine Mitglieder als Jahresgabe 1848 auswählte. Das Goethezeitportal publiziert die Sage zum Vergleich auch in der Fassung von Ludwig Bechstein und fügt die bekannteste Darstellung Rübezahls, durch Moritz von Schwind um 1845, bei. Biografische Notizen mit zwei Bildnissen von Musäus ergänzen die Seite.
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(München Februar 2009)
Eine Quelle auch für die Popularkultur bildet das Notgeld, wie es im und nach dem Ersten Weltkrieg ausgegeben wurde. Vielfach wurden die Scheine mit literarischen und kulturellen Motiven aus der Region bebildert. Das Goethezeitportal publiziert zunächst zwei Serien von 1921, nämlich das „Ritter-Staupitz-Geld“ der Stadt Döbeln (Sachsen) und die „Historia von Doctor Johann Fausten“ auf dem Notgeld der Stadt Roda in Altenburg. Die Sage von Ritter Staupitz variiert das Motiv der Weibertreue; die Sage vom Teufelsbündnis und dem schrecklichen Ende Fausts geht auf das Volksbuch von 1587 zurück.
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(München Januar 2009)
Graf von Pocci (1807-1876), Münchner Dichter, Zeichner und Musiker, wurde am bekanntesten durch seine illustrierten Kinder- und Volksbücher. Von ihm veröffentlicht das Goethezeitportal die Illustrationen zu „Hänsel und Gretel“, mit dem Text der Brüder Grimm.
In ähnlicher Art hat der Maler und Reproduktionskünstler Leopold Völlinger (1818-1844) das weit weniger bekannte Märchen „Der Fundevogel“ der Brüder Grimm illustriert. Auch hier geben wir Text und Illustrationen wieder.
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(München Dezember 2008)
Unter dem Titel „Rheinischer Sagen-Kreis“ veröffentlichte Adelheid von Stolterfoth (1800-1875), „adeliges Urgestein der Rheinlyrik“ (Gertrude Cepl-Kaufmann), 1835 eine Sammlung von Balladen, Romanzen und Legenden, die sich um Felsen, Burgen, Klöster und Städte des Rheins ranken. Der junge Alfred Rethel (1816-1859), bekannt durch seinen Zyklus „Auch ein Totentanz“, lieferte dazu die Illustrationen. Dieses Werk der Rheinromantik publiziert das Goethezeitportal vollständig in Wort und Bild.
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(München Juli 2008)
Die Trinkhalle im Kurort Baden-Baden wurde 1844 von dem badischen Hofmaler Jakob Götzenberger (1802-1866), einem Schüler von Peter von Cornelius, mit einem Freskenzyklus geschmückt, der Schwarzwaldsagen aus der Region illustriert. Den Konkurrenten Moritz von Schwind, der einen Rheinsagenzyklus geplant hatte, stach Götzenberger durch ein wesentlich billigeres Angebot aus.
Das Goethezeitportal publiziert die Sagen mit den 14 Bildern in Farbe wie in Schwarz-Weiß.
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(München April 2008)
Das Goethezeitportal publiziert das Gedicht „Der Mönch von Heisterbach“von Wolfgang Müller von Königswinter (1816-1873), dem einst beliebten "Sänger des Rheines", mit einer Illustration der Sage, mehreren Ansichten der Klosterruine Heisterbach, einem beliebten Motiv der Rheinromantik, und Erläuterungen zur Geschichte der ehemaligen Zisterzienserabtei bei Königswinter im Siebengebirge.
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(München November 2007)
„Da das menschliche Gemüth nichts leichter reizt als unterdrückte und beleidigte Unschuld, nichts inniger befriedigt als ihre Beschützung und Rettung“, schreibt das >Damen Conversations Lexikon<, hat das Schicksal der Genovevas eine ungewöhnliche Theilnahme erweckt. Die Legende von der treuen, aber schändlich verleumdeten Gattin, die mit ihrem im Kerker geborenen Sohn Schmerzenreich sechs lange Jahre im Wald überlebt, ist in der Romantik literarisch (Tieck), musikalisch (Schumann) und bildlich gestaltet worden. Das Goethezeitportal veröffentlicht die Illustrationsfolge, die Joseph von Führich (1800-1876) in seiner Frühzeit geschaffen hat. Den Bildern sind die Bezugstexte, die Erinnerungen des Künstlers über seine Wendung zur Romantik und die Entstehung der Bilder sowie weiterführende Links beigegeben.
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(München August 2007)
Die Publikation von Sagenillustrationen, die mit der Sage vom Rattenfänger von Hameln begonnen wurde, setzen wir mit drei Sprungsagen (Der Jungfernsprung auf dem Oybin, Der Mägdesprung über das Selketal, Die Roßtrappe über der Bode im Harz) und der Sage vom Riesenspielzeug des Riesenfräuleins auf Burg Nideck im Elsaß) fort. Ausgangspunkt sind Illustrationen, die sich durch die beigegebenen Sagen (Brüder Grimm, Bechstein u.a.) erschließen. Von Fall zu Fall werden weitere Illustrationen, bei Ortssagen auch Bilder der Schauplätze hinzugefügt.
Der Jungfernsprung auf dem Oybin
Der Mägdesprung über das Selketal
Die Roßtrappe über der Bode im Harz
Sage vom Riesenspielzeug des Riesenfräuleins auf Burg Nideck im Elsaß
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(München Juni 2007)
Das Märchen von der bösen Schwiegermutter, dem treuen Schwesterlein und dem Rehlein, in das das Brüderchen verwandelt wird, wurde 1842 von Otto Speckter (1807-1871) illustriert. Otto Speckter, „der norddeutsche Richter“, war ein beliebter Illustrator, vor allem von Kinderbüchern. Die originalen, hier wiedergegebenen Zeichnungen wurden erst 1920 publiziert. Den Bildern gibt das Goethezeitportal den Text aus den „Kinder- und Hausmärchen“ der Brüder Grimm bei.
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(München Juni 2007)
Das Märchen von den „sieben Schwaben“ karikiert und verspottet die Schwaben, die hier in wahren „Schwabenstreichen“ vorgeführt werden. Mit dem Text publiziert das Goethezeitportal die Bilder von Georg Mühlberg (1863-1925), der zahlreiche Märchen, Fabeln und andere Jugendbücher illustriert hat. Die Links verweisen auf verschiedene Versionen der Jahrhunderte alten Volkserzählung.
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(München Mai 2007)
Die Bilderfolge "Von den sieben Raben und der treuen Schwester" führte Moritz von Schwind vom August 1857 bis Juli 1858 aus. Die Fabel handelt von einer armen Mutter mit 7 Söhnen und einer Tochter, die sich durch das Geschrei der Knaben nach Brot zu dem Wunsch hinreißen lässt, sie sollten lieber Raben geworden sein - worauf alle 7 als Raben zum Fenster hinausfliegen. Das Märchen erzählt, wie das Mädchen ihre Brüder erlöst und dabei selbst fast als Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird. Die Bilder wurden als Aquarelle, mit Wasserfarben getönte Federzeichnungen, ausgeführt. Sie bilden einen Fries, der durch romanische Säulenstellungen gegliedert wird. Die Bildfolge nahm auf der großen deutschen Kunstausstellung, die 1858 zur Feier des 700jährigen Jubiläums der Stadt München stattfand, den Ehrenplatz ein. Das Goethezeitportal publiziert den Text des Märchens mit den Illustrationen in einem Mappenwerk und auf zwei Postkartenserien. Beigegeben ist das Gedicht „An Moritz von Schwind von Eduard Mörike.
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(München Mai 2007)
Gottfried, als jüngster von drei Brüdern „das Stichblatt aller Neckereien“, macht sich auf in die weite Welt, um sein Glück zu suchen. Er findet es in einem Schwan, an dem festklebt, wer ihn berührt: Gottfried wird reich und gewinnt die Königstocher. Das Goethezeitportal publiziert den Text des weniger bekannten Märchens aus dem „Deutschen Märchenbuch“ von Ludwig Bechstein mit Illustrationen von Ludwig Richter und einer Silhouette.
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(München Mai 2007)
Mit „Aschenbödel“ bzw. „Aschenputtel“ beginnt das Goethezeitportal die Publikation einer Reihe von Märchen und ihrer Illustrationen. Dabei werden, wie auch in unseren anderen Text-Bild-Serien, Illustrationen der Hoch- wie der Popularkultur berücksichtigt. Beigegeben sind stets der Text des Märchens, in der Regel also die Fassung der Brüder Grimm in ihren „Kinder- und Hausmärchen“, ggf. weitere Bearbeitungen (z.B. von Ludwig Bechstein; Adaptionen im Theater und Film) sowie Hinweise auf Literatur und Weblinks. Die Geschichte vom „Aschenbrödel“ - trotz aller Intrigen der bösen Stiefmutter und ihrer Geschwister wird die gedemütigte Halbwaise vom Königssohn heimgeführt - wurde eines der bekanntesten deutschen Märchen, nicht zuletzt wohl auf Grund seiner positiven moralischen Botschaft. Dem Text sind 19 Illustrationen auf Postkarten beigegeben.
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(München Dezember 2006)
Der Maler und Illustrator Oskar von Herrfurth (1862-1934) hat die Sage vom Rattenfänger von Hameln in einer sechsteiligen Postkartenserie illustriert.
Die ansprechenden Bilder werden zusammen mit dem Text der Sage publiziert. Ergänzt wird die Bilderfolge durch weitere Texte (ein Bänkelsängerlied aus „Des Knaben Wunderhorn“ und ein Gelegenheitsgedicht Goethes) und Weblinks, auch für Kinder.
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